CDO? Haben wir nicht, brauchen wir nicht

Equinix kommentiert

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Der Posten eines Chief Digital Officers (CDO) ist in der deutschen Wirtschaft so gut wie nicht verbreitet. Laut einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter 1.108 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern verfügen nur zwei Prozent der Unternehmen ab 500 Beschäftigten über einen CDO. Bei kleineren Unternehmen ist diese Funktion überhaupt nicht vorhanden.

Donald Badoux, Managing Director des Rechenzentrumsbetreibers Equinix in Deutschland, ist jedoch davon überzeugt, dass schon in naher Zukunft immer mehr Unternehmen den CDO-Posten etablieren werden:

'CDO, warum? Wir haben einen CEO fürs Strategische, den CMO für das Marketing und einen CTO als Technologieexperten.' Aus diesem Statement ergibt sich klar, warum 'CDO' eben nicht nur ein weiterer Titel für die Türen auf der Managementetage ist: Es gibt kein Ressort, das alle Aufgabengebiete einschließt, niemanden, der im Zeitalter der digitalen Transformation die Zuständigkeit dafür besitzt, anstehende Veränderungsprozesse ganzheitlich und übergreifend anzugehen. Und genau hier liegt die Aufgabe des CDO: die Überführung traditioneller Geschäftsmodelle in die digitale Welt.

Digitale Transformation steht für einen Wandel der Prioritäten. IT-Projekte drehen sich in ihrer Zielsetzung nicht mehr primär darum, Datenbankzugriffe zu optimieren, Netzwerkverbindungen zu schalten oder Software-Lizenzen zu verteilen. Vielmehr gilt es heute, auf Fragen die Antwort zu geben, die lauten können: Wie kann ich meine IT-Strategie den Anforderungen an die digitale Transformation anpassen? Wie kann ich mittels IT die Kundenbindung steigern? Wer stellt mir Services für neue Geschäftsmodelle und -chancen zur Verfügung? Wie expandiere ich, und zwar ohne ausufernde Investitionen in technische Ressourcen?

Diese Veränderung der digitalen Welt spiegelt sich sehr deutlich in der Funktion der Rechenzentren wider, denn die Rechenzentrumswahl ist heute vor allem eine strategische Entscheidung. Schließlich gilt es, immer mehr Daten und Services über immer mehr digitale Kommunikationswege für immer verteiltere Gruppen aus Kunden, Partnern, Interessenten und Mitarbeitern bereitzustellen.

Komplexe zentrale Zentren sind damit ebenso obsolet wie reine Datenhotels. Vielmehr geht es um die Auswahl, und zwar in mehrerlei Hinsicht: Auswahl bei Standorten, Auswahl bei den Konnektivitätsoptionen, Auswahl an Services. Dann nur dann können Unternehmen die Leistung, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit realisieren, die sie benötigen, um die Chancen des neuen digitalen Zeitalters optimal zu nutzen.

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