Elektrofahrzeug "Project TW4XP" aus Hessen tritt heute mit 8 weiteren Finalisten zum entscheidenden Rennen des Progressive Automotive X Prize an

(PresseBox) (Rosenthal, ) Heute, am 27.07. findet das entscheidende Rennen des Progressive Automotive X Prize statt, auf das sich die Teilnehmer seit 3 Jahren vorbereiten. Von den 15 Fahrzeugen, die am 19.07. zum Final Stage angetreten sind, haben nur 9 die verschärften Zulassungstests der letzten Tage überstanden, anfänglich waren es weit über 100 Teams. In der "Alternative" Klasse "sidebyside", in der das deutsche Team TW4XP antritt, sind noch 5 weitere Fahrzeuge vertreten. Seit dem 26.07. ist hier auch das letzte nicht rein elektrische Fahrzeug ausgeschieden. Das Rennen um den Titel des weltweit effizientesten serientauglichen Fahrzeuges wird somit immer mehr ein Rennen der Elektrofahrzeuge.

Der "Combined Test", der heute stattfindet, stellt alle Teams gleichermaßen vor Herausforderungen. Auf einer Strecke von 100 Meilen (160 km, 50 Laps) gewinnt der schnellste, jedoch unter Berücksichtigung von Verbrauch und vorgeschriebener Höchstgeschwindigkeit. Die magischen 100 mpg (~2,35l / 100 km) müssen auch hier erreicht werden, und wer schneller fährt als 70 mph (~112 km/h) kriegt Strafzeiten.

Je nach den unterschiedlichen Fahrzeugeigenschaften wie Gewicht, Verbrauch und transportiertem Energieinhalt haben die Teams unterschiedliche Stärken, aber auch unterschiedliche Schwachstellen. Martin Möscheid vom Team TW4XP analysiert die nach seiner Einschätzung härtesten zwei Konkurrenten. "Li-Ion Motors ist ein gutes Team. Sie sind gut vorbereitetes und ihr Fahrzeug Wave hat eine gute Aerodynamik und somit niedrige Verbräuche bei den im finalen Rennen geforderten hohen Geschwindigkeiten. Aptera hat in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht und scheint sich optimal auf die Wettbewerbsbedingungen eingestellt zu haben. Auch sie haben eine gute Aerodynamik und sind diesbezüglich für das "Combined Stage" gut gerüstet."

Neben der mittlerweile stärksten Klasse der 2-Sitzer sidebyside gibt es noch die ebenfalls 2sitzige Klasse der Tandemfahrzeuge und die eigentliche Hauptkategorie der "Mainstream" Fahrzeuge mit 4 Rädern und 5 Sitzen. In beiden Klassen haben sich die Teilnehmerzahlen mittlerweile auf jeweils 2 pro Klasse ausgedünnt, mit der Besonderheit dass die jeweils 2 Fahrzeuge in "Mainstream" und "Tandem" jeweils den selben Team angehört. Die 2 e-Tracer aus der Schweiz (Tandem) haben somit keine Konkurrenz mehr zu fürchten, für sie zählt nur das Durchhalten. Gleiches gilt für die zwei Fahrzeuge des Team Edison 2 von Oliver Kuttner.

Insgesamt sind 10 Millionen US$ Preisgeld für die drei Wettbewerbsklassen ausgeschrieben, das deutsche Team hat die Chance auf ein Preisgeld von 2,5 Mio US$. Neben dem finanziellen Anreiz, den nur der erste Sieger einer jeden Klasse genießen wird, zählt für alle Teilnehmer aber auch das Qualitätssiegel, dass Ihr Fahrzeug durch das Erreichen des finalen Rennens bereits erhalten hat. Denn alle Finalisten haben wiederholt Ihre Effizienz und Ausdauer sowie Ihre Alltagstauglichkeit bewiesen. Viele Teilnehmer, so auch das hessische Team TW4XP, sind noch auf der Suche nach Investoren, um Ihr Fahrzeug auf die Straße zu bringen.

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