EDNA-Initiative auf der E-world: Von den Nachbarn lernen?

E-world energy & water vom 14. – 16. Februar 2006 in Essen / Internationale Fachkonferenz und Neuauflage des EDNA-Messeguides

(PresseBox) (Esslingen, ) Die Marktprozesse und der elektronische Datenaustausch im Energiemarkt überschreiten zunehmend nationale Grenzen. Dass etwa ein deutsches Stadt-werk Teilmengen beim Strom im benachbarten Ausland beschafft, ist längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Um dies tun zu können, muss es jedoch den elektronischen Datenaustausch beherrschen. Denn hier sind die Entwick-lungen in anderen europäischen Ländern sehr viel weiter vorangeschritten, nicht nur in Skandinavien – allen voran das diesjährige E-world-Partnerland Norwegen – sondern auch in den Niederlanden oder in Österreich. Die Fach-konferenz „EDNA - Interoperabilität im europäischen Energiemarkt“ stellt des-wegen am 15. Februar 2006 in Essen auf der E-world ganz konkret die Frage, ob und was wir von unseren europäischen Nachbarn lernen können. Anhand von Praxisbeispielen vermittelt die EDNA-Initiative e.V. den Stand der Umset-zung der elektronischen Marktkommunikation in Europa. Dabei bleibt aber auch die deutsche Sicht keineswegs außen vor: Denn gemeinsam mit deut-schen Marktteilnehmern und Institutionen wie der Bundesnetzagentur wird auf der EDNA-Konferenz die Frage diskutiert, ob wir tatsächlich von unseren Nachbarn lernen können, und vor allem, was! Ein geführter Messerundgang, der am norwegischen Partnerstand mit einem kleinen Imbiss endet, rundet das Konferenzprogramm ab. Aber auch sonst sorgt die EDNA-Initiative für Über-sicht. Wie gewohnt enthält der EDNA-Messeguide auch in diesem Jahr wieder einen konzentrierten Überblick in Sachen IT-Lösungen, Beratungsangeboten und Energiedienstleistungen – nicht nur zum Energiedatenmanagement, son-dern zu allen relevanten Themen rund um die effiziente Abwicklung elektroni-scher Kommunikationsprozesse im Energiemarkt (online abrufbar ab Januar 2006 unter www.edna-initiative.de und unter www.zfk.de).

Im Zentrum der EDNA-Konferenz stehen die Fragen grenzüberschreitender Durch-gängigkeit der Kommunikation und deren Wirtschaftlichkeit. Denn die Umsetzung der elektronischen Kommunikation im Energiemarkt dient ja nicht in erster Linie dazu, gesetzliche Vorgaben wie etwa die des EnWG zu erfüllen, sondern dazu, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und so Einsparungspotenziale zu er-schließen. Damit ist die elektronische Marktkommunikation ist künftig ein wesentli-ches Werkzeug dafür, die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen zu verbessern und damit auch die eigene Position im Energiemarkt zu stärken. Denn dies – auch das zeigt uns der Blick in unsere Nachbarländer – ist eines der wesentlichen Ergebnisse bei einer erfolgreichen Implementierung automatisierter Kommunikationsprozesse zwischen den Marktpartnern.

Weitere Informationen und Anmeldung: Michael Hoenscheid, ConEnergy AG
Telefon: +49 (0)201.1022.313, E-Mail: hoenscheid@conenergy.com oder im Inter-net unter http://www.e-world-2006.com

Programm
1. Qualitätssicherung beim Datenaustausch im regulierten Energiemarkt: Vorbild Niederlande?
Eröffnungsstatements von Klemens Gutmann, Geschäftsführer regiocom GmbH, und Lucy Sarkisian, TenneT bv, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Karsten Bourwieg, Bundesnetzagentur, Referat Juristische Grundsatzfragen und Entflechtung, und Arndt Börkey, statt-werk GmbH
Moderation: Dr. Franz Hein, Geschäftsführer der EDNA Initiative e.V.

2. Datenaustausch im liberalisierten Gasmarkt: Wie machen’s die Nachbarn?
Eröffnungsstatements von Dr. Markus Seiser, CEO IRM AG, und Carsten Hölsken, Leiter der Abteilung Trans-portmanagement und Systeme, Viavera GmbH, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Peter Müller, Vor-standsvorsitzender GGEW, und Piet Deuze, Gasunie, Vertreter der EDIGAS message codification and mainte-nance
Moderation: Alp Kösesoy, Senior Manager, Steria Mummert Consulting AG

3. Datenkommunikation bei grenzüberschreitendem Stromhandel/-lieferung
Eröffnungsstatements von Joachim Vanzetta, RWE Transportnetz Strom GmbH, und Harald Feger, Nordost-schweizerische Kraftwerke AG (NOK), Handel und Vertrieb, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Dr. Peter Bauhofer, A&B Ausgleichsenergie und Bilanzgruppen-Management AG, und Jan Peter Grigat, Stadtwerke Flensburg
Moderation: Stefan Wietzke, ConEnergy AG

4. Können E-Mails sicher sein: Skandinavische Verhältnisse für Deutschland?
Eröffnungsstatements von Joé Schmitz, Client Computing Energy, und Prof. Dr. rer. nat. Carol Richter, Institut für Datenschutz an der Hochschule Nürtingen/Geislingen, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Claus Sprave, LichtBlick GmbH, und Dr. Andreas Knäbchen, Head of Security Practice, Accenture GmbH
Moderation: Matthias Wippler, VA Tech SAT GmbH & Co

Anschließend geführter Rundgang durch die Messe mit Praxisbeispielen und anschließendem Imbiss auf dem Gemeinschaftsstand Norwegens

EDNA-Initiative e.V. ifed GmbH

Die EDNA-Initiative e.V. ist eine Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern und IT-Dienstleistern sowie Anwendern aus den Aufgabenbereichen des eBusiness in den Energiemärkten rund um das Energiedatenmanagement. Das Ziel der EDNA ist es, die Automatisierung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft zu fördern und dafür bestehende und neue Standards für den elektronischen Datenaustausch in den Softwaresystemen umzusetzen und damit "kaufbar" zu machen. Gleichzeitig soll über ein Zertifizierungsverfahren und ein EDNA-Qualitätssiegel sichergestellt werden, dass IT-Systeme die festgelegten Standards auch tatsächlich erfüllen. Für den Anwender bedeutet das eine sehr viel größere Entscheidungs- und Investitionssicherheit als bisher, weil aufwändige Schnittstellenprogrammierungen und Integrationsanstrengungen überflüssig werden. Gleichzeitig kann er über die Automatisierung von Geschäftsprozessen erhebliche Rationalisierungspotenziale erschließen.

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