util:IT 2005: Wohin geht die Reise bei Unbundling und Marktprozessen?

VDEW/EDNA-Fachtagung gibt Antworten

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Noch ist es nicht endgültig klar, wie die Vorgaben für die softwaretechnische Umsetzung des Unbundling oder der Marktregeln in der Energiewirtschaft endgültig aussehen werden. Dennoch müssen viele Unternehmen jetzt in ihre Informationstechnologie investieren, da sie sonst Gefahr laufen, bei der Umsetzung des neuen EnWG ins Hintertreffen zu geraten. Wie der "Status Quo" derzeit aussieht, und welche Möglichkeiten es gibt, die Marktprozesse in der Energiewirtschaft zukunfts-sicher abzubilden, ist Thema der VDEW/EDNA-Fachtagung "util:IT 2005", die in diesem Jahr am 8. und 9. November in Stuttgart stattfindet. Mit Spannung wird auf dieser Fachtagung vor allem auch der Eröffnungsvortrag von Jörg Meyenborg von der Bundesnetzagentur erwartet. Er wird sich mit dem Thema "Regulierungsmanagement und IT: Kommunikationsprozesse im Energiemarkt" gleich einer ganzen Reihe von drängenden Fragen annehmen. Daneben stehen wieder Praxisberichte im Vordergrund, die darstellen, wie sich mit Hilfe von IT-Lösungen schon heute die Marktkommunikation von morgen abbilden lässt und die Abläufe im Unternehmen deutlich effizienter gestaltet werden können. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung, die einen aktuellen Überblick über das Angebot in Sachen Software, Consulting und Dienstleistungen für die Energiewirtschaft gibt.

Der erste Block am Vormittag des 9. November 2005 ist mit dem Titel Politik und Rahmenbedingungen überschrieben. Neben dem Auftaktreferat der Bundesnetzagentur zeigt hier die EDNA-Initiative, wie der derzeitige Stand bei der Umsetzung des elektronischen Datenaustauschs zwischen den Marktpartnern aussieht. Weitere Themen des Vormittags sind das "Projekt VEDIS", das sich mit dem sicheren Datenaustausch im Energiemarkt beschäftigt, sowie die Erfahrungen, die in den Niederlanden mit der Zertifizierung von Softwarelösungen für den Datenaustausch gemacht wurden. Dort ist diese Zertifizierung, wie sie in Deutschland von der EDNA-Initiative freiwillig umgesetzt wird, inzwischen gesetzlich vorgeschrieben.

Am Nachmittag des 9. November 2005 dreht sich dann alles um das Thema "Beschaffung im Energiemarkt". Auf dem Programm stehen Praxisberichte der Stadtwerke Erfurt, der EFET und der Cegedel. Das Themenspektrum reicht dabei von praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz von EDM-, Portfolio- und Risikomanagementsystemen über den Aufbau des Peer-to-Peer-Netzwerks für den europäischen Energiehandel bis hin zum effizienten Einsatz von Lastprognosesystemen. Aber auch das aktuelle Thema "Emissionshandel - Chance oder Belastung für Stadtwerke?" wird anhand praktischer Beispiele von den Spezialisten der Frankfurter 3C climate change consulting dargestellt.

Der zweite große Praxisblock folgt am nächsten Vormittag unter dem Titel "Geschäftsprozesse effizienter gestalten". Wie dazu der intensive Einsatz von Geoinformationssystemen beitragen kann, berichten die Pfalzwerke Ludwigshafen sowie die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm. Aber auch der Einsatz externer Dienstleister oder das sogenannte Co-Sourcing können dazu beitragen, Geschäftsprozesse wirtschaftlicher abzuwickeln. Dargestellt wird dies an den Beispielen der Regiocom und der Kooperationsgemeinschaft fränkischer Elektrizitätswerke kfe. Daneben berichtet die BMR Service GmbH, wie mit Hilfe einer zentralen Energielogistik auch ein dezentral organisierter Vertrieb effizient gesteuert werden kann.

Der Nachmittag des zweiten Tags steht dann ganz im Zeichen der "IT-Trends im Energiemarkt". Hier berichten beispielsweise die Stadtwerke Lemgo über ihre Erfahrungen mit "Shared IT-Services für Versorger: Rationalisierungspotenziale vs. Individualität". Aber auch die großen Trends in der IT für die Energiewirtschaft oder die neue EDNA-Marktübersicht "Energiedienstleister" werden hier näher beleuchtet.

Weitere Informationen zur util:IT können unter www.util-it.de abgerufen werden. Dort, wie unter www.edna-initiative.de, wird in den kommenden Wochen auch die Dokumentation dieser Fachtagung veröffentlich werden.

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