Neue Erweiterungen des Like-Button für mehr Freiheit im Internet: Entwicklergemeinde macht mit

(PresseBox) (Weinheim, ) Der Internetdienst Your Internet ID und die Entwicklerszene ziehen an einem Strang. Sie verbessern den Like-Button, damit jeder der will Konsens oder Dissens mit Inhalten des Webs ausdrücken kann.

Damit alle Internetnutzer jeden Inhalt bewerten können, hat Martin Thielecke eine Google Chrome Erweiterung für die Gefälltmir und die Gefälltmirnicht-Schaltfläche des Internetdienstes Your Internet ID gebaut. Wer die Erweiterung installiert, hat die Schaltfläche - in Neudeutsch Like-Button - direkt in der Navigationsleiste des Internetbrowsers Google Chrome und kann jeden beliebigen Inhalt bewerten.

"Da nicht jeder Webmaster den Button einbauen will, ich aber trotzdem die Freiheit des Internets genießen möchte, alles was ich lese bewerten zu können, habe ich die Google Chrome Extension gebaut. Ich hatte mir vorher schon kleine Extensions gebaut, um mir den Alltag zu erleichtern. Diese war die erste, die ich auch für andere freigegeben habe", erklärt Entwickler Martin Thielecke sein Engagement.

Auch negative Kritik für Produkte zulassen will Florian Jakob. Er hat für Magento-Shopsysteme die Gefällt mir und die Gefälltmirnicht-Schaltfläche umgesetzt, da diese jeden Verkäufer weiter bringen kann. "Da ich von den Produkten, die ich anbiete, überzeugt bin, werde ich beide Varianten anbieten. Den Facebook-Button kennen wir ja. Der Vorteil beim Button von Your Internet ID ist, dass man auch sagen kann "gefällt mir nicht". Diesen Button kann man als Shopbetreiber bedenkenlos einsetzen, denn er bringt wertvolles Feedback, das man wieder verwerten kann", begründet Entwickler Florian Jakob seine Entscheidung für die Weiterentwicklung der Schaltfläche.

Vor vier Monaten hat der Internetdienst Your Internet ID der Gefälltmir-Schaltfläche von Facebook die Gefälltmirnicht-Schaltfläche entgegen gesetzt. Die Schaltflächen unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum. Beide lassen sich auf jeder beliebigen Webseite einbauen und beide verbreiten per Klick einen Konsens. Die Schaltfläche vom Internetdienst Your Internet ID verbreitet aber auch einen Dissens. Der Klick auf die Facebook-Schaltfläche befördert den Konsens samt Link zur Ursprungsseite in das aktuelle Verzeichnis der Neuigkeiten bei Facebook. Gleiches bewirkt der Klick auf die andere Schaltfläche. Zusätzlich aber kann der Konsens oder Dissens auch als Kurznachricht bei Twitter erscheinen. Wer klickt entscheidet ob der Konsens oder Dissens nur in einem bestimmten oder in mehreren Netzwerken zu sehen sein soll. Zur Wahl stehen neben Facebook auch Twitter und nach dem nächsten Relaunch der Schaltfläche auch die Sozialen Netzwerke LinkedIn und GoogleBuzz.

Für alle Nutzer der Internet-Software-Systeme Typo3 hat Peter Pröll die Erweiterung für die "Gefälltmir" und die "Gefälltmirnicht-Schaltfläche" umgesetzt. "Gerade wenn es um Betreuung persönlicher Daten im Internet geht, ist eine Anbietervielfalt im Internet wichtig. Den Vorstoß von Your Internet ID, einen eigenen Like-Button anzubieten und offene Standards, wie openID zu unterstützen finde ich daher sehr gut", betont der Entwickler Peter Pröll und verdeutlicht, warum er die Erweiterung für Typo3-Systeme geschrieben hat.

Wer die Schaltfläche klickt, muss sich nur einmal anmelden und identifizieren. Diese Authentifizierung funktioniert schnell und einfach, weil dafür bereits im Internet hinterlegte Daten abgerufen werden können. Schon beim zweiten Besuch einer Schaltfläche erkennt diese den Besucher wieder. Dem Nutzer der Schaltfläche bleibt also die wiederholte Anmeldung erspart. Mit einem einzigen Klick verteilt der Nutzer seine Meinungsäußerung über die verschiedenen sozialen Netzwerke an seine Freunde.

Für zwei weitere Internet-Software-Systeme sind heute gerade die Erweiterungen fertig geworden. Nutzer der Content Management Systeme Text Pattern und Joomla können ab sofort auch die Schaltfläche einbauen.

Für das Weblogsystem Wordpress hat ekaabo-Chefentwickler Matthias Pfefferle die Erweiterung selbst geschrieben. Er arbeitet seit drei Jahren bei der ekaabo GmbH in Weinheim und ist für die Technologie des dort angesiedelten Internetdienstes Your Internet ID verantwortlich.

Unter der Adresse http://www.yiid.it findet sich ein Konfigurator für die Schaltfläche. Webseitenbetreiber können die Wortwahl auf der Schaltfläche anpassen und zwischen Englisch und Deutsch wählen und sich entscheiden ob sie nur Konsens oder auch Dissens über ihre Schaltfläche in die sozialen Netzwerke transportieren möchten. Wählt der Webseitenbetreiber die Bedingungen aus, erstellt sich der Internetcode, der eingebaut dafür sorgt, dass die Schaltflläche auch angezeigt wird und funktioniert.

Yiid.it ist ein Projekt der ekaabo GmbH mit Sitz in Weinheim. Die auf Community-Entwicklung spezialisierte Internetagentur entwickelt Your Internet ID, Yiid.com. Investoren sind Marco Ripanti (Geschäftsführer und Gründer) und die Artus Capital GmbH & Co KG AG.

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