EHLEBRACHT-Konzern in den ersten neun Monaten 2010 mit starkem Wachstum

Umsatz und Ergebnis konnten deutlich gesteigert werden

(PresseBox) (Enger, ) - Neunmonats-Konzernumsatz steigt um 29,7 Prozent auf 52,8 Millionen Euro (Vorjahr: 40,7 Millionen Euro)
- Konzern legt auf allen Ergebnisstufen deutlich zu und verbessert sich über Vorkrisenniveau von 2008
- Neunmonats-Konzern EBITDA wächst auf 5,4 Millionen Euro (Vorjahr: 3,3 Millionen Euro; 2008: 4,5 Millionen Euro)
- Neunmonats-Konzern EBIT mit 3,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro; 2008: 3,1 Millionen Euro).
- Neunmonats-Konzern Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 2,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht (Vorjahr: 0,9 Millionen Euro; 2008: 2,5 Millionen Euro).
- Neunmonat-Konzernergebnis nach Steuern wächst auf 2,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro; 2008: 1,9 Millionen Euro).
- Aktuelle Auftragslage stabil - Geschäftserwartung 2010 weiter positiv
- Umsatz- und Ergebnisprognose 2010: Vorstand erwartet Konzernumsatz von mindestens 70 Millionen Euro und Konzern-Ergebnis vor Steuern (EBT) von mindestens 3,0 Millionen Euro

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Konjunktur hat sich schneller von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erholt als zunächst erwartet. Angeschoben durch den Export ist die Produktion im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland kräftig gestiegen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Aufwind. Deutliche Erholungstendenzen waren in nahezu allen Industriebereichen zu spüren. Die Wirtschaftsinstitute haben mittlerweile ihre Zurückhaltung bei der Wachstumsprognose für das Gesamtjahr 2010 im September aufgegeben. Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) rechnet für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum in Deutschland von 3,5 Prozent. Damit verdoppelte das Institut seine im März gestellte Prognose von 1,8 Prozent. Auch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erhöhte seine Prognose erneut auf nunmehr 3,4 Prozent.

Ein preisbereinigtes Wirtschaftswachstum von rund 3,5 Prozent wäre der beste Wert seit 1991. Damals wuchs die Wirtschaft um 5,1 Prozent. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass erst Ende des kommenden Jahres das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in etwa wieder zu dem Vorkrisenniveau aufgeschlossen haben wird.

Die Eurozone verzeichnet ebenfalls wieder Wachstum. 2010 liegt die Prognose für das Realwachstum bei rund 1,7 Prozent. Die Erwartungen in den Euro-Ländern fallen jedoch unterschiedlich aus. Deutschland dürfte als Konjunkturlokomotive an der Spitze der großen Volkswirtschaften in Europa stehen. In Großbritannien und Frankreich erwarten die Experten ein Wachstum von 1,7 bzw. 1,6 Prozent. Spanien hingegen leidet derzeit immer noch stark unter der Immobilien- und Wirtschaftskrise. Die Wirtschaftsleistung in Spanien soll um 0,3 Prozent schrumpfen.

Die Weltwirtschaft wächst 2010 schneller als erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IMF) erhöhte jüngst seine Wachstumsprognose vom Sommer um 0,2 Punkte auf 4,8 Prozent. Triebkräfte sind insbesondere die Schwellenländer China (10,5 Prozent), Indien (9,7 Prozent) und Brasilien (7,5 Prozent). Trotz dieser guten Prognosen mahnte der Internationale Währungsfonds (IMF), dass die meisten Industrieländer noch immer vor großen Aufgaben stünden: Die staatlichen Haushalte seien nach wie vor zu hoch verschuldet und der Finanzsektor noch nicht ausreichend neu geordnet.

Geschäftsentwicklung Januar bis September 2010

EHLEBRACHT legt im dritten Quartal 2010 weiter zu - mit zweistelligen Zuwachsraten übertrifft der Konzernumsatz die Vergleichsperioden 2009 und 2008

Mit kräftigen Umsatzzuwächsen hat der EHLEBRACHT-Konzern auch im dritten Quartal 2010 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Kumuliert erzielte die Unternehmensgruppe in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres Erlöse von 52,8 Millionen Euro. Sie übertrifft damit den Vorjahresumsatz von 40,7 Millionen Euro um 12,1 Millionen Euro oder 29,7 Prozent. Die positive Geschäftsentwicklung verdeutlichen insbesondere die Umsatzzuwächse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008 und damit dem Niveau vor der Wirtschaftskrise. Der Konzern konnte die in den ersten neun Monaten 2008 erwirtschafteten Erlöse in Höhe von 48,0 Millionen Euro um 4,8 Millionen Euro bzw. 10 Prozent übertreffen.

Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft haben zu diesem Wachstum beigetragen. Besonders positiv hat sich das Auslandsgeschäft des Konzerns entwickelt. Beflügelt durch die Entwicklung der Konzerngesellschaft Elektra Industrial China (EIC) legte das Auslandsgeschäft im Berichtszeitraum um 7,2 Millionen Euro oder 42,6 Prozent auf 24,1 Millionen Euro zu (2009: 16,9 Millionen Euro). Auch im Inland baute der Konzern sein Geschäft aus. Die Inlandsumsätze wuchsen von 23,8 Millionen Euro in der Vergleichsperiode 2009 auf 28,7 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2010. Dies entspricht einer Steigerung von 4,9 Millionen Euro oder 20,6 Prozent.

Der EHLEBRACHT Konzern hat 2010 den erfolgreichen Kurs zur weiteren Internationalisierung des Konzerngeschäfts forciert. Die überproportional starken Umsatzzuwächse im Ausland haben die Geschäftsentwicklung beflügelt. Mittlerweile ist der Anteil der mit ausländischen Kunden erzielten Umsätze am Konzernumsatz auf 45,6 Prozent (Vorjahr: 41,5 Prozent) gestiegen.

Kunststoff-Technik mit Umsatzsprung

Die Kunststoff-Technik baute ihr Geschäftsvolumen mit einem kräftigen Umsatzzuwachs von 8,6 Millionen Euro oder 34,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Die Umsatzerlöse stiegen von 25,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 33,6 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2010. Dieses Wachstum resultiert aus Geschäftszuwächsen im In- und Ausland. Sie betrafen sowohl Neugeschäftshochläufe als auch -anläufe sowie eine Ausweitung des Volumens des Stammgeschäfts. Im Inland steigerte die Kunststoff-Technik ihr Geschäftsvolumen von 14,1 Millionen Euro im Vorjahr um 2,9 Millionen Euro oder 20,6 Prozent auf 17,0 Millionen Euro. Das Auslandsgeschäft übertraf diese Entwicklung mit einer noch höheren Zuwachsrate von 52,3 Prozent. Das Geschäftsvolumen der Kunststoff-Technik mit ausländischen Kunden wuchs von 10,9 Millionen Euro im Vorjahr um 5,7 Millionen Euro auf 16,6 Millionen Euro. Damit sind die inländischen und ausländischen Umsatzanteile im EHLEBRACHT-Konzern im Bereich Kunststoff-Technik nahezu gleich stark.

Alle Unternehmen der Kunststoff-Technik haben zu dieser Geschäftsausweitung beigetragen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete das Geschäft der EHLEBRACHT Berlin und der Elektra Industrial China.

Möbelfunktions-Technik im Aufwind

Das Geschäft der Möbelfunktions-Technik befindet sich 2010 im Aufwind. Die Umsatzerlöse wuchsen im Berichtszeitraum von 15,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 19,0 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 3,5 Millionen Euro oder 22,6 Prozent. Die Umsatzzuwächse erzielte die Möbelfunktions-Technik sowohl im Inland als auch im Ausland. Das Inlandsgeschäft legte um 2,0 Millionen Euro oder 21,0 Prozent auf 11,5 Millionen Euro zu. Bedingt durch den anziehenden Export stieg das Geschäft mit ausländischen Kunden noch stärker. Die Umsatzerlöse mit ausländischen Kunden wuchsen um 25,0 Prozent auf 7,5 Millionen Euro.

Die Geschäftsentwicklung im Bereich "Lichtsysteme Möbel" wird zurzeit durch die schwache Nachfrage bei Küchen- und Badmöbeln im Inland etwas ausgebremst. Infolge dessen liegen die erzielten Umsätze des umsatzstärksten Geschäftsfelds "Lichtsysteme Möbel Inland" in den ersten neun Monaten 2010 in Höhe von 6,2 Millionen Euro sogar leicht unter den Umsätzen des Vorjahres. Jüngste Entwicklungen und die Stimmung auf Messen lassen allerdings hoffen, dass dieses Geschäft wieder anzieht. Dagegen haben sich alle anderen Geschäftsfelder der Möbelfunktions-Technik durchweg positiv entwickelt.

Die stärksten prozentualen Umsatzzuwächse verzeichnete mit rund 75 Prozent das im weiteren Auf- und Ausbau befindliche Geschäftsfeld "Lichtsysteme Objekt / Ladenbau". Die Umsätze stiegen auf 2,7 Millionen Euro. Das Exportgeschäft "Lichtsysteme Möbel" wuchs im Gegensatz zu der Entwicklung im Inland um rund 25 Prozent. Die Umsatzerlöse konnten auf 7,4 Millionen Euro gesteigert werden. Auch das Geschäftsfeld "Industriekunden" hat sich deutlich erholt. Nach dem starken Geschäftsrückgang im Vorjahr legte das Geschäftsvolumen um rund 47 Prozent auf 2,5 Millionen Euro zu.

Ergebnissituation

Konzern legt auf allen Ergebnisstufen zu

Der EHLEBRACHT-Konzern hat im Berichtszeitraum seine Ertragskraft und Rendite deutlich verbessert. Infolge des gestiegenen Umsatzes erzielte die Unternehmensgruppe bei höherer Auslastung der Produktion trotz leicht gestiegener Materialaufwandsquote eine verbesserte Umsatz/Kosten-Relation. Der Konzern verbesserte die Ergebnisse auf allen Ergebnisstufen.

Er übertrifft damit die erzielten Ergebnisse im Krisenjahr 2009 und auch die vor der Wirtschaftskrise des Geschäftsjahres 2008.

Der Konzern erzielte in den ersten neun Monaten 2010 ein EBITDA von 5,4 Millionen Euro (Vorjahr: 3,3 Millionen Euro; 2008 4,5 Millionen Euro).

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 3,5 Millionen Euro um 2,0 Millionen Euro über dem Vorjahr und um 0,4 Millionen Euro über 2008.

Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Dies entspricht mehr als dem Dreifachen des EBT von 0,9 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBT des Jahres 2008 von 2,5 Millionen Euro wird ebenfalls um 0,3 Millionen Euro übertroffen.

Auf Basis der in den ersten neun Monaten 2010 erwirtschafteten Gesamtleistung von 54,3 Millionen Euro erzielte der Konzern eine EBT-Marge von rund 5,2 Prozent.

Der EHLEBRACHT-Konzern schließt die ersten drei Quartale 2010 mit einem Ergebnis nach Steuern von 2,9 Millionen Euro. Begünstigend wirkt ein einmaliger Steuereffekt in Höhe von 0,6 Millionen Euro aus der Auflösung einer Steuerrückstellung. Das erzielte Konzern- Neunmonatsergebnis nach Steuern von 2,9 Millionen Euro übertrifft deutlich das Vorjahresergebnis von 1,0 Millionen Euro und auch das 2008 erzielte Ergebnis von 1,9 Millionen Euro.

Risiken der künftigen Entwicklung

Gegenüber den im Konzern- und Jahresabschluss 2009 der EHLEBRACHT AG innerhalb des Lageberichts unter dem Kapitel "Risikobericht Konzern und AG" dargestellten Risiken sind im Geschäftsjahr 2010 bisher keine erheblichen Änderungen eingetreten, die über die aufgezeigten Risiken hinausgehen und über die zu berichten wäre.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2010 mit Wachstum und positiven Prognosen für den weiteren Verlauf des Jahres 2010 stabilisiert. Die im Vorjahr herrschende weltweite Abwärtsdynamik ist gestoppt. Aktuell sind keine belastenden Tendenzen zu erkennen. Sollten sich jedoch wieder rückläufige Entwicklungen einstellen, werden sich die Märkte und Kunden der EHLEBRACHT AG und das Unternehmen selbst diesen Entwicklungen nicht ganz entziehen können.

Wichtige Ereignisse nach Quartalsende

Aufsichtsrat durch gerichtliche Bestellung wieder satzungskonform mit sechs Mitgliedern besetzt

Das Registergericht des Amtsgerichts Bad Oeynhausen hat am 11. Oktober 2010 den Aufsichtsrat der EHLEBRACHT AG durch gerichtliche Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern wieder auf die satzungskonforme Anzahl von sechs Mitgliedern ergänzt, nachdem ab dem 31. August 2010 erhebliche rechtliche Unsicherheit über die tatsächliche Besetzung des Aufsichtsrats der EHLEBRACHT AG bestand und diese Situation in der weiteren Folge eine eingeschränkte rechtlich bindende Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats bedeutet hätte.

Um wieder Rechtssicherheit zu erlangen, hatte die Gesellschaft einen Antrag auf gerichtliche Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern gestellt. Vorgeschlagen wurden der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Walter Hasselkus und dessen Stellvertreter Jörns Haberstroh und die im Jahr 2010 gewählten Arbeitnehmervertreter Achim Wiegmann und Tanja Henning.

Das Gericht hat den Aufsichtsrat entsprechend diesem Vorschlag ergänzt.

Der Aufsichtsrat der EHLEBRACHT AG setzt sich nach Bestellung durch das Gericht und Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden und seines Stellvertreters wie folgt zusammen:

Herr Dr. Walter Hasselkus -Vorsitzender-
Herr Jörns Haberstroh -stellvertretender Vorsitzender-
Herr Dr. Leopold Dieck
Herr Günter Pless
Herr Achim Wiegmann -Arbeitnehmervertreter-
Frau Tanja Henning -Arbeitnehmervertreter- Arbeitnehmervertreter-

Gegen den Beschluss des Amtsgerichts Bad Oeynhausen wurde am 12. Oktober 2010 Beschwerde eingelegt. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen hat der Beschwerde nicht abgeholfen und den Antrag zur Entscheidung über die Beschwerde an das Oberlandesgericht Hamm weitergeleitet. Eine Entscheidung des OLG Hamm liegt bislang noch nicht vor.

Weitere wichtige Ereignisse bis zur Erstellung dieser Zwischenmitteilung, über die zu berichten wäre, lagen nach Quartalsende nicht vor.

Entwicklung Aktienkurs

Der Aktienkurs der EHLEBRACHT Stammaktie zeigte trotz aktuell rückläufiger Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2010 eine erfreuliche Entwicklung. Per Jahresende 2009 notierte die Stammaktie im XETRA mit 2,05 Euro. Der Kurs stabilisierte sich im ersten Quartal 2010 im Bereich zwischen 2,00 Euro und 2,50 Euro. Danach stiegen die Kurse der Stammaktie bei großem Handelsvolumen in Richtung 3,00 Euro. Am 28.06.2010 wurde auf Xetra auch die Drei-Euro-Marke mit 3,02 Euro überschritten. Infolge des wohl eher engen Handels im Juli 2010 und möglicherweise unter Einpreisung des Angebots aus einer Aktienleihe verzeichnete die EHLEBRACHT Stammaktie am 29.07. auf Xetra mit 3,79 Euro ihre bisherige Höchstnotierung 2010. Danach stellte sich eine rückläufige Kursentwicklung in Richtung 3,00 Euro ein. Aktuell bewegen sich die Notierungen bei geringem Handel zwischen 2,75 Euro und 3,00 Euro.

Die Börsenkapitalisierung der EHLEBRACHT-Gruppe ist auf Basis der 12,9 Millionen Aktien und unter Zugrundelegung eines aktuellen Kurses von 2,80 Euro um 10 Millionen Euro gestiegen. Sie liegt aktuell bei rund 36 Millionen Euro (31.12.2009: rund 26 Mio. Euro).

Ausblick / Prognose

Der EHLEBRACHT Konzern schließt die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung auf allen Stufen. Die erzielten Ergebnisse übertreffen nicht nur die Ergebnisse des durch die Weltwirtschaftskrise belasteten Geschäftsjahres 2009, sondern auch die des noch normal verlaufenen Geschäftsjahres 2008.

Der EHLEBRACHT Konzern befindet sich auf Wachstumskurs. Gegenüber 2009 legten die Umsatzerlöse um rund 30 Prozent - gegenüber 2008 um 10 Prozent - zu. Grund für diese positive Entwicklung sind zum einen die konjunkturelle Erholung und das stark anziehende Auslandsgeschäft 2010, zum anderen erfolgreiche Neugeschäftsanläufe bei EHLEBRACHT, insbesondere im Geschäft der weißen Ware, die 2009/2010 in die Hochlaufphase gingen.

Dieses Geschäft hat einen Lebenszyklus von mehreren Jahren. Zusätzliche Wachstumsimpulse setzte das noch im weiteren Auf- und Ausbau befindliche Geschäftsfeld "Lichtsysteme Objekt / Ladenbau" der Möbelfunktions-Technik mit Umsatzzuwächsen von rund 75 Prozent. Der Konzern wird gezielt am Ausbau dieses Geschäftsfelds arbeiten, um weitere Marktanteile zu gewinnen.

Nachhaltig starkes Wachstum generierte der Konzern mit der Positionierung der Tochtergesellschaft Elektra Industrial China in China. Dieses Geschäft boomt. Der erst 2008 bezogene neue Standort in Shenzhen in Südchina hat bereits heute im Bereich der Kunststoff-Fertigung seine volle Auslastungskapazität erreicht. EHLEBRACHT forciert nun eine Zwei-Standort-Strategie. Zum einen favorisiert der Konzern den heutigen Standort in Shenzhen in der Industriezone in Südchina, zum anderen einen weiteren Standort in Suzhou, in Ostchina einer bedeutenden Industriezone auf der Achse zwischen Shanghai und Nanjing. Hierfür hat der Konzern ein weiteres Betriebsgebäude in Suzhou in Ostchina angemietet. Die Fertigung an diesem weiteren Standort befindet sich aktuell noch im Aufbau.

Gemäß Planung wird dort gegen Ende des Jahres die Produktion anlaufen. Der Konzern wird sein Geschäft in China gezielt ausbauen. Er erwartet dort nachhaltig zweistelliges Wachstum. Für den weiteren Geschäftsverlauf erhofft die EHLEBRACHT-Gruppe, dass sich die Einschätzung für ein Anziehen der Nachfrage bei Küchen- und Badmöbeln einstellt. Das würde die Geschäftsausweitung des umsatzstarken Geschäftsfelds "Lichtsysteme Möbel Inland" unterstützen.

Die EHLEBRACHT-Gruppe wird ihre Strategie konsequent fortsetzen. Neben dem weiteren Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten im In- und Ausland stehen die erfolgreiche Innovationspolitik in der Möbelfunktions-Technik sowie die Weiterentwicklung der Technologien und der Ausbau der Kapazitäten in der Kunststoff-Technik im Mittelpunkt. Nach den bereits erzielten Ergebnissen bis September 2010, der weiterhin stabilen wie guten Auftragslage und den aktuellen Geschäftsaussichten geht der Vorstand von einem Konzernumsatz von mindestens 70 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern von mindestens 3 Millionen Euro aus.

Sonstige Angaben

Die in der vorstehenden Zwischenmitteilung getroffenen Angaben und Aussagen zu zukunftsgerichteten Entwicklungen und Ergebnissen des EHLEBRACHT-Konzerns beruhen auf Annahmen, Erfahrungswerten und auch Einschätzungen des Vorstands der EHLEBRACHT AG. Für ihren Eintritt kann nicht garantiert werden. Letztlich bergen diese Annahmen auch Risiken und Unsicherheiten, die zu einer deutlichen Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Resultaten führen können.

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