Eckert & Ziegler AG and Charité Cooperate in Radio-Pharmaceutical Products

(PresseBox) (Berlin, ) Die Charité - Universitätsmedizin Berlin und die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE 0005659700) werden künftig bei der Entwicklung von Radiopharmazeutika enger zusammenarbeiten. Eine heute geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass das Pankower Unternehmen zu diesem Zweck das Zyklotron und Teile der radiopharmazeutischen Infrastruktur der Charité für die Erprobung neuartiger Synthesemodule nutzen kann. Darüber hinaus wollen beide Institutionen künftig enger bei der Herstellung von diagnostischen Radiopharmazeutika zusammen arbeiten.

Die Synthesemodule dienen zur automatisierten und ferngesteuerten Herstellung von radioaktiven Kontrastmitteln für die sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET), einem medizinischen bildgebenden Verfahren von sehr hoher Aussage- und Auflösungskraft. Es gewinnt auch in Deutschland immer stärker an Bedeutung, da sich mit ihm Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer wesentlich genauer und früher als mit anderen Verfahren feststellen lassen. Die zunehmende Verbreitung von PET-Kameras führt dazu, dass auch die Nachfrage nach Automatisierungstechnik für die Herstellung der Ausgangsstoffe zunimmt. Als weltweit führender Hersteller von Anlagen für die Handhabung und Verarbeitung von Radioisotopen bietet die Eckert & Ziegler Eurotope GmbH dabei ein neuartiges, universal einsetzbares und flexibel konfigurierbares Gerätesystem unter dem Markennamen „Modular-Lab“ an.

„Der Hauptvorteil von Modular-Lab liegt darin, dass Krankenhäuser oder Forschungsinstitute damit ihre Nuklidsynthesen in pharmazeutischer und strahlenschutzgerechter Qualität vornehmen können, ohne die vom Handbetrieb her gewohnte Flexibilität zu verlieren“, erklärte dazu der Geschäftsführer der Eckert & Ziegler Eurotope GmbH, Dr. André Hess. „Zudem kann der Nutzer entweder das System selbst konfigurieren und ändern oder aber auf eine Bibliothek von vorvalidierten Synthesepfaden zurückgreifen. Mit Hilfe unseres Gerätesystems wird es möglich sein, wesentlich schneller als bisher neue innovative Radiopharmaka von der Entwicklung in die praktische Anwendung zu überführen. Dabei sind die Anwendungen nicht auf den PET-Sektor beschränkt. Modular-Lab eröffnet auch neue Möglichkeiten der Prozessautomatisierung im Bereich der herkömmlichen Radiopharmaka“.

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