Erneuerbare Energien nutzen: FH Frankfurt berät Kommunen und Landkreise in Hessen

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) wird künftig Kommunen zum Thema erneuerbare Energien beraten. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Erneuerbar Komm!" entsteht ein praxisbezogener Leitfaden, mit dessen Hilfe Kommunen und Landkreise ihr Potenzial an erneuerbaren Energien ermitteln können.

Auf 16 Seiten werden im Leitfaden die Einsatzmöglichkeiten von Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasser dargestellt und durch Beispielrechnungen ergänzt. Über ein Online-Portal kann jede Gemeinde ihr individuelles Potenzial selbst berechnen.

"Gerade im ländlichen Raum könnten vielen Kommunen die Möglichkeit zur eigenständigen Deckung ihres Energiebedarfs nutzen", erklärt Projektleiterin Martina Klärle, Professorin am Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH Frankfurt. "Allerdings wird dieses Potenzial häufig unterschätzt oder nicht anerkannt; die Hemmschwelle scheint groß, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. "Erneuerbar Komm!" richtet sich daher gezielt an kleine bis mittelgroße Gemeinden sowie an Landkreise in Hessen. Das Projekt kann auch auf andere Bundesländer oder Regionen übertragen werden", so Klärle.

Das Forschungsprojekt startete im November 2009 an der Fachhochschule Frankfurt unter der Leitung von Martina Klärle und wird Ende 2010 abgeschlossen. Das Projekt wird von einem interdisziplinär besetzten Expertengremium begleitet. Es wird im Rahmen der landesweiten Forschungskampagne der hessischen Fachhochschulen "Forschung für die Praxis" gefördert. Schirmherrin der Kampagne ist Eva Kühne-Hörmann, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Unterstützende Kooperationspartner von "Erneuerbar Komm!" sind der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. (AGFW) und der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main.

",Erneuerbar Komm!' versteht sich als Beitrag zu einem nachhaltigen Energiemanagement und setzt die Klimaschutzziele der Bundesregierung um", betont Klärle.

Weitere Informationen zum Programm "Forschung für die Praxis" unter www.forschung-fuer-die-praxis.de; Wissenswertes zum Projekt "Erneuerbar Komm!": www.fh-frankfurt.de/erneuerbare.

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