DB-Personalvorstand Weber : Engagement gegen rechte Tendenzen verstärken

(PresseBox) (Berlin, ) Die Deutsche Bahn will ihr Engagement regen rassistische und rechtsextreme Tendenzen verstärken. "Wir wollen uns als großes Unternehmen in Deutschland engagieren und junge Leute zum Mitmachen anregen", sagte der Personalchef der DB AG, Ulrich Weber, der imtakt, dem Magazin der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die aktuelle Diskussion über die Gefahren rechtsextremer Gewalt "bestätigt uns darin, dass wir uns an der richtigen Ecke engagieren", so Weber. "Vielleicht sollte auch die Gesamtfrage wieder stärker diskutiert werden: die Rolle - ich sag mal bewusst - von Unternehmen als "Staatsbürger"."

Dies schließe auch die Gestaltung der Berufsausbildung ein. Hier "haben wir natürlich eine besondere Verantwortung, nicht nur was die fachliche Qualifizierung anbelangt, sondern auch für die Themen Verhalten und Sozialkompetenz." Weber nannte als herausragendes Beispiel den seit elf Jahren durchgeführten Wettbewerb "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt" sowie die Schulkooperationen.

Der DB-Personalvorstand bezeichnete es "trotz aller juristischer Zweifelsfragen" als richtig, dass Bund und Länder ein neues NPD-Verbotsverfahren vorbereiten. Es gehe darum, Zeichen zu setzen. "Wenn ein Gericht, am Ende mutmaßlich das Bundesverfassungsgericht, hier erneut eine Schranke einziehen würde, dann müsste man das in Kauf nehmen. Aber erst mal dafür einzutreten, hielte ich für richtig."

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