Pressekonferenz der Dyckerhoff AG am 23. März 2009

Verbesserte Ergebnisse, aber verhaltener Ausblick für 2009

(PresseBox) (Wiesbaden, ) Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Dyckerhoff Konzern den Umsatz und die Ergebnisse noch einmal steigern können. Der Konzernumsatz stieg um 11 % auf knapp 2 Mrd. EUR. Das EBITDA wuchs um 3 % auf 579 Mio. EUR und der Jahresüberschuss erhöhte sich um 7 % auf 307 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge beträgt rund 29 % und liegt damit wieder über der Zielmarke von 25 %.

"Unsere Aktionäre werden an der guten Entwicklung teilhaben: Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung einen Dividende von 2,00 EUR je Stamm- und Vorzugsaktie zur Ausschüttung vorschlagen", kommentiert Wolfgang Bauer den Jahresabschluss 2008 anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main. "Doch gleichzeitig haben wir damit den Zenit überschritten", so Wolfgang Bauer weiter. "Die Aussichten für die folgenden Jahre sind deutlich schlechter. Die Finanzkrise hat Europa erfasst und auch wir bei Dyckerhoff spüren bereits heute ihre Auswirkungen deutlich. Deshalb werden wir unsere Investitionsprojekte auch an die wirtschaftliche Entwicklung anpassen."

Für 2009 erwartet Bauer in Deutschland einen niedrigeren Umsatz, während der Umsatz in den Niederlanden und in Luxemburg voraussichtlich noch stabil bleibt. Auch für Polen und die Tschechische Republik erwartet er in Landeswährung eine nahezu stabile Umsatzentwicklung, jedoch starke Umsatzrückgänge in Russland und in der Ukraine, da sich dort die Finanzkrise besonders stark ausgewirkt hat. In den USA erwartet er, dass der Abwärtstrend noch weiter andauern wird. Insgesamt wird der Konzernumsatz zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. EUR liegen, EBITDA und Jahresüberschuss werden sich sehr deutlich vermindern.

Bauer erläutert zu den Investitionsprojekten: "Mit dem Engineering für den neuen Drehrohrofen für Weisszement im Werk Amöneburg wurde begonnen; den Baufortschritt werden wir an die Entwicklung der Wirtschaft anpassen. Wir werden die Ofenlinie 5 in Suchoi Log in Russland unverändert fertig bauen und 2009 in Betrieb nehmen. Bei dem Neubau des Zementwerks in Akbulak, im Süden Russlands, nahe der Grenze zu Kasachstan, werden wir unsere Investitionen auf das Engineering und die Genehmigungen begrenzen. Bei der Ofenlinie in Volyn werden wir uns zunächst auf die Vorbereitung der Genehmigungsverfahren beschränken. Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Ukraine stärken und die geplanten Kohlenmühlen bauen."

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