enviaM unterstützt Löbichau im Altenburger Land beim Energiesparen

Unternehmen übergibt Energiebericht Straßenbeleuchtung

(PresseBox) (Chemnitz, ) enviaM unterstützt Löbichau im Landkreis Altenburger Land beim Energiesparen. Das Unternehmen stellte anlässlich der Gemeinderatssitzung am 3. November den Bericht Energieeffizienz Straßenbeleuchtung vor. Fazit der Analyse: Löbichau hat ein Energiesparpotential von 55.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

In den letzten Wochen wurde der Bestand an Straßenlampen in Löbichau und den Ortsteilen Beerwalde, Drosen, Falkenau, Großstechau, Ingramsdorf, Kleinstechau und Tannenfeld erfasst. Von den insgesamt 326 Lichtpunkten sind rund 20 Prozent älter als 20 Jahre und zum Teil noch mit veralteten Quecksilberdampflampen bestückt.

Knapp 80 Prozent der Leuchtmittel wurden nach 1990 installiert. Doch auch hier steht inzwischen sparsamere Technik zur Verfügung. Deshalb lautet die Empfehlung, die Leuchtmittel schrittweise zu ersetzen, beginnend mit den ältesten Leuchten. Um zusätzlich Energie zu sparen, ist der Einbau von Technik zur Spannungsabsenkung in der Nacht sinnvoll. Setzt die Kommune die empfohlenen Maßnahmen konsequent um, lassen sich der Energieverbrauch und damit die Energiekosten um rund 7.500 Euro pro Jahr senken.

Löbichau hat mit dem Bericht einen detaillierten Überblick über die Straßenbeleuchtung und das Einsparpotential erhalten. Welche Maßnahmen umgesetzt werden, liegt jetzt in der Hand der Kommune , so Roland Schmieder, Fachreferent Anwendungen bei enviaM.

enviaM bietet den Bericht Energieeffizienz Straßenbeleuchtung seit Mai 2010 an. Die Kommunen erhalten eine Übersicht über den Bestand an Straßenbeleuchtungsanlagen mit den einzelnen Lichtpunkten, deren exaktem Standort, Technik und Energieverbrauch. Auf Grundlage der Daten werden konkrete Einsparmöglichkeiten aufgezeigt. Zudem ist die Untersuchung als Basis für die Nutzung von Förderprogrammen nutzbar.

enviaM fördert die Erstellung des Berichtes mit bis zu 85 Prozent, die Kommune trägt 15 Prozent der Kosten.

envia Mitteldeutsche Energie AG

Die kommunale Straßenbeleuchtung bietet großes Potenzial für Energieeinsparungen.

Durch den Einsatz effektiver Leuchten, Lampen und Schaltanlagen sparen die Kommunen Energiekosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken in Deutschland, so Berechnungen des Bundesumweltministeriums, werden zurzeit jährlich etwa drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht; soviel wie rund eine Million Haushalte benötigen.

Das entspricht einer Kohlendioxidbelastung von zwei Millionen Tonnen. Bereits mit der heute verfügbaren Technik könnte der Kohlendioxidausstoß halbiert und gleichzeitig die Lichtqualität deutlich verbessert werden.

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,35 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer aktuellen Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviaM-Gruppe rund 1,2 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 16.500 Arbeitsplätze und annähernd 650 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz der Unternehmensgruppe sichert und schafft fast drei weitere Arbeitsplätze.

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