Hoher schwedischer Preis für Tübinger Religionswissenschaftler

Wissenschaftshistorische Arbeiten von Horst Junginger zum Nationalsozialismus ausgezeichnet

(PresseBox) (Tübingen, ) Mai wird der Tübinger Religionswissenschaftler Dr. Horst Junginger in Stockholm einen hohen schwedischen Wissenschaftspreis entgegennehmen. Er wird ausgezeichnet mit dem 19. Research Award des Stiftelsen Riksbankens Jubileumsfond, der im Rahmen eines wissenschaftlichen Austauschprogramms mit der Alexander von Humboldt-Stiftung einmal im Jahr verliehen wird und mit 300.000 Schwedischen Kronen (etwa 30.000 Euro) dotiert ist.

Der Forschungspreis wird Junginger vor allem wegen seiner Arbeiten auf dem Gebiet der Religionswissenschaft, der Antisemitismusforschung und der Wissenschaftsgeschichte verliehen. Gewürdigt wird dabei besonders sein Sammelband "The Study of Religion under the Impact of Fascism" (Leiden 2008), der auf eine internationale Tagung zurückgeht, die er im Juli 2004 an der Universität Tübingen durchführte. Diese Tagung wie auch zwei Forschungsprojekte zur Geschichte der Religionswissenschaft in Deutschland waren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert worden.

Horst Junginger, der in Tübingen und Berlin studierte, wurde 1999 im Fach Religionswissenschaft an der Universität Tübingen mit der Arbeit "Von der philologischen zur völkischen Religionswissenschaft. Das Fach Religionswissenschaft an der Universität Tübingen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Dritten Reiches" promoviert. Derzeit habilitiert er sich an der Tübinger Fakultät für Kulturwissenschaften über "Am Anfang war das Wort - am Ende der Mord. Die Verwissenschaftlichung der 'Judenfrage' in der Zeit des Nationalsozialismus".

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