Förderung durch die Bayerische Forschungsstiftung

Bayerische Forschungsstiftung genehmigt den Förderantrag für das Projekt Crash Impact Sound Sensing for Sidecrash über 826.300 Euro

(PresseBox) (Ingolstadt, ) "Die Genehmigung des Förderantrags in Höhe von 826.300 Euro durch die Bayerische Forschungsstiftung ist ein erneuter Erfolg für das Institut für Angewandte Forschung der Hochschule Ingolstadt (IAF) und das Forscherteam rund um Herrn Professor Thomas Brandmeier", so Präsident Professor Gunter Schweiger.

Zusammen mit den Industriepartnern, dem Automobilzulieferer Continental AG sowie den mittelständischen Partnern LTT Labortechnik Tasler GmbH, Microfuzzy GmbH, PSW automotive engineering GmbH, ISKO engineers AG und ACHAT Solutions GmbH, kann durch die Unterstützung der Bayerischen Forschungsstiftung das Projekt "Crash Impact Sound Sensing for Sidecrash - Seitencrasherkennung mit Körperschall" ab August 2009 durchgeführt werden.

"Durch den Einsatz der körperschallbasierten Seitencrasherkennnung wird es möglich sein, leistungsfähigere und kostengünstigere Lösungen für intelligente Insassenschutzsysteme zu entwickeln", so Projektleiter Professor Brandmeier. Das Forschungsvorhaben trägt der Tatsache Rechnung, dass seitliche Kollisionen aufgrund des geringen zur Verfügung stehenden Überlebensraumes zu den gefährlichsten Unfallarten gehören und besonders hohe Anforderungen an die Insassenschutzsysteme stellen. Dieser grundlegende Beitrag zur "Vision Zero", der qualitativen Zieldefinition von Null Verkehrstoten, soll die Innovationsfähigkeit der Automobilindustrie stärken. Neben der Continental AG werden frühzeitig hochspezialisierte kleine und mittlere Unternehmen in den Entwicklungsprozess eingebunden und diese nachhaltig an der Wertschöpfung beteiligt. Mit der neuartigen Technologie können auch Anwendungsfelder abseits der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Maschinenüberwachung, der Luftfahrt oder der Medizintechnik erschlossen werden.

Das Projektvolumen beläuft sich insgesamt auf über 1,8 Millionen Euro, wovon die Industriepartner rund 55 Prozent übernehmen. Schweiger: "Dies ist ein erneuter Beweis, dass die Hochschule Ingolstadt anwendungsorientierte Forschungsvorhaben mit Industriepartnern in hoher Qualität umsetzen kann." Ziel ist es, Ergebnisse zu erzielen, die kurzfristig in serienreife Produkte umgesetzt werden können.

Mit dem Projekt Crash Impact Sound Sensing for Sidecrash wird das Erfolgsprojekt Crash Impact Sound Sensing fortgeführt, für die das IAF und die Continental AG im Jahr 2008 mit dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet wurden.

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