Zur Person: Prof. Dr. Susanne Ihsen

FH Koblenz erhält als erste Fachhochschule in Rheinland-Pfalz Klara Marie Fassbinder Gastprofessur

(PresseBox) (Koblenz, ) Die interdisziplinäre und internationale Gastprofessur Frauen und Geschlechterforschung Rheinland-Pfalz wird seit 2001 durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gefördert. Sie wird semesterweise mit einer international renommierten Wissenschaftlerin besetzt und rotiert zwischen den rheinland-pfälzischen Hochschulen. Für das Wintersemester 2011/12 wurde sie erstmals an eine Fachhochschule vergeben. Den Ruf auf die Gastprofessur in der Fachrichtung Bauingenieurwesen der Fachhochschule Koblenz hat Prof. Dr. Susanne Ihsen von der Technischen Universität München (TUM) angenommen.

Susanne Ihsen absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Erzieherin bevor sie ihr Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg begann. Nach dem Vordiplom wechselte sie zur RWTH Aachen, wo sie die Fächer Soziologie, Politische Wissenschaft und ITWZ belegte. In ihrer Magisterarbeit betrachtete die gebürtige Bielefelderin die Studiensituation von Maschinenbau-Studentinnen an der RWTH. 1999 promovierte Dr. Susanne Ihsen. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der Entwicklung einer neuen Qualitätskultur in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.

In verschiedenen Gremien wie der Bundesgemeinschaft Hochschuldidaktik oder der Gemeinsamen Kommission für die Studienreform im Land Nordrhein-Westfalen ist immer wieder der Sachverstand der Sozialwissenschaftlerin gefragt. Von 1999 bis 2004 ist Frau Ihsen in der VDI-Hauptgeschäftsstelle tätig, ab 2001 als Leiterin der Abteilung Beruf und Karriere. Seit Dezember 2004 hat Susanne Ihsen die Professur für Gender Studies in Ingenieurwissenschaften an der TU München inne. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Gender und Diversity in Organisationen / Wissenschaftsmanagement, Gender und Diversity in der Ingenieurkultur (Ausbildung und Beruf) sowie Gender und Diversity in der Technikforschung.

Ehrenamtlich ist sie als stellvertretene Vorsitzende des Komptenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit aktiv. Im Kompetenzzentrum laufen die Fäden des Girls'day, des Boys' day und des Nationalen Pakts für mehr Frauen in MINT-Berufen zusammen. Sie ist außerdem als externe Gutachterin bei Berufungsverfahren an deutschen Universitäten und Fachhochschulen im Bereich Gender und Diversity aktiv, war Akkreditierungsbeauftragte der TUM-Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik (2008-2010), ist Expertin und Gutachterin in verschiedenen nationalen und internationalen Kommissionen, Gremien, Vereinen, außerdem Beraterin für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen zum Thema "Frauen in Aufstiegs- und Führungspositionen".

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