Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt, Prof. Dr. Gunter Schweiger, zum Vorsitzenden von Hochschule Bayern wiedergewählt

(PresseBox) (Ingolstadt, ) Prof. Dr. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, ist am Montag, den 3. Mai von der Mitgliederversammlung von Hochschule Bayern e.V. erneut einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt worden. Seine zweite Amtszeit beginnt am 01.07.2010.

Ein Arbeitsschwerpunkt wird auch zukünftig vor allem in Aktivitäten zur weiteren Steigerung der Attraktivität der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften liegen. Die Position als erste Adresse für praxisnahe akademische Bildung und als notwendiger Partner im Bereich der angewandten Forschung soll gestärkt und weiter ausgebaut werden.

"Meine Wiederwahl zum Vorsitzenden sehe ich als einen hohen Vertrauensbeweis aus der Runde der bayerischen Präsidentinnen und Präsidenten", bedankt sich Prof. Schweiger bei seinen Kolleginnen und Kollegen herzlich, "mit Ihrer Unterstützung werde ich mich mit ganzer Kraft für die Interessen der Hochschulen für angewandten Wissenschaften einsetzen."

Prof. Schweiger hat nach seiner Übernahme des Vorsitzes von Hochschule Bayern e.V. im Jahr 2008 konsequent die Stärkung der Position der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern vorangetrieben und so den Erfolg dieses Hochschultyps weiter befördert. Dabei profitiert Schweiger vor allem auch von seinen vielfältigen Erfahrungen von der Hochschule Ingolstadt, der er bereits seit 1998 als Präsident vorsteht.

Ein großes Anliegen ist dem wiedergewählten Vorsitzenden die Umsetzung des Bologna-Prozesses mit dem Ziel, die neue zweistufige Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master zu einem Gewinn für die Studierenden und die Hochschulen zu gestalten: "Dass Bachelor- und Masterabschlüsse in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst jetzt gleichberechtigt nebeneinander stehen, egal ob sie an Universitäten oder Hochschulen für angewandte Wissenschaften erworben wurden, sehe ich als großen Mehrwert für die Absolventen unseres Hochschultyps", ist Schweiger überzeugt. "Natürlich gibt es weiteren Optimierungsbedarf in den Studiengängen wie die Notwendigkeit, die Prüfungsdichte zu reduzieren oder die Möglichkeiten der Mobilität der Studierenden auch ins Ausland zu steigern. Maßnahmen hierfür sind eingeleitet und werden im kommenden Wintersemester bereits wirksam." Auch an der Hochschule Ingolstadt wird es in enger Absprache mit den Studierenden weitere Anpassungen bei den Bachelor- und Masterstudiengängen geben.

Die PhD-Phase als dritte Stufe des Bologna-Prozesses ist bisher noch nicht umgesetzt. Schweiger sieht deshalb einen Schwerpunkt seiner nächsten Amtsperiode darin, hervorragenden Absolventen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften den Weg zur Promotion qualitätsorientiert in einem transparenten Prozess zu ebnen. "Die Universitäten haben sich inzwischen dankenswerterweise öffentlich zur kooperativen Promotion bekannt. Die bisherige Umsetzung erfolgt noch nicht nach unseren Vorstellungen. Wir werden weiter intensiv daran arbeiten, nötigenfalls aber selbst die dritte Stufe des Bologna-Prozesses für unseren Hochschultyp anstreben", so Schweiger zu seinen Zielen. Gerade auch aus eigener Anschauung durch das Institut für Angewandte Forschung (IAF) der Hochschule Ingolstadt sieht Schweiger das hohe Potenzial von kooperativen Promotionen. Sechs abgeschlossen Promotionsverfahren im Jahr 2009 und 16 laufende Promotionen allein am IAF in Ingolstadt verdeutlichen die Bedeutung der kooperativen Promotionen für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Weitere Kernpunkte der zukünftigen Arbeit sieht Schweiger in der Optimierung der leistungsorientierten Durchlässigkeit, die Studienbewerbern aus dem beruflichen Bereich den Hochschulzugang ermöglicht.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde während der gleichen Sitzung der Präsident der Georg-Simon-Ohm- Hochschule Nürnberg, Prof. Dr. Michael Braun, wiedergewählt.

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