In 2011 mit ca. 20 % deutliche Mehrbelastungen bei den Energiekosten durch die Neuregelungen bei der Ökosteuer und Erhöhung der EEG-Abgabe

(PresseBox) (Bruchsal, ) .
- Streichung des ermäßigten Stromsteuersatzes!-
- Anhebung der Sockelbeträge!-
- Drastische Steigerung der EEG-Abgabe!

Unternehmen müssen sich ab dem nächsten Jahr auf deutliche Mehrbelastungen bei den Energiekosten einstellen. Die Änderungen bei den Energiesteuern übertreffen die schlimmsten Befürchtungen. Zudem führt die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu einer enormen Verteuerung bei Strom. Unternehmen und Verbände sind gleichermaßen gefordert, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Aber auch interne Maßnahmen sind zu treffen, damit die Energiekosten nicht ins Unermessliche steigen.

Durch den jetzt bekannt gewordenen Referentenentwurf für das Haushaltsbegleitgesetz werden die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der Erhöhung der Energiesteuern bestätigt. Neben der Streichung des reduzierten Stromsteuersatzes sieht der Entwurf zudem eine Kürzung der gesetzlichen Rückerstattungen vor.

Nach vorliegenden Verlautbarungen wird es den ermäßigten Steuersatz in der bisherigen Form nicht mehr geben. Selbst die Unternehmen des produzierenden Gewerbes sollen künftig den vollen Stromsteuersatz bezahlen und können erst rückwirkend eine Erstattung beantragen. Diese fällt aber geringer aus als die momentane Ermäßigung. Derzeit wird mit einer Erhöhung von über 30 Prozent gerechnet. Jedoch ist das nicht die einzige Mehrbelastung, mit der im kommenden Jahr zu rechnen ist.

Zusätzlich erwarten Verbände und Stromlieferanten für 2011 eine beträchtliche Erhöhung der EEG-Abgabe. Schuld daran ist der starke Zubau von Photovoltaikanlagen, dessen ganzes Ausmaß noch nicht vollständig erfasst ist, wobei die Verbraucher die Zeche hierfür werden zahlen müssen. Aktuell beträgt die EEG-Abgabe bundesweit einheitlich 2,047 ct/kWh. Neuerdings verdichten sich jedoch die Hinweise, dass die Erhöhung noch viel drastischer ausfallen wird, als zunächst angenommen. Die meisten Schätzungen gehen mittlerweile von einem EEG-Satz von 4,0 ct/kWh aus. Somit würde ein Kunde bei einem jährlichen Stromverbrauch von 1 Mio. kWh allein 40.000 Euro an EEG-Abgaben bezahlen. Das kann je nach Kundenstruktur ca. 30 bis 40 Prozent der Energiekosten ausmachen. Der endgültige EEG-Wert für das Geschäftsjahr 2011 wird am 15. Oktober veröffentlicht. - Wir werden Sie umgehend über das Ergebnis informieren.

Die aufgeführten Mehrbelastungen gehen weit über das erträgliche Maß hinaus! Daher sollten Unternehmen alle sich bietenden Möglichkeiten nutzen, um dem geplanten Vorhaben der Regierung entgegenzuwirken. Denn treten die geplanten Änderungen in dieser Form in Kraft, führt das zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen gegenüber ausländischer Konkurrenz und letztendlich zu einer Gefährdung von Arbeitsplätzen im Inland! Deshalb ist eine gezielte und ggf. abgestimmte Arbeit der einzelnen Branchenverbände notwendig, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Denn die gerade überwundene Wirtschaftskrise steckt noch vielen Unternehmen "in den Knochen" und von Seiten der Politik würde man alles andere erwarten, als jetzt "auf die Bremse" der Konjunkturbeschleunigung zu treten".

Auf der anderen Seite sind Maßnahmen zu treffen, die zu wesentlichen Reduzierungen im Bereich der Energiekosten und Energieverbräuche führen.

Das können zum Beispiel zielgerichtete Maßnahmen im Bereich des Energieeinkaufs bzw. in der Optimierung aller Kostenbestandteile in den Bereichen Strom und Gas sein. Allein bei Strom bieten sich bis zu 20 Ansätze zur Kosten- bzw. Verbrauchsreduzierung. Desweiteren eröffnen sich im Bereich Gas deutliche Kostensenkungspotentiale durch die Öffnung des Gasmarktes.

Zusätzlich bietet die ENOPLAN GmbH gemeinsam mit ihrer 100 %igen Tochter ENOMETRIK GmbH ein umfassendes Dienstleistungsportfolio im Rahmen der Verbrauchsoptimierung, das jeweils auf die individuellen Gegebenheiten und Anforderungen zugeschnitten wird. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.enoplan.de oder 07251 926-100 oder von Ihrem Kundenbetreuer.

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