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Schwellenländer in der Währungskrise werden Importgüter jetzt günstiger?

(PresseBox) (London/Berlin, ) Verbraucher könnten momentan von Preissenkungen von bis zu 35 % auf viele Waren profitieren. Importeure, die in Ländern wie Südafrika, Mexiko oder Brasilien in Landeswährung einkaufen, bekommen zur Zeit deutlich mehr Waren für ihre Euros als noch vor einem Jahr. Wie wahrscheinlich kurzfristige Preissenkungen im Einzelhandel sind und welche Mechanismen noch greifen, erklärt der Währungsdienstleister Ebury (www.ebury.de).

Avocados aus Mexiko, Garnelen aus Thailand, Mangos aus Brasilien viele Produkte aus Schwellenländern sind momentan für deutsche Importeure günstig im Einkauf. Der Grund: schwache Währungskurse in vielen Schwellenländern rund um den Erdball.

Besonders von den jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt betroffen sind die Länder Südafrika, Mexiko, Peru und Russland, deren Währungen auf ein Rekordtief gesunken sind. Aber auch den philippinischen Peso, den brasilianischen Real und den malaysischen Ringgit gibt es momentan für deutsche Importeure zum Schnäppchenpreis.

Für deutsche Importeure ist diese Situation erfreulich: Sie müssen zur Zeit deutlich weniger für die gleiche Menge an Waren zahlen als im Vorjahr. Auf den Einzelhandel hat sich dieser Preisverfall bislang noch nicht ausgewirkt. Dazu Heiko Müller, DeutschlandChef von Ebury:

"Bisher profitieren Verbraucher noch nicht vom günstigen Wechselkursverhältnis, weil der Endpreis durch eine Reihe weiterer Faktoren bedingt wird. So schließen viele Händler beispielsweise langfristige Handelsverträge mit Zeitspannen von einem Jahr und mehr ab. Das garantiert ihnen für eine fixe Zeitspanne Festpreise, die dabei helfen, das Wechselkursrisiko gering zu halten. Außerdem unterliegen die einzelnen Waren ebenfalls Preisschwankungen, die Währungsschwankungen zum Teil wieder wettmachen. Als dritter Faktor kommt hinzu, dass viele Waren in USDollar oder britischen Pfund gehandelt werden und somit eine volatile Lokalwährung sich nicht direkt auf den Verbraucher auswirkt."

Anders sieht es in diesem Zusammenhang für Urlauber aus dem EURORaum aus, die dieses Jahr in Schwellenländern Urlaub machen: Durch den Währungswechsel direkt im Zielland dürfen sie sich über einen erheblichen Kaufkraftgewinn freuen.

Aktuelle Kurse, Hintergründe und Entwicklungsprognosen zu SchwellenländerWährungen sind im SpezialReport "Emerging Markets" zu finden:
https://www.ebury.de/blog/2016/02/24/emergingmarketsspezialberichtdownload/

Über Ebury Partners UK Limited

Ebury ist ein Londoner FinTechUnternehmen, das speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für internationale Finanztransaktionen bietet. Mit Ebury können Unternehmen schnell und einfach Zahlungen ausländischer Kunden in fremden Währungen empfangen, Geld zwischen international ansässigen Tochtergesellschaften transferieren, Rechnungen in über 140 Währungen begleichen und dabei von bis zu 150 Tagen Kredit profitieren und so die Liquidität erhöhen. Zudem ermöglicht Ebury Unternehmen die strategische Planung von Risiken durch Währungsschwankungen. Ebury wird von der britischen Finanzaufsicht reguliert, ist Träger des FinTechCity's FinTech50Awards und trägt kontinuierlich Daten zum Bloomberg Forecast (FXFC) bei. Das Unternehmen verzeichnet bereits über 10.000 Kunden, die Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro in den letzten drei Jahren getätigt haben. 2009 in London gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute knapp 300 Mitarbeiter an fünf Standorten.

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