3. PIUS-Länderkonferenz in Bonn

Mit Ressourceneffizienz der Wirtschaftskrise begegnen

(PresseBox) (Duisburg, ) Wer als Unternehmer ressourceneffizient wirtschaftet, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens und entlastet gleichzeitig die Umwelt. Zur Unterstützung auf dem Weg einer material- und energiesparenden Wirtschaftsweise gibt es zahlreiche Projekte, Initiativen und Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene.

Know-how-Bündelung, Erfahrungsaustausch und Vernetzung in diesem Themenfeld sind die zentralen Anliegen der 3. PIUS-Länderkonferenz, zu der die Effizienz-Agentur NRW (EFA) gemeinsam mit dem NRW-Umweltministerium und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt nach Bonn eingeladen hat. Erklärtes Ziel der Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft, Ministerien und Behörden ist es, Ressourcen möglichst sparsam und effizient einzusetzen. Denn in Zeiten, in denen die Ressourcenverknappung mittelfristig zu weiteren Preisanstiegen bei Produktion und Transport führen wird, ist nachsorgender Umweltschutz nicht mehr ausreichend. Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz (PIUS) ist dagegen die Lösung, die umweltverträgliches und nachhaltiges Wachstum ermöglicht.

Rund 40 Prozent der Kosten im verarbeitenden Gewerbe sind Materialkosten, nur 20 Prozent entfallen auf das Personal, belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Der effiziente Umgang mit endlichen Ressourcen ist deshalb die wichtigste Rohstoffquelle. "Um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umstellung auf effiziente Produktionsverfahren zu unterstützen, ist vor zehn Jahren die unabhängige Beratungsagentur Effizienz-Agentur NRW gegründet worden,"

erläutert Dr. Alexander Schink, Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums. "Wir begrüßen es sehr, dass heute bereits zum dritten Mal eine Tagung zum produktionsintegrierten Umweltschutz in NRW stattfindet und vor allem viele Unternehmer die Chance nutzen, sich hier zu informieren und positive Beispiele vorzustellen."

Eines dieser Beispiele ist die OFTECH Oberflächentechnik GmbH & Co. KG aus Troisdorf. Ende 2007 führte das Unternehmen ein innovatives Produktionsverfahren ein. Die Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnten drastisch gesenkt werden. Ralf Becker-Mondré, Geschäftsführer der OFTECH GmbH: "Unser Unternehmen konnte nicht nur Ressourcen sparen, sondern durch die Steigerung der Produktivität sogar vier neue Arbeitsplätze schaffen." Der Um-stellungsprozess wurde von der Effizienz-Agentur NRW begleitet und mit Unterstützung des BMU-Umweltinnovationsprogramms finanziert.

EFA-Leiter Dr. Peter Jahns: "Wir freuen uns, hier in Bonn auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Behörden begrüßen zu können. Unser gemeinsames Anliegen ist es, gerade mittelständischen Unternehmen rentable Wege zu mehr Ressourceneffizienz aufzuzeigen. Dazu gehört in der Startphase auch immer eine Analyse der förderfähigen Kosten."

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