Allgäuer Solarmeisterschaft

Rettenbach am Auerberg verteidigt Titel

(PresseBox) (Kempten (Allgäu), ) Der deutsche Rekordmeister Rettenbach am Auerberg verteidigte trotz harter Konkurrenz seinen Titel als Allgäuer Meister. Auch Vizemeister Görisried konnte sein Ergebnis vom Vorjahr wiederholen, während es auf den übrigen Positionen und in den verschiedenen Klassen spannende Kämpfe gab. Beim Allgäuer Energietag wurden die neuen Allgäuer Solarmeister öffentlich geehrt und bekamen ihre Meisterschalen überreicht. Die Veranstalter, der Bund Naturschutz und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), zeigten sich über die große Resonanz bei der Meisterschaft sehr zufrieden. Mit 61 Städten und Gemeinden konnte die Teilnehmerzahl gegenüber der Premierensaison nochmals gesteigert werden.

Trotz erheblicher Anstrengungen der Konkurrenz: Rettenbach am Auerberg hat sich die Allgäuer Meisterschale zum zweiten Mal gesichert. Der Vize der Gesamtwertung kommt ebenfalls aus dem Ostallgäu: Die rund 1200-Einwohner zählende Gemeinde Görisried ist wieder Zweite. Hart umkämpft war der dritte Platz: Legau verdrängte Holzgünz vom Treppchen auf Rang vier. Durch ihren Einsatz konnten sich die Legauer ganze vier Plätze gegenüber der vorherigen Saison verbessern.

Der Aufsteiger der Saison aber ist eindeutig die Stadt Memmingen. Sie katapultierte sich um ganze 25 Plätze gegenüber der Vorsaison nach oben - bis auf Platz 28. Damit holte sich Memmingen zugleich den Solarmeister Titel in der Kategorie Mittelstädte vor Sonthofen und Kaufbeuren. In der Kategorie Mittelstädte werden alle Städte mit mindestens 20.000 Einwohnern gewertet. "Die Stadt Memmingen zeigt eindrucksvoll, dass auch große Städte gute Möglichkeiten haben, die Solarenergie voranzubringen", sagt eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. "Schön, wenn die Solarmeisterschaft schlafende Potenziale wecken kann, so wollen wir das haben", meint Thomas Frey vom Bund Naturschutz in Bayern.

In der Kategorie Kleinstädte, hier werden Städte und Gemeinden mit 5.000 bis unter 20.000 Einwohnern gewertet, konnte Bad Grönenbach seinen Titel als Allgäuer Solarmeister verteidigen. Mit einer deutlichen Steigerung erkämpfte sich Ottobeuren hier den zweiten Platz, während Pfronten seine Position aus dem Vorjahr halten konnte. Und auch Newcomer haben gute Chancen. Höchster Neueinsteiger in die Solarmeisterschaft ist Stiefenhofen aus dem Landkreis Lindau auf Platz acht, gefolgt von Gestratz auf der Neun.

Insgesamt 61 Allgäuer Kommunen - Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und alle kreisfreien Städte - lieferten sich dem Rennen um den Titel "Allgäuer Solarmeister 2010". Am zahlreichsten vertreten sind dabei die Unterallgäuer mit 28 Gemeinden.

Weitere Infos zur Allgäuer Solarmeisterschaft gibt es unter www.allgaeuer-solarmeisterschaft.de

Hintergrund:

Den "Solarsport" gibt es schon seit 2001 in Deutschland. Die Fachzeitschrift Solarthemen und die Deutsche Umwelthilfe treten als Veranstalter der Solarbundesliga auf, unterstützt von engagierten Privatleuten und Sponsoren.

Derzeit sind insgesamt deutschlandweit 1562 Städte und Gemeinden mit im Rennen, darunter bisher 61 Kommunen aus dem Allgäu.

Alle Informationen, die Anmeldung und der aktuelle Tabellenstand sind zu finden im Internet unter www.allgaeuer-solarmeisterschaft.de oder können telefonisch erfragt werden: beim Bund Naturschutz unter 0831-15111 oder bei eza! unter 0831-9602860.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.