Evotec erhält Forschungsförderung zur Weiterentwicklung ihres H3-Rezeptor-Antagonisten-Programms bis in die Klinik

(PresseBox) (Hamburg, Deutschland, ) Evotec AG (Deutsche Börse: EVT, TecDAX) gab heute bekannt, dass es vom Bundesministerium für Forschung und Entwicklung (BMBF) eine Forschungsförderung von bis zu 1,5 Mio. Euro erhalten wird, um ihr H3-Rezeptor-Antagonisten-Programm in die klinische Entwicklung voranzutreiben.

Evotec hat die H3-Rezeptor-Antagonisten mithilfe ihrer Expertise im Bereich zentrales Nervensystem (ZNS) sowie ihrer weltweit führenden Wirkstoffforschungsplattform identifiziert, optimiert und bis zur präklinischen Entwicklung vorangetrieben. Durch die Fördermittel wird nunmehr die Vorbereitung und Durchführung der klinischen Phase I unterstützt.

Der Histamin-H3-Rezeptor ist ein sehr gefragtes Wirkstoff-Target, weil eine Blockierung dieses Rezeptors im Gehirn nachweislich die kognitiven Fähigkeiten sowie die Wachsamkeit und Aufmerksamkeit erhöhen kann. H3-Rezeptor-Antagonisten bieten daher das Potenzial für wichtige neue Therapeutika zur Behandlung zahlreicher ZNS-Erkrankungen wie z.B. das Fatigue-Syndrom bei Multipler Sklerose.

Dr. Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender von Evotec, kommentierte: "Wir sind sehr erfreut, dass das Neu²-Konsortium unser H3-Rezeptor-Antagonisten-Programm ausgewählt hat, um die Weiterentwicklung im Rahmen der BioPharma-Initiative des BMBFs zu unterstützen. Durch das Vorantreiben dieser neuartigen Wirkstoffkandidaten von ihrer Identifizierung bis hin zu den ersten klinischen Erprobungen können wir den Wert dieses Programms optimal ausschöpfen."

Über das Neu²-Konsortium

Das Neu2-Konsortium, zu dem Evotec, MerckSerono, die European ScreeningPort GmbH, die Bionamics GmbH, das Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf und andere zählen, gewann einen bundesweiten Wettbewerb im Rahmen der BioPharma-Initiative des BMBFs. Ziel dieser Initiative ist es, den Pharmastandort Deutschland zu stärken und neuartige Therapien auf den Markt zu bringen. Das siegreiche Konsortium, in dem Evotec eine wichtige Rolle spielt, strebt an, neue Medikamente und diagnostische Konzepte zur Behandlung von Multiple Sklerose und anderen neurodegenerativen Erkrankungen zu entwickeln.

Evotec AG

Evotec zählt zu den führenden Firmen der Wirkstoffforschung und entwicklung mit operativen Standorten in Europa und Asien. Das Unternehmen hat umfangreiche Expertise in der Wirkstoffforschung und eine industrialisierte Technologieplattform aufgebaut, mit der es die Entwicklung innovativer niedermolekularer Substanzen entlang des gesamten Forschungsprozesses vorantreiben kann. Darüber hinaus verfügt Evotec über fundiertes Knowhow in der Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, Schmerzen, Krebs und Entzündungskrankheiten. Diese Fähigkeiten nutzt die Gesellschaft, um erstklassige Therapeutika zu entwickeln und hochwertige wissenschaftsbasierte Forschungsallianzen mit Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche einzugehen. Evotec arbeitet in mehrjährigen Forschungsallianzen unter anderem mit Boehringer Ingelheim, CHDI, Novartis, Ono Pharmaceutical und Roche zusammen. Evotec verfügt über mehrere Wirkstoffkandidaten in der klinischen Entwicklung sowie über eine Reihe von präklinischen Substanzen und Entwicklungspartnerschaften. Dazu zählt z. B. eine strategische Kooperation mit Roche hinsichtlich der EVT-100-Substanzfamilie, subtypselektive NMDA-Rezeptor-Antagonisten zur Behandlung von behandlungsresistenten Depressionen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.evotec.com.

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