Drehzentrum VL 2 P - die Kosten direkt herunterdrehen

(PresseBox) (Salach, ) Der Kostendruck in vielen Automobil-Zulieferunternehmen und kleinen Fertigungsbetrieben nimmt auch im Jahr 2012 weiter zu - so das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage unter den Einkaufsverantwortlichen der Unternehmen. Sie erwarten zum Beispiel mehrheitlich ansteigende Kosten beim Einkauf der Rohstoffe, steigende Energiepreise, aber auch einen zunehmenden Preisdruck von Seiten der Autohersteller. Eine zentrale Lösung für diese Herausforderungen sehen viele in der Produktion selbst: Flexible und effektive Abläufe müssen dafür sorgen, dass einerseits die Kosten sinken und andererseits mit einer hohen Bauteilqualität die Wettbewerbsfähigkeit ansteigt. Für den Bereich des Drehens erfüllen die Vertikal-Drehzentren von EMAG diese Bedingungen mustergültig. Mit der VL 2 P (Futterdurchmesser 160 mm) bietet EMAG nun eine Maschine, die sowohl für Lohnfertiger und Drehteilehersteller als auch für die Automobilindustrie geeignet ist.

Die Bedingungen für Zulieferunternehmen und Fertigungsbetriebe sind seit Jahrzehnten die gleichen: maximale Bauteilqualität und flexible Losgrößen werden in allen Branchen und Anwendungsbereichen von den Kunden abgefragt. Allerdings setzt gerade in den letzten Jahren die Entwicklung der Automobilindustrie noch anspruchsvollere Standards. Zum Beispiel müssen extrem kleine und große Losgrößen "just in time" produziert werden (und das nicht selten auf einer Anlage). Dazu kommt, dass selbst großvolumige Produktionsprozesse immer wieder neu ausgelegt werden, weil sich die allgemeine Marktsituation schnell wandelt.

Umfassende Lösung für das Drehen
Wie sollen die Produktionsplaner in kleineren und mittleren Unternehmen auf diesen Wettbewerbsdruck und diese Marktdynamik reagieren? Dr. Guido Hegener, Geschäftsführer der EMAG Salach Maschinenfabrik, verweist in diesem Zusammenhang auf einen echten "Kostenkiller" - das Vertikal-Drehzentrum VL 2 P von EMAG: "Es gibt natürlich viele Faktoren, die bei der spanenden Bearbeitung von Bauteilen die Kosten entscheidend beeinflussen - von der allgemeinen Ausbringungsmenge über die Standzeiten der Werkzeuge bis hin zur eigentlichen Bauteilqualität. Wir haben bei der Entwicklung diese Faktoren allerdings auch ganzheitlich im Blick gehabt. Die VL 2 P weist deshalb ganz unterschiedliche Stärken auf. Es ist eine umfassende Lösung für den Drehbereich, technisch raffiniert und auf der Grundlage unserer jahrelangen Erfahrung konstruiert." Auf der Maschine können Werkstücke bis 100 mm Durchmesser in zwei Aufspannung in einer Maschine komplett bearbeitet werden. Dabei kommen zwei Arbeitsspindeln, die im Pendelbetrieb arbeiten, zum Einsatz. Das bedeutet, während die erste Spindel die erste Seite des Werkstücks bearbeitet, belädt sich die zweite Spindel automatisch über das Pick-up-Verfahren. Damit steht das nächste Rohteil direkt für die Bearbeitung zur Verfügung. Nach der Bearbeitung des ersten Werkstücks "pendelt" der Revolver zur zweiten Arbeitsspindel und produziert weiter. Damit ergeben sich kürzeste Span-zu-Span-Zeiten.

Von Grund auf die Qualität im Fokus
Bei der VL 2 P sind die EMAG-Konstrukteure wortwörtlich "von Grund auf" die Aufgabe angegangen: Bereits der Maschinengrundkörper weist ein Alleinstellungsmerkmal auf, das sich in jeder Produktionssituation bemerkbar macht. Es ist aus Mineralit. Der Polymer-Beton hat ein 8-fach besseres Schwingungsverhalten als Grauguss. Ist die Maschine einmal im Einsatz, lassen die "Folgen" dieses Konstruktionsdetails nicht lange auf sich warten, wie Guido Hegener erklärt: "Eine schwingungsarme Maschine führt direkt zu einer besseren Oberflächengüte bei den bearbeiteten Bauteilen. Außerdem steigt die Standzeit der Werkzeuge an."

Automation inklusive
Ein weiteres, wichtiges Qualitätsmerkmal der Vertikal-Drehzenten vom EMAG ist die Automation. Das Erstaunliche dabei: Sie ist gewissermaßen integraler Bestandteil der äußerst kompakten Anlagenkonzeption. Zum Einsatz kommt eine umlaufende Kette, die mit Schlepprahmen für den Teiletransport ausgestattet ist. Auf diese Weise werden die Bauteile direkt in eine Pick-up-Station transportiert und anschließend bearbeitet. Weil sich diese Aufnahme ausserhalb des Arbeitsraums abspielt, können dem vorbeilaufenden Transportband im vorderen Bereich der Maschine jederzeit Fertigteile entnommen und neue Rohlinge aufgelegt werden. Eine flexiblere und gleichzeitig universellere Automationslösung lässt sich kaum denken. Das Be- und Entladen einer Vielzahl von unterschiedlichen Werkstücken ist damit völlig unproblematisch realisierbar.

Kurze Verfahrwege - kurze Nebenzeiten
Geht es allgemein um das Thema Kosten im Maschinenbau, ist zumeist von den sogenannten Nebenzeiten die Rede - also den Sekunden, in denen die Arbeitsspindel nicht produktiv arbeitet und beispielsweise der nächste Rohling beladen wird. Wie schlägt sich die VL 2 P in diesem Bereich? "Wir haben diese unerwünschten Nebenzeiten bei der Konstruktion dieser Maschine natürlich im Blick gehabt. Der Wechsel zwischen den Werkstücken ist unschlagbar schnell, weil der Verfahrweg zwischen Arbeitsspindel 1 und Arbeitsspindel 2 minimal ist. Zeiten für das Be- und Entladen der Werkstücke erfolgen hauptzeitparallel. Damit gehen sie nicht in die Span-zu-Span-Zeit ein", erklärt Guido Hegener.

Vom Futterteil bis zur kleinen Welle
Bleibt mit Blick auf die Investitionsentscheidung eines Zulieferunternehmens und Drehteileherstellers vielleicht noch eine Frage übrig: Welche Erfahrungen hat EMAG mit diesem vertikalen Maschinenkonzept und seiner außergewöhnlichen Automation gesammelt? Funktioniert das Konzept auch in der Praxis? "Absolut", bestätigt Guido Hegener. "Zunächst einmal blicken wir allgemein auf bereits 2.500 ausgelieferte VL-Maschinen zurück. Dabei orientieren wir uns bei der Konstruktion immer wieder an den Bedingungen beim Anwender. Auf diese Weise werden die Stärken der Maschinen zielgerichtet eingebracht." Die auf den Vertikal-Drehzentren produzierten Stückzahlen und Bauteile sind dabei denkbar unterschiedlich: Zahnradrohlinge lassen sich damit genauso effektiv produzieren wie Flansche oder Nockenstücke. Dass die EMAG vor diesen Möglichkeiten auch in Zukunft verstärkt auf das erfolgreiche Konzept setzt, kann nicht überraschen. "Die VL 2 P ist für Werkstücke mit kurzen Laufzeiten bestens geeignet und besticht mir kürzesten Taktzeiten sowie hoher Qualität. Diese Vorteile überzeugen immer wieder aufs Neue", betont Guido Hegener abschließend.

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