Gebaut, gespart, gewonnen

Drei Preisträger aus der Region Südbayern gewinnen bei bundesweitem Wettbewerb für Energieeffizienz und gute Architektur

(PresseBox) (Kempten (Allgäu), ) Gelungene Gestaltung und minimaler Energiebedarf: Mit dieser Mischung haben sich drei Häuser aus Südbayern im bundesweiten Wettbewerb "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" durchgesetzt. Familie Merz aus Langerringen, einer Gemeinde zwischen Buchloe und Augsburg, gewann einen der Preise in der Kategorie "Neubau Einfamilienhaus". Ausschlaggebend war die gelungene Architektur des hellen Passivhauses in geschickter Kombination mit besten Energieeffizienzwerten: "Nachhaltigkeit, Recycelbarkeit und ressourcenschonendes Bauen waren vorrangige Entwurfsziele", so heißt es in der Bewertung der Jury. Das Haus besteche durch offene, fließende Räume.

Die Bauherrengemeinschaft Familie Meinhold aus München überzeugte die Jury mit ihrem Konzept in der Kategorie "Neubau Mehrfamilienhaus". Und in der Kategorie "Sanierung Mehrfamilienhaus" machte die Siemens Wohnungsgesellschaft aus München das Rennen. Alle drei konnten sich bei der Verleihung in Berlin über 6.666 Euro und ein großes Lob von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee freuen. Die Sieger des Wettbewerbs zeigten, wie zukunftsfähige Häuser aussehen und seien Vorbilder für jeden Bauherren und Eigentümer, so der Minister. Die prämierten Häuser schafften es nach der Vorauswahl durch eine Regionaljury zunächst in die Runde der letzten 86 Objekte. Aus diesen wählte eine hochrangig besetzte Bundesjury 18 Preisträger aus.

Ausgerichtet wurde der mit 120.000 Euro dotierte Wettbewerb vom Bundesbauministerium und der Deutschen Energie-Agentur Gmbh (dena). Der Bundesverband Deutscher Fertigbau, die KfW-Bankengruppe und die Yello Strom GmbH hatten sich als Partner beteiligt. Teilnehmen konnten Bauherren und Architekten von sowohl Ein- und Zweifamilienhäusern als auch von Mehrfamilienhäusern, die entweder energieeffizient gebaut oder saniert worden sind. Als energetische Mindeststandards galten die aus den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe bekannten Anforderungen:

"KfW-Effizienzhaus 70" für Sanierungen und "KfW-Effizienzhaus 55" für Neubauten. Bei der Preisverleihung am 29. Juni in Berlin würdigte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee das große Interesse und Engagement der Teilnehmer an diesem Wettbewerb. Moderne Effizienzhäuser böten hohen Wohnkomfort und seien ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. dena-Geschäftsführer Stephan Kohler sagte: "Moderne Effizienzhäuser bieten einen hohen Wohnkomfort und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz."

Auch die KfW Bankengruppe, der Bundesverband deutscher Fertigbau e.V. und die Yello Strom GmbH, die den Wettbewerb als Partner unterstützten, zeigen sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Der Wettbewerb zeige, dass energieeffizientes und attraktives Wohnen keine Zukunftsmusik mehr sei - so der einhellige Tenor. Nun komme es darauf an, bundesweit Bauherren für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu begeistern.

Alle Bundes- und Regionalsieger des "Effizienzhaus"-Wettbewerbs werden auch im Internet auf der Seite www.zukunft-haus.info präsentiert.

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