Sanfte Wiederkäuer zum Abschluss der Kinder-Hochschule

Sechs ausgebuchte Veranstaltungen mit 140 Teilnehmern / Fortsetzung im November geplant

(PresseBox) (Bingen, ) Mit dem Beitrag von Professor Dr. Claus-Heinrich Stier "Moderne Tierhaltung - Kühe und ihre Ansprüche" ging gestern das elfte Kinderhochschul-Semester der Fachhochschule Bingen zu Ende. Anschauungsobjekte gab es auf dem St. Wendelinhof viele, dem Lehrbetrieb der FH. Kühe streicheln und erfahren, wie die sanften Wiederkäuer aus saftigem Gras die gute Milch produzieren, zuschauen, wie ein Melkroboter arbeitet, das gibt es nicht alle Tage in der Stadt. 18 Kinder schauten sich interessiert auf dem einzigen Milchviehbetrieb weit und breit um und wo sonst Studierende wissenschaftlich arbeiten lauschten sie interessiert den Erklärungen des Professors. Geduldig beantwortete Dr. Stier die Kinderfragen. Wie viel Milch gibt eine Kuh? Woran erkennt man, dass sie sich wohl fühlt? Gehen Kühe freiwillig zum Merkroboter? Was passiert mit der Milch?

Einer der Teilnehmer war Leonhardt Horák (9), der zurzeit bei seinen Großeltern in Bingen die Ferien verbringt und schon vier Veranstaltungen besucht hat. Am besten fand er die Experimente mit den Blitzen und die Tierveranstaltung und wünscht sich, dass es solche Angebote auch in seiner Heimat Tschechien gäbe. Ribanna Tsehaye kam mit Tochter Naemi (8) aus Stromberg zur Kindervorlesung. Sie findet das Angebot der Hochschule sehr gut und möchte ihre Kinder früh mit praktischen Themen konfrontieren und Lust auf ein Studium wecken. "Veranstaltungen mit Tieren begeistern unsere kleinen Nachwuchs-Studenten immer wieder", weiß Organisator Stefan Bastiné, aber auch das Hochspannungslabor und andere technische Themen seien Klassiker und immer schnell ausgebucht. So auch die Veranstaltung vergangene Woche, wo Professor Dr. Winfried Sehn 44 Kindern zeigte, wie ein Motor funktioniert. "Es ist immer wieder erstaunlich, wie unbefangen und clever sich Kinder, gerade auch Mädchen, mit Technikthemen auseinander setzen", freute sich der Professor und hofft, dass diese Beigeisterung bis zur späteren Einschreibung an der Hochschule anhält.

Mit sechs ausgebuchten Veranstaltungen und 140 Teilnehmern blickt die FH Bingen wieder auf eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die Mädchen wie Jungen gleichermaßen anspricht. Das Konzept setzt auf begrenzte Teilnehmerzahlen, Wissensvermittlung und praktischen Bezug in interaktiven Veranstaltungen, nicht auf Großveranstaltungen. Und für diejenigen, die dieses Mal keinen Platz ergatterten, blickt Bastiné in die Zukunft: Im November geht die Kinder-Hochschule in Bingen mit neuen und attraktiven Themen zu Klima, Wetter und Ernährung weiter.

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