Die Energiewerke Nord GmbH weist Vorwürfe entschieden zurück

"Schwerin will kein Endlager in Vorpommern"

(PresseBox) (Rubenow, ) Die Ostseezeitung teilt ihren Lesern in o. g. Artikel unter anderem mit, dass alles darauf hinausläuft, dass Lubmin nach 2011 mehr als die bisher genehmigten neun Castoren aufnehmen wird.

Die EWN stellt hiermit klar, dass keine Aktivitäten der EWN laufen, weitere Castor-Behälter einzulagern und dazu auch keine Anforderungen bestehen. Der Bund ist nicht im Besitz von weiteren Kernbrennstoffen aus Forschungseinrichtungen oder anderen bundeseigenen Unternehmen, die in Lubmin eingelagert werden sollen, ähnlich den Kernbrennstoffen in den neun Castor-Behältern, die mit den beiden geplanten Transporten angeliefert werden.

Dass Lubmin zu einem Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle werden könnte, verbietet sich aus den erstellten "Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung Wärme entwickelnder radioaktiver Abfälle" (Quelle BMU), die eine Endlagerung in tiefen geologischen Schichten vorschreibt. Die Zwischenlagerung der Castor-Behälter in Lubmin wird aber noch einige Jahrzehnte andauern, da bisher nicht abzusehen ist, wann für diese hochradioaktiven Abfälle ein Endlager in Deutschland zur Verfügung steht.

Das Endlager Schacht Konrad wird in einigen Jahren seinen Betrieb aufnehmen und damit ist ein Teil des Endlagerproblems gelöst. Die dann beginnende Einlagerung der radioaktiven Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung wird aber noch einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke hat für das Zwischenlager in Lubmin und seine Kapazitäten keine Auswirkungen, da die Kernbrennstoffe der in Betrieb befindlichen KKW in den jeweiligen Standortzwischenlagern aufbewahrt werden müssen.

Das Zwischenlager Nord ist ein Gebäude mit einem Stahlbetondach. In Lubmin gibt es nur ein Gebäude für die Zwischenlagerung der radioaktiven Stoffe.

Energiewerke Nord GmbH

Die EWN GmbH ist ein bundeseigenes Unternehmen mit folgenden Aufgaben:
- Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke Greifswald und Rheinsberg
- Sicherer Betrieb des Zwischenlagers Nord
- Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes "Lubminer Heide".

Weitere Projekte, bei denen die EWN GmbH ihr Know-how verwertet:
- Entsorgung von 120 stillgelegten russischen Atom-U-Booten in Murmansk
- Stilllegung und Abbau des Versuchsreaktors AVR in Jülich (NRW)
- Rückbau von nuklearen Anlagen und Betrieb der Verglasungsanlage Karlruhe und der Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe in Karlsruhe (BW)

Seit 2008 besitzt die EWN Gmbh 25 % der Gesellschafteranteil der DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Abfallstoffen mbH).

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