Konservatives Finanzgebaren obsiegt in der Krise

Forschung an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) liefert kon-krete Hilfe im Finanzmanagement mittelständischer Betriebe

(PresseBox) (Bielefeld, ) Nie zuvor war die Orientierungslosigkeit im Umfeld von Finanzdienstleistungen größer als im Moment. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sowohl auf der Anbieterseite als auch besonders auf der Kundenseite fundamentale Verwirrung gestiftet, die ausgehend von den systemimmanenten Problemen kapitalmarktorientierter Großunternehmen mitunter auch in einigen Bereichen mittelständischer Betriebe zu bedrohlichem Handlungsstillstand führt. Zu diesem Thema veröffentlichte aktuell FHM-Professor Volker Wittberg zusammen mit seinem Kollegen Oliver Kruse und Rüdiger Freiherr von Fölkersamb einen Handlungsleitfaden für den Mittelstand in der Welt der Fi-nanzdienstleistungen. Die FHM greift bei dieser Publikationen auf aktuellste Forschungsergebnisse zurück. Als einzige Hochschule hat sie erstmals bereits 2008 eine umfangreiche Finanzanlegerstudie Mittelstand durchgeführt, die mit ihren Ergebnissen zu bundesweiter Beachtung geführt hat.

Der Umfang an bedürfnisspezifischen Produkten und Lösungen im Finanzbereich ist auch für mittelständische Unternehmen beachtlich hoch. Innovatives Poolen von Anlagevermögen und Krediten verspricht, das Liquiditätsproblem und die Eigenkapitalklemme des mittelständischen Betriebs im weltweiten Kapitalmarkt zu lösen. Aber die Komplexität und Vielfalt der Angebote im Finanzdienstleistungsbereich scheint stärker zu wachsen als die Möglichkeiten, die speziellen Bedürfnisse der mittelständischen Wirtschaft professionell erfüllen zu können.

Gerade im Umfeld der momentanen Krise fokussiert der konservativ agierende Mittelstand zu Recht auf Finanzierungsquellen, die er kennt und versteht, und setzt auf den vertrauensvollen Dialog mit seinem Finanzdienstleister. Damit schließt er bewusst oder unbewusst den überwiegenden Teil des vermeintlich bedürfnisspezifischen Mittelstandsangebots aus.

Die Vorteile liegen auf der Hand. "Gute Geschäfte müssen in sich profitabel sein. Wo Fi-nanzkonstruktionen und Steueroptimierungen ein Geschäft dominieren, entsteht langfristig kein Profit, sondern unüberblickbares Risiko. Darüber hinaus entzieht sich eine stabile Finanzarchitektur dem Einfluss von Ungunst oder Gunst politischer Interessen. Politik ist der ungeeignete Maßstab für die Allokation von Finanzen, weil er unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten unberechenbar ist", so Prof. Dr. Volker Wittberg, wissenschaftlicher Leiter der FHM-Studie. Prof. Dr. Oliver Kruse von der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen ergänzt "Transparenz und Kontrolle, auch im Finanzbereich, geht stets zusammen mit von Werten getragener unternehmerischer Verantwortung. Nachhaltiges Finanzgebaren und Schädigung des eigenen Unternehmens schließen einander aus."

Einen Handlungsleitfaden für die Welt der Finanzdienstleistungen hat der FHM-Professor Volker Wittberg zusammen mit seinem Kollegen Oliver Kruse von der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen und Rüdiger Freiherr von Fölkersamb, Vorstandsmitglied bei der Deutsche Leasing in Bad Homburg, für den Mittelstand erarbeitet. Im Schäffer Poeschel-Verlag unter dem Titel "Finanzdienstleistungen für den Mittelstand" aktuell herausgegeben liefert das von zahlreichen Experten verfasste Buch konkrete Empfehlungen im Bereich der Kreditaufnahme und Geldanlage mittelständischer Betriebe. Checklisten zu jedem Thema von Liquiditätsmanagement, Fondslösungen, Unternehmensbeteiligungen, Mitarbeiterbeteiligungen, Leasing, Factoring, Mezannine Finanzierungen u.v.m. bieten Entscheidungsgrundlagen für das eigene Unternehmen.

Die FHM greift bei ihren Publikationen auf aktuellste Forschungsergebnisse zurück. Als einzige Hochschule hat sie erstmals bereits 2008 eine umfangreiche Finanzanlegerstudie Mittelstand durchgeführt, die mit ihren Ergebnissen zu bundesweiter Beachtung geführt hat. Die Studie identifizierte den Mittelstand als unterschätzten Anleger, der zwar zumeist kurzfristig, aber durchschnittlich bei jeder Transaktion einen sechsstelligen Betrag anlegt. Die konservative Anlagestrategie in Fest- und Termingeld bewahrte ihn in den meisten Fällen vor den unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktkrise. Sicherheit ist und war für den Mittelstand Anlegerziel Nummer eins. Derzeit wird diese Studie bei mehr als 5000 mittelständischen Betrieben erneut durchgeführt. Wer Interesse an einer Beteiligung und an kostenlosen Ergebnissen hat, kann den Fragebogen am FHM-Institut für den Mittelstand in Lippe unter der Hotline 0 52 31. 98 23-23 anfordern.

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wurde im Jahr 2000 vom Mittelstand für den Mittelstand gegründet. Ziel ist die praxisnahe Qualifizierung von Fach- und Führungskräften mit betriebswirtschaftlichem Know-how für die mittelständische Wirtschaft. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen entwickelt und realisiert die FHM in diesem Sinne wissenschaftlich fundierte Studien- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Studienangebot umfasst staatlich und international anerkann-te Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Kommunikation und Personal/Gesundheit/Soziales. Das Studienkonzept der FHM beinhaltet eine hohe Berufsorientierung, eine individuelle Betreuung und kleine Studiengruppen. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.

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