Hauptversammlung stimmt Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen mit Optionsrechten auf Vorzugsaktien zu

(PresseBox) (Lübeck, ) Die Hauptversammlung der Drägerwerk AG & Co. KGaA hat dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats zugestimmt, die variable Komponente des Kaufpreises für den 25-Prozent-Anteil an der Medizintechnik durch Ausgabe einer Optionsschuldverschreibung mit Optionsrechten auf Vorzugsaktien (Equity Settled Option) zu ersetzen. Neben dem fixen Bestandteil des Kaufpreises in Höhe von 243,5 Mio. Euro (175 Mio. Euro in bar und 68,5 Mio. Euro Verkäuferdarlehen von Siemens) hatten Siemens und Dräger eine variable Kaufpreiskomponente vereinbart, die sich an der Kursentwicklung der Vorzugsaktie orientiert und einen Wert von maximal 50 Mio. EUR erreichen kann (Cash Settled Option).

Eigenkapitalbasis wird gestärkt - Liquidität geschont

Die Ausgabe der Equity Settled Option auf Vorzugsaktien setzt eine vorherige Erhöhung des Stammkapitals durch Ausgabe neuer Stammaktien voraus. Nach Ausgabe wird Dräger im Falle der Optionsausübung anstelle einer Barzahlung neue Vorzugsaktien ausgeben. Mit dieser Ersetzung der Barzahlungsoptionskomponente durch ein Eigenkapitalinstrument wird die Eigenkapitalbasis des Unternehmens gestärkt. "Damit können wir unsere Liquidität schonen und wollen diese einsetzen, um zusätzliche Umsatz- und Ertragspotenziale zu heben", erläuterte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. Zwar entfalle dann die Begrenzung des Wertes der Option auf 50 Mio EUR. Im Gegenzug würden Dräger dafür bis zu 8,5 Mio. EUR aus dem Verkäuferdarlehen gutgeschrieben. Ebenso müssten Wertschwankungen der Option nicht mehr ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechung erfasst werden. Diese Auswirkung könnte sonst die Kursentwicklung der Dräger-Aktie beeinflussen. "Dieses Problem ist mit der Entscheidung des heutigen Tages gelöst und steht einer positiven Kursentwicklung jetzt nicht mehr im Wege", so Dräger.

Aktionärsfreundliche Dividendenpolitik

"Zugleich wollen wir Sie als unsere Anteilseigner stärker als in der Vergangenheit am Erfolg unseres Unternehmens beteiligen", erklärte Dräger auf der Hauptversammlung. "Sobald wir eine Eigenkapitalquote von 30 Prozent erreicht haben, streben wir an, rund 30 Prozent des Jahresüberschusses als Dividende für Aktionäre und Genusscheininhaber auszuschütten." Dazu sei die Umwandlung der variablen Kaufpreiskomponente in eine eigenkapitalbasierte Option ein wichtiger Schritt.

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