IBM Lotusphere 2012

Frank Heuer

(PresseBox) (Ismaning, ) Vom 15. bis 19. Januar fand in Orlando die Lotusphere-Konferenz 2012 von IBM (parallel mit der IBM Connect am selben Ort) statt. Unter dem Motto "Business. Made Social" informierten sich mehrere tausend Teilnehmer aus aller Welt über die Transformation von Unternehmen in ein Social Business. Im Fokus standen dabei Social Media, Cloud Lösungen und Mobility.

IBM verstand es auf der Lotusphere, sich als Vorreiter hinsichtlich der Vereinigung der Vorteile von sozialen Netzen und bewährten Business-Lösungen zu positionieren.

Zahlreiche Case Studies, vorgetragen von Gastsprechern bekannter Kundenfirmen (auch einige deutsche waren dabei, z.B. Continental, GAD und Bayer), demonstrierten, dass das Thema Social Business in der Realität angekommen ist.

Als Überraschungssprecher verdeutlichte der Schauspieler Michael J. Fox ("Back to the Future") wie ihm die Nutzung von Social Media geholfen hat, mit seiner Parkinson-Erkrankung zurecht zu kommen.

Social Media: "Analysen, Analysen, Analysen!"

IBM verdeutlichte, worauf es Ihnen bei der Nutzbarmachung von Social Media für die Unternehmen besonders ankommt, nämlich die Analyse der umfangreichen und zumeist unstrukturierten Datenmassen, die heutzutage permanent durch Nutzer, Geräte und Sensoren rund um ein Unternehmen und seine Produkte entstehen. Mit entsprechender Software und Services will IBM Kunden unterstützen, Social-Business-Initiativen mit Analyse-Technologien anzureichern und aus Daten somit verwertbare Informationen zu generieren.

So gerüstet soll es Unternehmen möglich sein, die virtuellen "Mauern" zu den Kunden zu überwinden, eine bessere Wahrnehmung zu erreichen - und gleichzeitig agiler auf externe Veränderungen zu reagieren. Denn auch die interne Interaktion soll beispielsweise durch die Bildung von Experten-Netzwerken per Mausklick verbessert werden.

IBM Connections

Mit Neuigkeiten wartete IBM zur Networking-Plattform "Connections" auf: Es wurde eine neue Beta-Version angekündigt, die die neuen Analyse-Funktionen enthält. Neben Wikis, Blogs und Activities wird das neue Connections E-Mail und Kalender sowie über eine Social-Schnittstelle auch Anwendungen von Dritt-Parteien integrieren. Der integrierte News-Feed "Activity-Stream" soll helfen, strukturierte und unstrukturierte Inhalte zu sondieren und zu bearbeiten, also z.B. neben SAP-Anwendungen auch Facebook-Posts.

Die Erweiterung von Notes mit Social-Software-Funktionen soll IBM helfen, sich im zunehmenden Wettbewerb des E-Mail-Marktes zu behaupten. Das scheint auch der der richtige Weg zu sein, denn gerade größere Unternehmen haben großen Bedarf an sicheren Social-Software-Lösungen, die den Anforderungen der Geschäftswelt genügen.

Für die Verzahnung von Geschäftsprozessen und Social-Business-Aktivitäten soll zukünftig die IBM Connections Enterprise Content Edition sorgen.

IBM SmartCloud für das Social Business

Nach Einschätzung der Experton Group wird allein schon in Deutschland der Markt für Cloud Computing von knapp zwei Milliarden Euro 2011 auf über acht Milliarden Euro 2015 wachsen. Um von diesem globalen Trend zu profitieren, kündigte IBM die SmartCloud für das Social Business an, die LotusLive-Services mit Business- und Industrielösungen von IBM vereint.

Die IBM SmartCloud ermöglicht den Zugriff auf verschiedene Kommunikations- und Collaboration-Lösungen. Durch die Bereitstellung aus der Cloud sollen die Kunden von den typischen Vorteilen dieses Delivery-Modells profitieren können.

Das gilt auch für eine neue Funktion der IBM SmartCloud, nämlich die IBM Office Productivity Suite "IBM Docs". Derzeit noch in der Beta-Phase, soll die Lösung in diesem Jahr auf dem Markt erscheinen. Mit IBM Docs können Unternehmen und ihre Partner innerhalb und außerhalb der Firewall simultan Texte, Tabellen und Präsentationen zu bearbeiten. Gespeichert werden können die Dokumente in SmartCloud Engage.

"Mobile, Mobile, Mobile!"

Neben Analysen stellte IBM die Wichtigkeit von Mobility im Zusammenhang mit Social Business heraus. Soziale Kommunikation findet immer stärker über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets statt und so ist die Unterstützung der Anwendungsmöglichkeiten auf mobilen Endgeräten folgerichtig.

IBM kündigte die Beta-Version der Social Edition von IBM Lotus Notes und Domino an. Diese auf offenen Standards entwickelte Messaging- und Collaboration-Plattform soll es dem Nutzer ermöglichen, sämtliche Workflow-Prozesse innerhalb seiner E-Mail-Inbox zu bearbeiten.

IBM gab bekannt, in einer Beta-Version von IBM Lotus Notes Traveler für Microsoft Windows Phone E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Funktionen auf Nokia- und HTC-Geräten einführen zu wollen. Außerdem soll eine Cloud-Lösung für BlackBerry-Nutzer auf den Markt kommen.

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