Weltsprache Spanisch / Horizonte der Hispanistik

17. Hispanistentag an der Universität Tübingen

(PresseBox) (Tübingen, ) Vom 18. bis 21. März 2009 findet an der Universität Tübingen der 17. Deutsche Hispanistentag zum Rahmenthema "Weltsprache Spanisch - Horizonte der Hispanistik" statt. Zum größten romanistischen Einzelkongress im deutschsprachigen Raum werden mehr als 450 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet: Spezialisten im Bereich der spanischen Literaturwissenschaft, der spanischen Sprachwissenschaft sowie der Kultur- und Medienwissenschaft. Der Hispanistentag spiegelt die besondere Dynamik des Fachs durch die Präsentation aktueller Ergebnisse der hispanistischen Forschung wider: In 15 Sektionen werden etwa 250 wissenschaftliche Vorträge Gelegenheit zum Austausch aktueller Forschungsergebnisse sowie zum Entwurf neuer Perspektiven bieten. Zugleich ist der Kongress ein Ort, an dem die Frage der Zukunft der Hispanistik öffentlich diskutiert werden soll.

Das Rahmenthema trägt der Tatsache Rechnung, dass die weltweite Verbreitung des Spanischen nie so groß war wie heute und das Interesse an der spanischen Sprache und der spanischsprachigen Kultur - auch in den deutschsprachigen Ländern - seit mehreren Jahrzehnten stets anwächst. Der Boom des Spanischen führt zu einer neuen Rolle der Hispanistik und zu einer stärkeren Profilierung und inneren Ausdifferenzierung des Faches in der internationalen Wissenschaftslandschaft. Die Einbettung in den romanistischen Gesamtkontext bei gleichzeitiger hispanistischer Internationalität weist der deutschsprachigen Hispanistik eine besondere Stellung zu, die auch in die Fachdiskurse der Einzeldisziplinen hineinwirkt.

Der Kongress wird am Mittwoch, 18. März um 18.15 Uhr im Audimax der Universität Tübingen eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnung wird der in Marokko lebende bedeutende spanische Schriftsteller Juan Goytisolo einen programmatischen Vortrag halten ("Defensa de la hibridez - la pureza es la madre de todos los vicios - ,Loblied auf die Hybridität - oder die Reinheit als Mutter allen Übels"') und gemeinsam mit seinem deutschen Übersetzer Thomas Brovot aus seinen neuesten Werken lesen. Am Donnerstag findet eine Podiumsdiskussion zu Zukunftsperspektiven der Hispanistik statt. Abends wird der Film "La silla de Fernando" von David Trueba im Beisein des Regisseurs gezeigt. Am Freitag spricht der Generalsekretär der spanischen Akademiekonferenz Humberto López Morales im Rahmen eines Plenarvortrags zum Spanischen in Amerika. Abends findet ein Konzert mit dem Bariton Luis Alberto Llaneza und der Pianistin Simona Zpeváková statt. Am Sonntag wird im Anschluss an den Kongress auf dem Friedhof von Tübingen-Lustnau der 1977 in Argentinien unter der Militärdiktatur ermordeten Elisabeth Käsemann gedacht, die in Tübingen bestattet ist.

Unter den Vortragenden des Kongresses finden sich zahlreiche prominente internationale Vertreter des Fachs. Eine Besonderheit ist im Gegensatz zu früheren Hispanistentagen die Interdisziplinarität und die Einbeziehung der Medienwissenschaften, so gehören zu den Teilnehmern der Direktor der spanischen Presseagentur EFE, Alex Grijelmo, sowie zahlreiche namhafte Wissenschaftler aus Spanien und Lateinamerika.

Die Vertreter der Medien sind zur Eröffnungsveranstaltung sehr herzlich eingeladen.

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