Mobile Business: DAX-30-Riege klagt über Ressourcenmangel

(PresseBox) (Köln/ Bonn, ) Die personellen Verschlankungsstrategien der
letzten Jahre zeigen in den Konzernen negative Auswirkungen, wenn es darum
geht, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dies legt zumindest die aktuelle
Studie* "Mobile Business - Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder" nahe,
die von der DGMF (Deutsche Gesellschaft für Managementforschung) in
Zusammenarbeit mit der KI AG (Knowledge Intelligence AG) erarbeitet wurde.
Für die aktuell umfassendste Managementuntersuchung über Mobile Business in
Deutschland wurden 2.200 Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte der
oberen Leitungsebene in der deutschen Wirtschaft befragt. Unter Mobile
Business versteht man in diesem Zusammenhang die Ausstattung von viel
reisenden Managern und Außendienstmitarbeitern mit mobilen Endgeräten (PDA,
Personal Digital Assistant), die per Datenfunk an die Firmenzentrale
angebunden sind.

Laut DGMF/KI-Studie verfügen 93 Prozent der DAX-30-Topmanager über konkrete
Zielsetzungen für Mobile Business, 80 Prozent sehen eine klare Strategie vor
Augen, aber nur 60 Prozent haben eigenen Angaben zufolge die notwendigen
Ressourcen im Unternehmen, um die als notwendig erkannten Maßnahmen
tatsächlich auf den Weg zu bringen. Damit liegt die DAX-30-Riege weit unter
dem Durchschnitt aller Firmen in Deutschland, die immerhin zu 72 Prozent
über die benötigten Ressourcen verfügen. Der oftmals als
innovationsabstinent gescholtene Mittelstand ist den DAX-30-Konzernen beim
Mobile Business in gewisser Hinsicht überlegen: Zwar verbinden nur 80
Prozent der Mittelständler klare Zielsetzungen mit dem Thema, aber immerhin
69 Prozent können auch auf die betrieblichen Ressourcen zurückgreifen, um
diese Ziele zu erreichen.

Wie stark die Konzerne durch den Personalmangel gefesselt sind, zeigt sich
darin, dass ausnahmslos alle im Rahmen der DGMF/KI-Studie kontaktierten
DAX-30-Unternehmen einräumen, dass sich durch Mobile Business erhebliche
Wettbewerbsvorteile erzielen lassen. 80 Prozent schreiben der Einführung von
PDAs mit Funkanbindung für den Außendienst zugleich Qualitäts- und
Kostenvorteile zu. "Die Einsicht über den Sinn von Mobile Business ist in
den Spitzen der deutschen Wirtschaft angekommen. Allein es fehlen die
Ressourcen, daraus Maßnahmen zu entwickeln, die das Unternehmen
voranbringen", erklärt Studienherausgeber Dirk Buschmann. Eine
Zusammenfassung der Studienergebnisse ist im Internet unter der Adresse
www.ki-ag.com abrufbar.

* Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG (Knowledge
Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der DGMF
Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung
von Prof. Christoph Wamser und KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber
erstellt. Die KI AG entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in
zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im
Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM.
Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und
HochTief Facility Management.

Weitere Informationen: KI AG (Knowledge Intelligence AG), Studienleitung,
Miriam Dechert, Breite Straße 147-151, 50667 Köln, Tel. 0221/420739-0, Fax:
0221/420739-10, E-Mail: m.dechert@ki-ag.com, Web: www.ki-ag.com,
www.mobileintegrator.de

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