Geschäftsentwicklung im ersten Quartal verbessert

Finanzergebnisse Januar - März 2010

(PresseBox) (Karlsruhe, ) .
- Umsatz erhöht sich um 2,2 Prozent
- Energieabsatz entwickelt sich uneinheitlich
- Adjusted EBIT erhöhte sich auf 876 Millionen Euro

Mit einer verbesserten Geschäftsentwicklung beendete die EnBW Energie Baden-Württemberg AG das erste Quartal 2010. Nach den heute in Karlsruhe veröffentlichten Ergebnissen erhöhte sich der Umsatz des Konzerns gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 2,2 Prozent auf 4.899,6 Millionen Euro. Der Stromabsatz des EnBW-Konzerns steigerte sich in den ersten drei Monaten 2010 um 19,1 Prozent auf 38,0 Milliarden Kilowattstunden. Das Adjusted EBIT, also das operative Ergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis und Beteiligungsergebnis verbesserte sich im ersten Quartal 2010 um 26 Prozent auf 876 Millionen Euro.

"Wir sind positiv in das neue Geschäftsjahr gestartet. Durch die zwar leicht verbesserte, aber unverändert fragile Konjunkturentwicklung bleibt das Marktumfeld jedoch schwierig. Wir werden daher weiterhin die Optimierung unseres Kerngeschäfts sowie unserer Prozesse vorantreiben", so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.

Mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 1.218,4 Millionen Euro (Vorjahrswert 715,8 Millionen Euro) hat das Geschäftsfeld Strom Erzeugung und Handel maßgeblich zu diesem Umsatzanstieg beigetragen. Der Umsatzzuwachs in diesem Segment resultiert aus dem gestiegenen Absatz. Dieser ist unter anderem durch die deutlich gestiegenen Erzeugungskapazitäten der EnBW verursacht. In den letzten Monaten hatte die EnBW die ihr in Deutschland zur Verfügung stehenden Erzeugungskapazitäten um rund 2000 MW erhöht.

Im Geschäftsfeld Strom Netz und Vertrieb setzte die EnBW 2.727,8 Millionen Euro um und damit 1,6 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Im Geschäftsfeld Gas sank dagegen der Umsatz um 35,4 Prozent auf 783,2 Millionen Euro. Grund hierfür war ein Absatzrückgang sowie die Weitergabe gesunkener Gasbezugspreise an Kunden.

Der Absatz aus Handelsaktivitäten erhöhte sich von 11,3 Milliarden Kilowattstunden auf 19,0 Milliarden Kilowattstunden. Die bei Privatkunden abgesetzte Strommenge sank im Vorjahresvergleich von 7,1 Milliarden Kilowattstunden auf 6,7 Milliarden Kilowattstunden; der Stromabsatz an Industriekunden sank von 13,5 Milliarden Kilowattstunden auf 12,3 Milliarden Kilowattstunden.

Der Gasabsatz verringerte sich im ersten Quartal 2010 gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres von 27,5 Milliarden Kilowattstunden auf 24,2 Milliarden Kilowattstunden. Wesentlich für diese Entwicklung war der Absatzrückgang bei den Industriekunden auf 17,8 Milliarden Kilowattstunden. Der Gasabsatz bei den Privatkunden stieg in der Berichtsperiode dagegen um 4,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Kilowattstunden, wobei hier vor allem kältere Temperaturen im Vergleich zur Vorjahresperiode maßgeblich waren.

Das Adjusted EBIT, das operative Ergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis und Beteiligungsergebnis, erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 876 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 26 Prozent. Bereinigt um Konsolidierungseffekte erhöhte sich das Adjusted EBIT um 23 Prozent. Das neutrale EBIT erhöhte sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 234,9 Millionen Euro auf 246,1 Millionen Euro. Ganz wesentlich geprägt wurde dieses Ergebnis durch positive Effekte aus der Entkonsolidierung der GESO-Gruppe. Dieser Verkauf führte zu einem Anstieg des neutralen EBIT im Geschäftsfeld Strom Netz und Vertrieb von 10,0 Millionen Euro auf 177,4 Millionen Euro.

Der um außerordentliche Effekte bereinigte Konzernüberschuss (Adjusted Konzernüberschuss) bezogen auf die Aktionäre der EnBW AG belief sich im ersten Quartal auf 598,2 Millionen Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg er damit um 41 Prozent.

Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie plant die EnBW im Zeitraum 2010 bis 2012 Nettoinvestitionen in Höhe von 5,1 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2010 belief sich die Bruttoinvestitionssumme auf 530,6 Millionen Euro. Wesentliche Investitionsprojekte waren der Bau des Kohlenkraftwerks RDK 8 in Karlsruhe, der Neubau des Wasserkraftwerks Rheinfelden, der Erwerb von Anteilen am Kraftwerk Rostock, der Bau eines Ersatzbrennstoffkraftwerks in Eisenhüttenstadt, die Entwicklung des Gasspeichers in Etzel sowie Modernisierung und Ausbau der Netze.

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