Neuer Trojaner Bredolab treibt in Europa sein Unwesen

ESET Österreich Sicherheitstipp: Achtung bei verdächtigen PDF-Dateien

(PresseBox) (Wien, ) Neuer Trojaner Bredolab verbreitet sich über PDF-Dateien und ist in ganz Europa am Vormarsch.

Nach dem gefährlichen Trojaner Conficker taucht eine neue Cyber-Bedrohung in den Hitlisten der meistverbreiteten digitalen Schädlinge auf. Der Trojaner Bredolab (Win32/TrojanDownloader.Bredolab.AA) verbreitet sich über PDF- und SWF (Flash)-Files, berichtet ESET (www.eset.at), Hersteller von Sicherheitssoftware. Die Sicherheitssuite ESET Smart Security und ESET NOD32 Antivirus erkennen und löschen den neuen Schädling.

Bredolab installiert gefährliche Software

"Hat der User einmal ein infiziertes File geöffnet, installiert sich Bredolab selbstständig am betroffenen PC und wird auch bei jedem Neustart ausgeführt", erklärt Martin Penzes, technischer Direktor von ESET Österreich. "Anschließend installiert Bredolab ohne das Wissen der User gefährliche Software auf dem verseuchten Rechner", so Penzes weiter. Dabei verbindet sich Bredolab über das http-Protokol mit einem Remote Server und lädt Adware, Spyware und andere gefährliche Software aus dem Netz. Damit ist es Kriminellen möglich beispielsweise Passwörter und andere Daten zu stehlen. Diese unerwünschte Software kann aber auch infizierte Rechner mit Werbung bombardieren oder einen PC - ohne Wissen des Besitzers - Teil eines weltweiten Computernetzwerks machen, das Kriminelle dann für Cyberattacken nutzen.

In ganz Europa auf Vormarsch - In Österreich auf Platz 4

Laut den Statistiken der Antivirenspezialisten von ESET ist Bredolab in ganz Europa am Vormarsch. In Tschechien und in der Slowakei ist er bereits der meistverbreitete Schädling, in Österreich und Polen befindet er sich unter den Top 5. In Deutschland, England, Schweden, Belgien, Russland und Bulgarien rangiert Bredolab unter den zehn meistverbreiteten Schädlingen. Aber auch in Italien, Frankreich, in der Ukraine und in zahlreichen weiteren europäischen Ländern verbreitet sich Bredolab derzeit, die Tendenz ist steigend. In Österreich macht Bredolab im Juni bereits 3,5% aller entdeckten Schädlinge aus und befindet sich damit auf Platz 4 der Viren-Charts. Die Statistiken werden mit Hilfe des ESET ThreatSense.Net® erstellt. ThreatSense.Net® ermöglicht es den Benutzern neue verdächtige Malware-Samples an ESETs Forscher zur Analyse weiterzugeben. Auf diese Art erlaubt ThreatSense.Net® Einblicke in globale Trends von Malware und hilft ESETs Analytikern, sich den Bedrohungen von morgen entgegenzustellen.
(Siehe Grafik im Attachment)

ESET Online-Scanner löscht Bredolab

Bredolab ist besonders gefährlich, da der Trojaner unterschiedlichste bösartige Software ohne das Wissen der PC-User herunterlädt und installiert. Hinzukommt, dass er sich über bisher als wenig gefährlich geltende PDF-Files verbreitet. "Wir empfehlen, unbekannte oder verdächtige E-Mail Attachements, insbesondere PDF- oder SWF-Daten, nicht zu öffnen und auch beim Surfen im Internet Vorsicht walten zu lassen", gibt Penzes Sicherheitstipps. Eine weitere Hilfestellung bietet der kostenlose ESET Online Scanner (http://www.eset.at/virenlabor/onlinescan). Mit dem Online-Scanner haben User die Möglichkeit, ihren PC auf Knopfdruck zu scannen und den Schädling zu löschen. Wichtig für die IT-Sicherheit sind zudem das Einspielen aller aktuellen Software-Updates (Microsoft, Adobe) und der Einsatz einer aktuellen Antiviren-Software.

Weitere Informationen: www.eset.at
Download der Software: http://www.eset.at/download ESET Online Scanner: http://www.eset.at/virenlabor/onlinescan/
Screenshots, Bildmaterial und Logos unter: http://www.eset.at/firmeninfo/presse/bilder_und_logos

ESET Deutschland GmbH

ESET, gegründet 1992 in Bratislava (Slowakei), ist ein globaler Entwickler und Hersteller von sicherheitstechnischen Softwarelösungen, ESET NOD32 Antivirus das weltweit in vielen unabhängigen Tests ausgezeichnete Antivirenprogramm von ESET. Es bietet maximalen Schutz vor elektronischen Schädlingen mit minimalem Einsatz von Computerressourcen. Mit Hilfe von heuristischen Technologien erkennt ESET Software selbst unbekannte digitale Schädlinge. ESET NOD32 Antivirus ist für die Betriebssysteme Microsoft Windows 2000 bis Windows Vista und unterschiedliche Linux-Distributionen sowie auch für Novell erhältlich, die Sicherheitssuite mit integrierter Firewall und Spamschutz ESET Smart Security läuft unter Microsoft Windows 2000 bis Windows Vista. ESET Mobile Antivirus schützt Windows Mobile Endgeräte vor Spam und Malware. Vertrieben wird die Software über Partner in mehr als 100 Ländern. Seit April 2007 ist die Sicontact Software Vertriebs GmbH mit Sitz in Wien der exklusive Vertriebspartner von ESET in Österreich. Für Institutionen im Bildungs-, Gesundheits- und Behördenbereich sowie für Schüler und Studenten bietet ESET bis zu 50 Prozent Rabatt. Weitere Informationen zu ESET, ESET NOD32 Antivirus, ESET Smart Security und ESET Mobile Antivirus finden Sie im Internet unter www.eset.at und http://www.eset.at/....

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