Skier für Sieger

Hochleistungssportler setzen bei der Biathlon-WM in Südkorea auf Hightech von Madshus und Evonik

(PresseBox) (Essen, ) Wenn Top-Biathleten nach dem Wettkampf auf dem Siegerpodest stehen, kommt dieser Erfolg nicht von ungefähr. Er ist das Ergebnis eines harten, disziplinierten Trainings, der Tagesform und optimaler Ausrüstung. Wichtige Bedeutung kommt den Skiern zu, auf denen sich die Sportler schnell und sicher von Schiestand zu Schießstand bewegen: Sie müssen den starken dynamischen Beanspruchungen des Hochleistungssports gerecht werden.Aus diesem Grund verwendet der norwegische Ski-Hersteller Madshus als integralen Bestandteil im Ski-Kern bereits seit einigen Jahren den aus Polymethacrylimid (PMI) bestehenden Hochleistungshartschaum ROHACELL® von Evonik.

Die Crème de la Crème des Biathlons hat sich in diesen Tagen im Südkoreanischen Pyeongchang eingefunden, um bis zum 22. Februar auf der Piste und an den Schießständen die neuen Weltmeister zu küren. Auf den Medaillenrängen haben die Olympiasieger Kati Wilhelm und Michael Greis sowie Norwegens Biathlon-Ikone Ole Einar Björndalen Platz genommen. Eines eint diese Ausnahmeathleten:Alle drei setzen auf Hochleistungsskier des norwegischen Herstellers Madshus - und damit "im Kern" auf ein Produkt von Evonik.

Weltmeisterin und Olympiasiegerin Kati Wilhelm fährt regelmäßig ins Trainingslager nach Schweden, um im Skitunnel neue Skimodelle zu testen. Denn beim Wettkampf geht es nicht allein um Fitness und Körperkraft - auch auf die Qualität der Ski kommt es an. "Sie sind sehr wichtig für den Wettkampf und deswegen muss man auch viel Zeit investieren, da etwas auszusuchen und zu testen, damit man für die Bedingungen den richtigen Ski und den richtigen Schliff hat. Ja, man muss sich natürlich schon gut stellen mit seinen Skiern", betont Kati Wilhelm mit einem Augenzwinkern.

Der Hochleistungshartschaumstoff ROHACELL® zeichnet sich laut Madshus-Entwicklungsleiter Gunnar Bjertnaes durch seine herausragenden dynamischen Eigenschaften aus; ebenso lasse es sich durch seine leichte Formbarkeit exzellent verarbeiten.

"Außerdem konnten wir mit dem Sandwich-Kernmaterial aus Darmstadt das Gewicht der Skier entscheidend verringern", erklärt Bjertnaes. Denn für jedes Gramm Gewicht muss der Sportler mehr körperliche Leistung einsetzen.

Das Hightech-Material von Evonik ist extrem fest und steif - das ist auch auf die gleichmäßige Verteilung der kleinen Luftbläschen in der Schaumstruktur zurückzuführen. Der hochfeste PMI-Schaum kann geklebt oder mithilfe von Druck dauerhaft mit allen herkömmlichen Kunststoffen zu extrem belastbaren Werkstoffverbunden verarbeitet werden. Damit ist er ein idealer Werkstoff für leichte und gleichzeitig widerstandsfähige Skier. Im Sandwich-Verbund entsteht ein Ski mit optimaler Flexibilität und Dynamik, bei niedrigstem Gewicht. Für die Skihersteller wichtig: Die hohe Wärmeformbeständigkeit des Schaums und die besondere Kriechbeständigkeit ermöglichen sehr kurze Produktionszeiten.

Doch wo genau befindet sich ROHACELL® in den Skiern von Madshus? "Wir setzen diesen Werkstoff für eine Kastenkonstruktion ein - mit einem innen liegenden Schaumkern, außen umhüllt mit einem glasfaserverstärkten Kunststoff", erklärt Bjertnaes. Die Rennskier der Spitzenklasse unter der Modellbezeichnung "Nanosonic"hat Madshus mit dem Material von Evonik entwickelt. Im Vergleich zu anderen Schaumkernwerkstoffen konnten die Norweger damit das Gewicht der Skier entscheidend reduzieren.

Und so wird ein Ski hergestellt: Die Schaumstoffplatten werden zugeschnitten und anschließend mit dem faserverstärkten Material beschichtet. Am Schluss der Produktion wird maschinell der so genannte Spannungsbogen erzeugt, der die Gleitfähigkeit auf der Piste maßgeblich beeinflusst. Genaue technische Vorgaben wie exakte Steifigkeit, Vorspannung und Druckverteilung werden in zahlreichen Tests mit Profisportlern ermittelt und können dank des modernen Werkstoffs exakt in der Produktion umgesetzt werden."PMI-Schaum ist einfacher zu formen, die Kerne lassen sich den erforderlichen Abmessungen leichter anpassen als Sandwich-Kernwerkstoffe mit Wabenstruktur", fügt Bjertnaes einen weiteren Vorteil hinzu.

Madshus hat 1976 die ersten Skier in Sandwich-Bauweise hergestellt.1994 begann die Kooperation zwischen dem Skihersteller und Evonik - und damit der Einsatz von ROHACELL®. Ein Ende der Zusammenarbeit kann sich Bjertnaes nicht vorstellen: "Wir arbeiten bereits an neuen Anwendungen. Seit dem Beginn unserer Partnerschaft mit Evonik haben wir schon zahlreiche Verbesserungen erzielt. Und so soll es weitergehen."

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