Evotec und APEIRON Biologics bilden Allianz zur Bekämpfung von Schmerz

(PresseBox) (Hamburg, ) Evotec AG (Deutsche Börse: EVT, TecDAX) gab heute bekannt, dass sie eine Kooperation mit Apeiron Biologics AG eingegangen ist. Ziel ist die Identifizierung niedermolekularer Modulatoren von DREAM (Downstream Regulatory Element Antagonistic Modulator), einem neuartigen Target, das in den Mechanismus der Entstehung verschiedenster Schmerzformen involviert ist. Eine Erweiterung dieser Kooperation soll zu gegebener Zeit evaluiert werden.

Zunächst wird Evotec ihre Expertise in der Entwicklung von zellulären Assays (Testsystemen) einsetzen, mit der Chance, dieses Projekt schnell in die Hit-Identifizierung und darüber hinaus voran zu treiben.

Dr. Hans Loibner, Vorstandsvorsitzender von Apeiron Biologics, kommentierte: "Die Kombination der Kompetenzen beider Unternehmen ist ein exzellenter Weg, in diesem innovativem und viel versprechenden Projekt voranzukommen. Wir haben bereits früher mit Evotec zusammengearbeitet und sind weiterhin von der ausgezeichneten Qualität der geleisteten Arbeit beeindruckt."

Dr. Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender von Evotec fügte hinzu: "Apeiron ist zweifellos eines der interessantesten jungen Biotech-Unternehmen in Europa. Wir freuen uns sehr, dass Evotec hier durch eine optimale Auslagerung von F&E zur Wertentwicklung beitragen kann."

Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben.

Über APEIRON BIOLOGICS AG

Apeiron ist ein privat finanziertes Biotech-Unternehmen und entwickelt biologische Arzneimittel mit Hilfe moderner Technologien und neuer Ansätze. Rekombinantes humanes Angiotensin Converting Enzyme 2 wurde zur Behandlung des akuten Atemnotsyndromes (ARDS) und einer Reihe anderer Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht des Renin-Angiotensin-Systems stehen, generiert. Dieses Projekt wurde bis zum Ende der ersten klinischen Phase entwickelt und Anfang 2010 an GlaxoSmithKline auslizensiert. Weitere Projekte konzentrieren sich auf die Erforschung neuer Ansätze mit den Targets DREAM, einem wichtigen Schmerz-Regulator, und Cbl-b, einem Schlüssel-Protein für die Verstärkung der Reaktivität des Immunsystemes gegen Krebs. Zurzeit beabsichtigt Apeiron neben der weiteren Entwicklung der bestehenden innovativen internen Projekte ihr Produktportfolio durch Einlizensierung neuer immunologischer/biologischer Ansätze zur Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten auszuweiten. Weitere Informationen finden Sie unter

www.apeiron-biologics.com.

ÜBER DREAM

Das Protein DREAM (Downstream Regulatory Element Antagonistic Modulator) besitzt eine Schlüsselfunktion in der Regulation des Schmerzempfindens: Durch die Bindung an eine bestimmte DNA Sequenz innerhalb der Promotorregion inhibiert DREAM die Synthese des endogenen Opioidvorläufers Prodynorphin und stellt daher ein neues Target zur Behandlung von Schmerz dar. Wie Studien mit DREAM Knock-out Mäusen gezeigt haben, führt die Abwesenheit des DREAM Proteins zu einer reduzierten Schmerzempfindlichkeit, sowohl bei akutem chemisch, durch Hitze oder mechanisch erzeugten Schmerz als auch bei inneren, Entzündungs-, und chronischen neuropathischen Schmerzen. Substanzen, die DREAM von der DNA Bindungsstelle freisetzen und somit die Synthese des endogenen Opioidvorläufers Prodynorphin aktivieren, sind im eigentlichen Sinne nicht analgetisch, sondern fördern die Produktion körpereigener Opioide. Durch Hochdurchsatz-Screening und Hit Optimierung wurden bereits erste Substanzen identifiziert, die selektiv die Bindung von DREAM an das entsprechende DNA-Motiv lösen.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte vorausschauende Angaben, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Derartige vorausschauende Aussagen beinhalten u. a., aber nicht ausschließlich, Aussagen über unseren Finanzausblick 2010 und unsere erwarteten Finanzergebnisse in zukünftigen Quartalen, unsere überarbeitete Umsatzprognose für 2010 und das erwartete Umsatzwachstum, unsere Fähigkeit unsere Liquiditätsprognose zu erreichen, unsere Erwartung, dass wir auf dem Weg zur nachhaltigen Profitabilität spätestens im Jahr 2012 sind, unsere Erwartungen und Vorstellungen hinsichtlich unserer regulatorischen, klinischen oder geschäftlichen Strategie, des Fortschreitens unserer klinischen Entwicklungsprogramme und der Zeitvorstellungen über den Beginn und das Vorliegen der Ergebnisse unserer klinischen Studien, hinsichtlich strategischer Kooperationen sowie Pläne, Ziele und Strategien des Managements. Diese Stellungnahmen stellen weder Versprechen noch Garantien dar, sondern sind abhängig von zahlreichen Risiken und Unsicherheiten, von denen sich viele unserer Kontrolle entziehen, und die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen abweichen, die in diesen zukunftsbezogenen Aussagen in Erwägung gezogen werden. Diese Risiken und Unsicherheiten betreffen u. a.: Dass Produktkandidaten in klinischen Studien versagen oder nicht erfolgreich vermarktet bzw. hergestellt werden können; das Risiko, dass wir die erwarteten positiven Beiträge aus unseren Kooperationen, Partnerschaften und Akquisitionen nicht im erwarteten Zeitraum erreichen, wenn überhaupt; Risiken hinsichtlich unserer Fähigkeiten, die Entwicklung der Produktkandidaten, die sich in unserer Pipeline bzw. in klinischen Studien befinden, voranzutreiben; Erfolglosigkeit bei der Identifizierung, Entwicklung und erfolgreichen Kommerzialisierung neuer Produkte und Technologien; das Risiko eines größeren Erfolgs von Konkurrenzprodukten; Erfolglosigkeit bei dem Bemühen, potenzielle Partner für unsere Technologien und Produkte zu interessieren; Unvermögen, kommerziellen Erfolg für unsere Produkte und Technologien zu erreichen; Erfolglosigkeit beim Schutz unseres geistigen Eigentums sowie die Kosten, unsere Schutzrechte durchzusetzen oder zu verteidigen; Erfolglosigkeit bei der Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, einschließlich Anforderungen der FDA, hinsichtlich unserer Produkte und Produktkandidaten; das Risiko, dass die FDA die Ergebnisse unserer Studien anders interpretiert als wir; das Risiko, dass unsere klinischen Studien nicht zu marktfähigen Produkten führen; das Risiko, dass es uns nicht gelingt, die Zulassung unserer Wirkstoffkandidaten zu erlangen oder ihre Vermarktung zu erreichen; sowie das Risiko neuer, veränderter und kompetitiver Technologien und Vorschriften, sowohl in den USA als auch weltweit.

Die vorstehend aufgeführte Liste von Risiken erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im aktuellen Jahresbericht, den Evotec bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat (Form 20-F), sowie anderen bei der Securities and Exchange Commission eingereichten bzw. hinterlegten Dokumenten werden zusätzliche Faktoren aufgeführt, die unsere Geschäftstätigkeit und finanzielle Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Wir übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen hinsichtlich geänderter Erwartungen der Parteien oder hinsichtlich neuer Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen, öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren.

Evotec AG

Evotec zählt zu den führenden Firmen der Wirkstoffforschung und -entwicklung mit operativen Standorten in Europa und Asien. Das Unternehmen hat umfangreiche Expertise in der Wirkstoffforschung und eine industrialisierte Technologieplattform aufgebaut, mit der es die Entwicklung innovativer niedermolekularer Substanzen entlang des gesamten Forschungsprozesses vorantreiben kann. Darüber hinaus verfügt Evotec über fundiertes Know-how in der Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, Schmerzen, Krebs, Entzündungskrankheiten und Stoffwechselerkrankungen. Diese Fähigkeiten nutzt die Gesellschaft, um erstklassige Therapeutika zu entwickeln und hochwertige wissenschaftsbasierte Forschungsallianzen mit Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche einzugehen. Evotec arbeitet in mehrjährigen Forschungsallianzen unter anderem mit Boehringer Ingelheim, CHDI, Genentech, Novartis, Ono Pharmaceutical und Roche zusammen. Evotec verfügt über mehrere Wirkstoffkandidaten in der klinischen Entwicklung sowie über eine Reihe von präklinischen Substanzen und Entwicklungspartnerschaften. Dazu zählt z. B. eine strategische Kooperation mit Roche hinsichtlich der EVT-100-Substanzfamilie, Subtyp-selektive NMDA-Rezeptor-Antagonisten zur Behandlung von behandlungsresistenten Depressionen und eine Allianz auf dem Gebiet Diabetes mit Andromeda (Teva).Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.evotec.com.



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