Studierende der FH Aachen entwickeln Konzepte für Heimbach

(PresseBox) (Aachen, ) Studierende des Fachbereichs Architektur der FH Aachen haben im vergangenen Sommersemester Konzepte für die Entwicklung der Stadt Heimbach erarbeitet. Eine erste Gelegenheit, die Pläne und Modelle der Entwürfe in Augenschein zu nehmen, bietet aktuell eine Ausstellung, die noch bis zum 31. Oktober im Wasser-Info-Zentrum, Karl-H.-Krischer-Platz 1, 52396 Heimbach zu sehen ist.

Die städtebaulichen Probleme des Eifelstädtchens Heimbach sind vielfältig. Gebäudeleerstand und eine hohe Verkehrsbelastung tragen dazu bei, dass die Stadt nicht attraktiv genug für Gewerbetreibende, Besucher oder Einwohner ist. Das soll sich nun ändern: "Wir möchten die Augen nicht vor der Realität verschließen und die Probleme anpacken", so der stellvertretende Bürgermeister Hans Peter Boje bei der Ausstellungseröffnung. Um Wege zur Lösung der städtebaulichen Probleme Heimbachs aufzuzeigen, wird seit 2009 von der Planungsgemeinschaft Bavaj & Urgatz ein Masterplan erarbeitet. In einem Kooperationsprojekt mit der FH Aachen wurde nun der visionäre Aspekt des Masterplans erweitert. "Als FH-Absolventin lag es nahe, mich an meinen ehemaligen Fachbereich zu wenden. Ich bin begeistert von den kreativen Vorschlägen der Studierenden", so Astrid Urgatz.

Nach intensiven Tagen der Vorbereitung und Bestandsaufnahme vor Ort entwickelten die Diplom- und Masterstudierenden - unter Berücksichtigung wichtiger Gesichtspunkte wie Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Barrierefreiheit - eigene Ideen, machten Umnutzungsvorschläge für leerstehende Gebäude und erstellten Stegreif-Skizzen. Betreut wurden die Studierenden Julia Bachmann, Anne Hartmann, Christian Leisner, Christina Lopes, Darius Suchan, Christiane Lennartz, Sylvia Schuster, Kathrin Stumm und Magdalena Walla von Prof. Annelie Klasen-Habeney, Prof. Dietmar Castro, Prof. Hans-Georg Brückmann und Prof. Ulrich Eckey. Dieser begrüßt die Zusammenarbeit mit Kommune und Planungsbüro: "Als praxisnahe Hochschule für die Region ist es unser Anliegen, als Impulsgeber zu fungieren."

Bei der Ausstellungseröffnung stellten die Studierenden ihre konkreten Entwürfe den Heimbacher Bürgern vor. Dabei sind Konzepte zur Wiederbelebung der alten Stadtgärten, zum Bau einer Kanustation und einer Promenade entlang der Rur sowie zur Verbesserung einer Platzsituation am Fuß der Burg Hengebach, dem Wahrzeichen Heimbachs. "Das Projekt war für alle eine tolle Erfahrung. Ich habe zum ersten Mal eng mit einer Stadt zusammengearbeitet. Auch wenn wir keine Kostenrechnungen angefertigt haben, haben wir wert auf die Realisierbarkeit unserer Projekte gelegt", so Christian Leisner. Die Heimbacher zeigten großes Interesse an den Ideen. "Wir werden die Anregungen aufnehmen und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt diskutieren", erklärten der stellvertretende Bürgermeister Boje und die Planerin Urgatz unisono.

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