WissenschaftsCampus Tübingen: Ausbau der Förderung und Zusammenführung in Gebäuden der Universität

Präsident der Leibniz-Gemeinschaft zu Gast an der Universität Tübingen und am Leibniz-Institut für Wissensmedien

(PresseBox) (Tübingen, ) Einer seiner ersten Besuche führte Prof. Dr. Karl-Ulrich Mayer, seit dem 1. Juli 2010 neuer und erster hauptamtlicher Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, am 17. August 2010 nach Tübingen. Dort, wo der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und zuletzt Inhaber der Stanley B. Resor-Professur und Chair des Department für Soziologie an der Yale University (USA) selbst ein Jahr studiert hat, besuchte er das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), die Universität Tübingen und ihren gemeinsamen interdisziplinären Forschungsverbund, den WissenschaftsCampus Tübingen "Bildung in Informationsumwelten".

Der WissenschaftsCampus Tübingen, im April 2009 eröffnet, ist die bundesweit erste Umsetzung einer von der Leibniz-Gemeinschaft angeregten Förderstruktur, die die Expertise einer Hochschule mit einem Leibniz-Institut zu einer standortrelevanten Forschungsthematik verbindet. Der WissenschaftsCampus Tübingen hat eine exponierte Position und Neuland im Bereich Forschungskooperation betreten; er ist wegweisend für weitere Kooperationen zwischen Hochschulen und Leibniz-Instituten. Dies würdigte das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft jetzt mit einer umfassenden außerordentlichen Förderung für die Jahre 2011 bis 2013 in einer Gesamthöhe von 900.000 Euro. Den entsprechenden Präsidiums-Beschluss überreichte Prof. Dr. Karl-Ulrich Mayer heute an die Leitung des WissenschaftsCampus Tübingen, Prof. Dr. Friedrich W. Hesse, Direktor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, und Prof. Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen. Leibniz-Präsident Karl-Ulrich Mayer: "Für die Leibniz-Gemeinschaft ist der Wissenschaftscampus zwischen dem Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Universität Tübingen das herausragendste Modell einer gelungenen Kooperation zwischen einer Hochschule und einer außeruniversitären Einrichtung." Die neue Förderung wird verwendet, um weitere bereits beantragte Projekte des WissenschaftsCampus Tübingen zu fördern und die Forschung im Netzwerk auf eine solide finanzielle Grundausstattung zu bringen.

Neben strategischen Gesprächen unternahmen Prof. Mayer, Prof. Engler und Prof. Hesse gemeinsam auch einen Rundgang durch die Alte Frauenklinik der Universität Tübingen. Das derzeit in Sanierung befindliche Gebäude wird ab Herbst 2011 Sitz des Psychologischen Instituts der Universität Tübingen und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien sein. Diese Vernetzung universitärer und außeruniversitärer Forschung wird von der Entscheidung der Universitätsleitung unterstützt, nach der die nebenliegende Villa zukünftig Sitz des WissenschaftsCampus Tübingen sein soll. Rektor Bernd Engler: "Wir bekräftigen damit unser Interesse an der interdisziplinären Zusammenarbeit unserer Wissenschaftler mit der außeruniversitären Forschung. Die Zusammenführung aller am WissenschaftsCampus beteiligten Forscher im Talareal der Universität soll diese Zusammenarbeit weiter verstärken."

Ziel des Tübinger WissenschaftsCampus "Bildung in Informationsumwelten" ist es, ein engeres und strategisch ausgerichtetes Forschungsnetzwerk zur Weiterentwicklung der empirischen Bildungsforschung zu schaffen und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik zu stärken. Friedrich W. Hesse, Direktor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien: "Im WissenschaftsCampus haben wir die Möglichkeit, als stark kognitions- und sozialpsychologisch geprägte außeruniversitäre Forschungseinrichtung zusammen mit der Expertise anderer Fachbereiche wie Informatik oder Medizin der Universität Tübingen eine Thematik wie "Bildung in Informationsumwelten" umfassend und effektiv zu bearbeiten, wie es uns allein nicht möglich wäre. Die Selbständigkeit aller Partner bleibt trotzdem gewahrt. Der WissenschaftsCampus ist damit eine innovative Alternative zu bereits bestehenden Kooperationsmodellen."

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