Bericht von der 5. HR Conferencia mit ECA-Coach und Trainertreffen am 4. und 5. Juni 2009 in Balatonszárszó, Ungarn

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Ein Kongress mit 100 Teilnehmern ist in Ungarn keine selbstverständliche Sache. Hotels, die über Tagungs-räume mit dem entsprechenden Volumen verfügen, sind Mangelware, ebenso wie die professionelle Ausstat-tung mit Flipcharts, Beamern und Pinwänden. Für die 5. ungarische HR Conferencia, zugleich das erste ECA Coach- und Trainertreffen dort, nutzte man die ehemaligen Räumlichkeiten einer reformierten Kirche im kleinen und in der touristischen Vorsaison sehr beschaulichen Balatonszárszó am Plattensee. In den stimmungsvollen Sälen des Rundbaus am See trafen sich am 4. und 5. Juni 2009 100 Personalentwickler, Personalleiter, Mitglieder des HR Netzwerks, Trainer und Coaches (Coaches ca. 40), um sich über Coaching zu informieren und auszutauschen.

Ungarn zählt gerade einmal 10 Millionen Einwohner und gehört laut Presseberichten zu den von der aktuellen Wirtschaftskrise mit am stärksten betroffenen Ländern. Noch vor einem Jahr war Ungarn ein aussichtsreicher Kandidat für den Beitritt zum Euro für das Jahr 2010. Inzwischen ist der Forint dramatisch abgesackt und der Produktionsrückgang der Industrie betrug im Januar 2009 gegenüber dem Januar des Vorjahres 23 %. Den-noch: der Aufwärtstrend des Themas Coaching ist in Ungarn ungebrochen. Gegenüber der HR-Konferenz des Vorjahres verzeichnete die diesjährige Konferenz mit ihren 100 Teilnehmern einen Besucherzuwachs von über 30%. Große Firmen, darunter Nokia oder das ungarische Telekommunikationsunternehmen Pannon entsandten Personalverantwortliche, nur eine einzige Absage erreichte die Organisatoren im Vorfeld.

Dieses positive Ergebnis ist vor allem der konsequenten und engagierten Arbeit von Dr. Peter Bodó, ECA Vize-Präsident in Ungarn und seinem Team vom Institut Dr. Peter Bodó zu verdanken, die nicht nur diese Konferenz bereits zum fünften Mal durchführten, sondern die es seit vielen Jahren verstehen, den Coachinggedanken in Ungarn bekannt zu machen, seine Vielfalt zu vermitteln und gleichzeitig Maßstäbe für Qualität zu setzen. Bereits 75 Business- und Management-Coaches wurden am Institut Dr. Peter Bodó nach den ECA-Richtlinien und dem ECA-Berufsbild ausgebildet, weitere 24 Coaches beenden in diesem Jahr ihre Ausbildung. Eine Ausbildung, die breit angelegt ist und neben dem eigenen Coaching-Konzept und der Ver-mittlung von Methodenkompetenz auch für alle verpflichtend einen Block mit Selbsterfahrung beinhaltet.

Auch bei der 5. HR-Konferenz setzten die Organisatoren bewusst nicht auf trockene Wissensvermittlung in Business Atmosphäre sondern legen den Fokus auf das gemeinsame Erleben und das Aufzeigen persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten durch Coaching. Das Thema der diesjährigen HR-Konferenz lautete "systemorientiertes Coaching und Training in der HR-Praxis" In seiner Einführungsrede betonte Dr. Peter Bodó, wie wichtig die systemorientierte Sichtweise in Zeiten des Umbruchs und der Krise ist. Sie ermögliche es uns flexibel zu reagieren und in Alternativen zu denken.

Bereits im Vorfeld der Konferenz wurden die Teilnehmer neugierig gemacht auf Themen und Referenten der Konferenz. Die Themenbreite spannte sich von einer Einführung und in die bioenergetische Analyse (Referent Rainer Mahr, Bad Homburg, www.bioenergetik-mahr.de) bis hin zu Vortrag und Workshop zum Thema Accelerated Learning (Stefan Schnitzler, Geschäftsführender Gesellschafter Machwürth Team International, www.mticonsultancay.com). Bernhard Juchniewicz, geschäftsführender Präsident European Coaching Association Berufsverband (www.european-coaching-association.com) berichtete über Trends und aktuelle Entwicklungen im Coaching in Europa, nachdem die Praxis in seinem Live-Coaching-Workshop erprobt wer-den konnte. Das "importierte" "Wissen der deutschsprachigen Referenten stand gleichberechtigt neben den ungarischen Beiträgen, die sich mit Themen wie Outplacement-Coaching (Ildikó Salzmann, ECA Business und Management-Coach, Pro HR Személyzeti Tanácsado) oder Persönlichkeitsentwicklung (Valéria und Dr. Peter Bodó, ECA-Lehrcoaches, www.bodo-training.hu) befassten. Die Sprachbarriere wurde durch das empathische Dolmetschen der mehrsprachigen Teammitglieder souverän bewältigt. Persönliche Erfahrungen mit einem Coach konnten die Teilnehmer in der Coaching-Oase sammeln, in der sich ausgebildete und bereits erfahrene ungarische ECA-lizenzierte Coaches für Coaching-Sessions zur Verfügung stellten.

Ungarn hat einen prominenten politischen Fürsprecher für das Thema Coaching: Dr. Erzébet Pusztai, ehemals Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Gesundheitsreferentin im ungarischen Parlament, ausgebildete Medizinerin und eine bekannte Figur des öffentlichen Lebens ist überzeugt von der präventiven Wirkung, die der Einsatz von Coaching im Gesundheitsbereich haben könnte. Sie gehörte zu den ersten ausgebildeten und ECA-lizenzierten Business und Management-Coaches in Ungarn. Während der HR-Konferenz stellte sie Ihr Gesundheitscoaching-Konzept vor, das 2010 als Weiterbildung am Institut Dr. Peter Bodó an den Start gehen wird.

Im Abendprogramm erwartete die Teilnehmer eine Erfahrung der besonderen Art: der Islamwissenschaftler Kornelius Henschel führte in den Sufismus ein, kurz gesagt in die islamische Mystik. Die Beschäftigung mit der versöhnlichen Spiritualität des Sufi-Wegs entfaltete am Tag der Rede Obamas an die islamische Welt eine besonders verbindende Wirkung unter den Teilnehmern.

Ein Prophet muß man nicht sein, um zu vorauszusehen, dass sich im nächsten Jahr die HR Konferenz am Balaton noch größerer Beliebtheit erfreuen wird. Coaching steht in Ungarn noch am Anfang und es ist schön zu sehen, dass die Vielfalt und das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen von Beginn an gefördert wird.

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