Inhalte. Ideen. Interaktion. Die Auftaktveranstaltung der wissenschaftlichen Begleitung

Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs: "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

(PresseBox) (Berlin, ) Die wissenschaftliche Begleitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bund-Länder-Wettbewerbs: "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" unter der Leitung von Prof. Dr. Anke Hanft (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Prof. Dr. Andrä Wolter (Humboldt-Universität, Berlin) und Prof. Dr. Ada Pellert/Dr. Eva Cendon (Deutsche Universität für Weiterbildung, Berlin) kann auf eine gelungene Auftaktveranstaltung zurückblicken. Am 15. und 16. März waren über 130 Vertreterinnen und Vertreter aller geförderten Projekte aktiv beim Start-Workshop in Berlin dabei.


Mit dem Wettbewerb werden derzeit bundesweit 26 Projekte von Hochschulen und Hochschulverbünden gefördert, die berufsbegleitende Studienangebote, weiterbildende Studienangebote, online-basierte Studienformate oder andere Programme entwickeln, mit denen neue Zielgruppen - Berufstätige mit oder ohne schulische Hochschulreife - für die Hochschulen gewonnen werden. Damit sollen die Hochschulen für Lebenslanges Lernen geöffnet und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule gefördert werden. Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung ist die wissenschaftliche Unterstützung dieses Prozesses. Der Start-Workshop bildete den Auftakt dazu.

Der Arbeitsschwerpunkt des ersten Veranstaltungstages lag auf der inhaltlichen Vertiefung der aktuell dringlichsten Themen der Förderprojekte, die sich aus einer internen Projektumfrage im Januar 2012 ergaben. So führten die Forscherinnen und Forscher der wissenschaftlichen Begleitung mit ausgewählten externen Expertinnen und Experten aus den Projekten jeweils zwei Workshops zu den Themen "Lernarrangements für erwachsene Studierende" und "Anrechnung von Kompetenzen" durch. Im intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis, zwischen Erfahrungen, Beispielen gelungener Praxis sowie Ideen und Konzepten aus den Projekten entstand hier ein spannender Dialog. So wurden ergebnisorientiert Anforderungen und Bedarfe für die wissenschaftliche Begleitung abgeleitet.

Die Ziele des zweiten Veranstaltungstages waren zum einen die Vernetzung der Projekte untereinander und zum anderen die Gestaltung der weiteren Zusammenarbeit. In sechs hochschulübergreifenden Arbeitsgruppen konnten sich in einem ersten Schritt die Projekte hinsichtlich aktueller, relevanter Themen zusammenfinden. Dieser Ansatz des Peer-Lernens wird in der virtuellen Vernetzung auf der eigenen Website der wissenschaftlichen Begleitung (www.offene-hochschulen.de) im geschützten Workspace fortgeführt. Auch die Begleitung und Beratung der Förderprojekte findet vorrangig dort, u.a. in Form von Webinaren, statt.

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