E-Finance Lab Herbsttagung 2005: Bankstrategie, Bankprozesse und Abwicklungsfabriken der Zukunft

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) "Bankstrategie, Bankprozesse und Abwicklungsfabriken der Zukunft" lautet das Thema der diesjährigen Herbsttagung für Führungskräfte aus der Finanzwelt, die am 11. Oktober im Casino des Westend-Campus der Universität Frankfurt am Main stattfindet. Veranstalter ist Deutschlands führende Finanzforschungseinrichtung, das E-Finance Lab. Die Einrichtung geht auf eine Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt zurück und wird von Accenture, BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG unterstützt.

Auf der Herbsttagung präsentieren Experten ihre Forschungsergebnisse und Anwendungsszenarien. Zu den Referenten gehören Vertreter von Deutsche Bank und Deutsche Postbank. Als internationaler Keynote-Redner konnte Prof. Bruce Weber von der London School of Business gewonnen werden. Verschiedene Workshops im Vorfeld der Veranstaltung bieten die Möglichkeit, Neues aus Forschung und Praxis zu verschiedenen aktuellen Themen im Bankenumfeld zu erfahren und mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Die zweistündigen Workshops behandeln die folgenden Themen:

- Sourcing und IT-Management in Banken: Was macht Outsourcing erfolgreich? Wie bringt man bankspezifisches Fachwissen am besten in IT-Systeme ein? Sind die Kreditprozesse in deutschen Banken ausgereift? - Dieser Workshop behandelt Ergebnisse aus 20 Jahren Forschung zum Thema Outsourcing. Außerdem werden aktuelle empirische Untersuchungen des E-Finance Lab zu diesem Thema diskutiert und die wichtigsten Trends im Outsourcing und IT-Management in Banken aufgezeigt.

- IT-Architekturen für flexible E-Finance Prozesse: Wie können service-orientierte Architekturen erfolgreich im Finanzbereich eingesetzt werden? Wie werden die vielschichtigen Daten effizient verwaltet, die im Bankengeschäft anfallen? - Dieser Workshop setzt sich damit auseinander, wie service-orientierte Architekturen Banken helfen können, ausreichend schnell auf Marktänderungen zu reagieren. Darüber hinaus wird der Beitrag netzzentrischer Architekturen zur weitgehenden Automatisierung von Vertriebsprozessen diskutiert ebenso wie Wege zur Minimierung von Projektrisiken über ein aktives Information Lifecycle Management.

- Kundenmanagement in Multikanal-Umgebungen: Viele Kunden erwarten heute eine Verfügbarkeit ihrer Bank rund um die Uhr. Retailbanken haben daher entsprechende Netzwerke eingerichtet, sehen sich aber nun mit der zunehmenden Komplexität von Technik und Organisationsstrukturen konfrontiert. Dieser Workshop präsentiert eine Studie zum Multi-Channel-Management, die Trends, Herausforderungen und neue Imperative für Banken aufzeigt. Der Projektfall einer europäischen Bank wird dabei
genauer betrachtet.

- Wandel in der Finanzindustrie: Dieser Workshop geht der Frage nach, ob Banken sich zunehmend diversifizieren oder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren sollen. Ein bestehender Zusammenhang zwischen Organisationsstruktur, Architektur der Finanzsysteme und der Diversifikation auf die operative Performance von Banken wird herausgestellt. Außerdem werden verschiedene Vertriebskanalmodelle ebenso wie vertriebsorientierte Erfolgsfaktoren aufgezeigt. Schließlich wird über einen aktuellen Überblick über das Forschungsgebiet der Behavioral Finance das Kauf- und Risikoverhalten von "normalen" Investoren mit denen eines idealtypischen, rein rational handelnden Investors verglichen. Die hierbei festgestellten "Verhaltensanomalien eines typischen Privatanlegers" werden zwecks einer optimierten Gestaltung von Finanzvertriebsprozessen aufgezeigt und die Ergebnisse einer Umfrage unter 5000 Bankkunden vorgestellt.

E-Finance Lab Frankfurt am Main e.V. - c/o Goethe-Universität Frankfurt - Institut für Wirtschaftsinformatik

Das E-Finance Lab wird von der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt gemeinsam mit Accenture, BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG getragen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist es, die Industrialisierung in der Finanzwelt zu fördern. Unter Leitung der Frankfurter Wirtschaftsprofessoren Peter Gomber, Wolfgang König, Bernd Skiera und Mark Wahrenburg sowie des Darmstädter Informatik-Professors Ralf Steinmetz identifizieren über 30 Forscher Verbesserungspotenziale bei den traditionellen Wertschöpfungsketten der Finanzbranche sowie den Finanzprozessen von Unternehmen verschiedenster Branchen. Dabei entwickeln und erproben sie auch Verfahren zur Gestaltung neuartiger Finanzprodukte. Der Begriff E-Finance verdeutlicht, dass Innovationen in der Finanzbranche über einen verstärkten Einsatz netzbasierter Informations- und Kommunikationssysteme möglich sind.

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