Interdisziplinäre Körperbetrachtungen

Symposion des Museums der Universität Tübingen

(PresseBox) (Tübingen, ) Das Museum der Universität Tübingen (MUT) veranstaltet am Freitag und Samstag, 26./27. Juni, auf Schloss Hohentübingen ein fächerübergreifendes Symposion unter dem Titel "KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel". Das Symposion widmet sich den unterschiedlichen Sichtweisen des menschlichen Körpers: Der Körper zieht an und stößt ab. Schon immer reizte er zur Erkundung und Erforschung, weit über das medizinische Erkenntnisinteresse hinaus. So bedeutet "KörperWissen jenseits der wissenschaftlichen Reflexion zugleich Intuition, Emotion und künstlerische Auseinandersetzung. Vortragsbeginn ist am Freitag um 14 Uhr, am Samstag um 9.30 Uhr im Hörsaal der Klassischen Archäologie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist für alle Interessierten frei.

Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen stellen unterschiedliche Ansätze zum Körper vor und diskutieren ihre Konzepte mit dem Publikum. Der Psychologe Prof. Dr. Niels Birbaumer spricht über die Veränderungen unseres Menschenbilds durch die Hirnforschung. Körperbilder in der Anatomie und in der Kunstgeschichte reflektieren Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner und Prof. Dr. Christian Kleßen bzw. Prof. Dr. Barbara Lange. Wie die Wissenschaft körperliche Unterschiede, z.B. Rassen, konstruiert, erläutert Dr. Veronika Lipphardt vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Einen Kontrapunkt zum akademischen Programm der Veranstaltung setzt der Künstler Andreas Hoffmann mit einer Installation und einer Performance zum Thema "Hautkontakt".

Das Symposion soll die Basis für die geplante Ausstellung des MUT zum selben Thema im kommenden Wintersemester sein. Ziel dieser forschenden Präsentation ist es, die Abguss-Sammlung im Schlossmuseum, die idealisierte Skulpturen der Antike zeigt, mit wissenschaftlichen und künstlerischen Betrachtungsweisen des Körpers zu kontrastieren. So sollen die Objekte aus ihren traditionellen Kontexten gelöst werden, um ihnen neue Bedeutungen zu entlocken.

Weitere Informationen: http://www.unimuseum.uni-tuebingen.de

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