EHLEBRACHT Konzern und AG 2009 mit positivem Ergebnis

Jahresabschlüsse 2009 von AG und Konzern vom Aufsichtsrat festgestellt / Vorschlag an HV: Einstellung des Bilanzgewinns in die Gewinnrücklagen

(PresseBox) (Enger, ) .
- Aufsichtsrat stellt vorgelegte Jahresabschlüsse 2009 von Konzern und AG fest
- Konzernumsatz erreicht 57,0 Millionen Euro (Vorjahr: 62,0 Millionen Euro)
- EBITDA von 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,3 Millionen Euro)
- Vorsteuerergebnis 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Millionen Euro)
- Jahresüberschuss 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro)
- AG erzielt Jahresüberschuss von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro)
- Eigenkapitalquoten weiter überdurchschnittlich: Konzern 57,9 Prozent - AG 67,3 Prozent
- Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Hauptversammlung die Einstellung des Bilanzgewinns in die Gewinnrücklagen vor
- Termin für ordentliche Hauptversammlung 2010 auf 28.09.2010 festgelegt
- Vorstand hält an der erhöhten Prognose für 2010 fest: Steigerung der Konzernumsätze auf über 65 Millionen Euro - Steigerung des Vorsteuerergebnisses (EBT) auf 2,5 bis 3,0 Millionen Euro

Der Aufsichtsrat der im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierten EHLEBRACHT AG hat in seiner Sitzung am 28. Juli 2010 den Jahresabschluss der EHLEBRACHT AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2009 festgestellt und die vorläufig gemeldeten Zahlen bestätigt, nachdem den vom Vorstand am 12. März 2010 aufgestellten Konzern- und Jahresabschluss der EHLEBRACHT AG am 13. Juli 2010 jeweils uneingeschränkte Bestätigungsvermerke durch die Morison Köln GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, erteilt wurden.

Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von 57,0 Millionen Euro. Aufgrund der belastenden Einflüsse durch die Weltwirtschaftkrise hat der Konzern den Vorjahresumsatz in Höhe von 62,0 Millionen Euro nicht erreicht. Die Erlöse gingen gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Millionen Euro oder 8,1 Prozent zurück. Positiv hat sich das Auslandgeschäft entwickelt. Es legte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4,0 Millionen Euro oder 18,3 Prozent auf 25,8 Millionen Euro zu, während sich das im Vorjahr im Inland erzielte Geschäftsvolumen um 9,0 Millionen Euro auf 31,2 Millionen Euro verringerte.

Die Geschäftsbereiche des Konzerns zeigten unterschiedliche Entwicklungen. Stark von der Krise betroffen war die Möbelfunktions-Technik. Sie verzeichnete bei Umsatzerlösen in Höhe von 20,4 Millionen Euro mit 6,0 Millionen Euro die höchsten Einbußen gegenüber dem Vorjahr. Sowohl das Inlandsgeschäft als auch der Export gingen zurück. Die Inlandsumsätze verringerten sich um 4,0 Millionen Euro auf 12,5 Millionen Euro, das Exportgeschäft um 2,0 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro. Die Kunststoff-Technik hat ihren Wachstumskurs hingegen auch 2009 fortgesetzt. Das Umsatzvolumen stieg im Geschäftsjahr 2009 um 0,9 2

Millionen Euro oder 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 36,2 Millionen Euro. Grund dafür war die erfolgreiche Entwicklung im Auslandsgeschäft, insbesondere die Geschäftsentwicklung der Konzerntochter Elektra Industrial China (EIC) auf dem chinesischen Markt. Das Auslandsgeschäft der Kunststoff-Technik wuchs um 6,0 Millionen Euro auf 17,9 Millionen Euro. Hingegen gingen die Umsatzerlöse im Inland aufgrund schwächerer Nachfrage mit 18,3 Millionen Euro um 5,1 Millionen Euro zurück.

Infolge des geringeren Umsatzvolumens blieben die Ergebnisse hinter dem Vorjahr zurück. Sie waren allerdings auf allen Ergebnisstufen positiv. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2009 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,3 Millionen Euro) und das Vorsteuerergebnis lag bei 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Millionen Euro). Der Konzern schloss das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro) ab. Begünstigt wurde das Ergebnis 2009 von steuerlichen Sondereffekten, die zu einem Steuerertrag in Höhe von 0,3 Millionen Euro führten.

Auch die EHLEBRACHT AG erwirtschaftete 2009 ein positives Ergebnis. Sie schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 0,4 Millionen Euro ab (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro).

Die Eigenkapitalpositionen von Konzern und AG haben sich im Geschäftsjahr erhöht. Infolge überproportional gestiegener Bilanzsummen entwickelten sich die Eigenkapitalquoten leicht rückläufig. Sie sind allerdings mit 57,9 Prozent im Konzern und 67,3 Prozent in der AG nach wie vor überdurchschnittlich hoch.

Nach Einstellung in die gesetzliche Gewinnrücklage bleibt der EHLEBRACHT AG ein Bilanzgewinn in Höhe von 0,4 Millionen Euro zur Verwendung. Vorstand und Aufsichtsrat der AG werden der ordentlichen Hauptversammlung 2010 vorschlagen, den Bilanzgewinn in voller Höhe in die Gewinnrücklagen einzustellen, um in einem immer noch von Unsicherheiten der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geprägten Umfeld Reserven zu wahren. Gemäß aktueller Planung unter Einhaltung der Fristen und Berücksichtigung von Verfügbarkeiten ist als Termin für die Hauptversammlung 2010 der 28.09.2010 festgelegt worden.

Ausblick

Aufgrund der weiterhin positiven Unternehmensentwicklung bekräftigt der Vorstand seine Prognose für das Jahr 2010 und erwartet Umsatzerlöse von über 65,0 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 2,5 bis 3,0 Millionen Euro.

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