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10.000 Besucher bei Allgäuer Altbautagen

Veranstalter und Aussteller ziehen nach der 14. Auflage eine überaus positive Bilanz

(PresseBox) (Kempten (Allgäu), ) Bestens informierte Besucher, volle Vortragsräume und rundum zufriedene Aussteller - das waren die 14. Allgäuer Altbautage, die am vergangenen Wochenende rund 10.000 Interessenten auf das Gelände der Kemptener Fachhochschule lockten. 90 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Sanierung. Zudem klärten Experten in 120 Vorträgen Hausbesitzer über die bestmögliche Wärmedämmung für Dach und Fassade, moderne Fenster sowie Heizungsund Solartechnik und die entsprechenden Fördemittel dafür auf.


eza!-Geschäftsführer zog ein überaus positives Fazit. "Für Hausbesitzer, die sanieren wollen, sind die Altbautage ein Pflichttermin", betonte Sambale. "Hier kann man einen umfassenden Überblick gewinnen und sich einen ersten einen Eindruck von den Handwerksbetrieben verschaffen." Besonders gefragt waren in diesem Jahr Informationen zum Thema Solarstrom und Batteriespeicher, stellten Sambale und seinem Team fest. Daneben standen die Klassiker Wärmedämmung sowie Heizungs- und Lüftungstechnik wieder hoch im Kurs. Auch die bei den Altbautagen vertretenen Planer und Architekten berichteten von guten Gesprächen und regem Interesse an ihren Ständen. "Es setzt sich immer mehr die Einsicht durch, wie wichtig für das Gelingen einer Sanierungsmaßnahme eine qualifizierte Baubegleitung ist", erklärte Sambale.

So wie Rena Tröster hatten sich zahlreiche andere Messebesucher viel Zeit genommen, um bei den Altbautagen gezielt Informationen zu suchen. "Hier hat man alles beieinander und bekommt die heimischen Firmen auf einem Fleck präsentiert", betonte Rena Tröster. "Die Vorträge waren auch sehr gut und haben mir auf jeden Fall weitergeholfen."

Sehr zufrieden waren auch die Aussteller wie Hans Häring von "Martin Türen und Fenster" in Winterrieden. "Die Besucherfrequenz am Stand ist hoch. Die Altbautage sind für unseren Betrieb für das gesamte Geschäftsjahr sehr wichtig", betonte Häring. Christian Rehle aus Wangen, der Heizungs- und Lüftungsanlagen vertreibt, berichtete ebenfalls von guten Gesprächen und konkreten Anfragen. "Wir sind das zweite Mal bei den Altbautagen. Diese Veranstaltung ist sehr wichtig für die Kundengewinnung."

Bei der Eröffnung der 14. Allgäuer Altbautage am Freitag hatten Kommunalpolitiker, Hausbau- und Energieexperten über die Frage "Wie wohnen wir im Allgäu im Jahr 2050?" diskutiert. Martin Sambale geht davon aus, dass bis 2050 60 Prozent aller Gebäude den Passivhausstandard erreichen werden und 80 Prozent aller Häuser den eigenen Strom mit Photovoltaikanlagen erzeugen. Professor Wolfgang Mayer von der Hochschule Kempten forderte noch höhere Anreize für ganzheitliche Sanierungsmaßnahmen,eine Klimasteuer auf fossile Brennstoffe sowie eine stärkere Ausrichtung der Energieforschung auf erneuerbare Energien und ökologische Dämmstoffe.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.eza.eu

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