Die Ratingagentur Moody's bewertet die Bonität der EnBW weiterhin im A-Bereich

Ratingeinstufung nun A3, negativer Ausblick

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Die Ratingagentur Moody's hat heute die EnBW Energie Baden-Württemberg AG neu bewertet und die Ratingeinstufung von A2 auf A3 verändert. Der Ausblick ist negativ.

Moody's begründet die Ratingherabstufung um eine Stufe vor allem mit reduzierten Erträgen und Cash Flows aufgrund der Schließung zweier Kernkraftwerke der EnBW in 2011, der Kernbrennstoffsteuer und den gesunkenen Großhandelsmarktpreisen. Hierbei erkennt Moody's das umfangreiche Maßnahmenbündel der EnBW an, das ein signifikantes Effizienzsteigerungsprogramm über nachhaltig 750 Millionen Euro, Desinvestitionen von 1,5 Milliarden Euro und Kapitalmaßnahmen wie die bereits umgesetzte Hybridanleihe und eine geplante Kapitalerhöhung umfasst. Die Ratingeinschätzung von Moody's beinhaltet die Unterstützung durch die Großaktionäre bei der geplanten Kapitalerhöhung. Das Rating berücksichtigt auch die Aktionärsstruktur der EnBW. Allerdings führt Moody's an, dass das Land Baden-Württemberg erst relativ kurzfristig Eigentümer der EnBW ist, weshalb sie keine Verbesserung der Ratingeinstufung ableitet. Der negative Ausblick spiegelt vor allem das Umsetzungsrisiko der Maßnahmen wider.

"Die EnBW verbleibt mit ihrem Rating im A-Bereich. Dies ist eine gute Nachricht, denn die weiterhin gute Bonität ist wichtig für den Erhalt unserer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Jetzt gilt es, die in den letzten Monaten konsequent eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung unserer Finanzkraft ebenso konsequent umzusetzen", so Hans- Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.

Moody's geht davon aus, dass die Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalstruktur und Profitabilitätssteigerung zu einer Stabilisierung der Finanzkennzahlen führen.

EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer: "Die Bewertung von Moody's spiegelt einerseits Vertrauen in die Finanzkraft der EnBW wider, andererseits wird auch deutlich, wie wichtig unser konzerninternes Programm zur Effizienzsteigerung und unsere Desinvestitionsziele sind. Die dabei gesetzten Ziele gilt es nun zu erreichen, denn sie sind eine wesentliche Grundlage und Voraussetzung für unsere mittelfristige Wachstums- und Finanzstrategie."

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