Dräger wächst im ersten Halbjahr dynamisch

(PresseBox) (Lübeck, ) .
- Auftragseingang, bestand und Umsatz gestiegen
- Konzern-EBIT über 100 Mio. EUR und EBIT-Marge 10,1 Prozent
- Kapitalstruktur erheblich verbessert: Eigenkapitalquote bei 29,3 Prozent
- Erwerb des 25-Prozentanteils an der Dräger Medical AG & Co. KG von Siemens abgeschlossen

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat ihre positive Entwicklung auch im zweiten Quartal 2010 fortgesetzt und das Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich stärker gesteigert als den Umsatz, der währungsbereinigt um 10,2 Prozent auf 1.016,7 Mio. Euro zulegte. Auch die Auftragslage hat sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich verbessert: Der Auftragseingang wuchs währungsbereinigt um 9,0 Prozent auf 1.048,9 Mio. Euro, der Auftragsbestand um 7,1 Prozent auf 496,5 Mio. Euro.

Konzern-EBIT über 100 Mio. Euro - EBIT-Marge 10,1 Prozent

Mit 102,6 Mio. Euro (6 Monate 2009: 15,1 Mio. Euro) lag das Konzern-EBIT bereits nach sechs Monaten um mehr als 20 Mio. Euro über dem EBIT des gesamten Vorjahres in Höhe von 80,1 Mio. Euro. Gründe hierfür waren ein höherer Umsatz, ein vorteilhafter Produktmix mit einem hohen Anteil des margenstärkeren Gerätegeschäfts, positive Währungseffekte und Einsparungen aus dem Turnaround-Programm. Dieses Programm hat im ersten Halbjahr 2010 23,9 Mio. Euro mehr eingespart als in den ersten sechs Monaten 2009 (6 Monate 2009: 14,1 Mio. Euro gegenüber 6 Monate 2008). Die Implementierungskosten lagen bei 0,5 Mio. Euro (6 Monate 2009: 3,5 Mio. Euro).

Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG: "Durch unsere neuen Produkte und ein straffes Kostenmanagement gewinnen wir erheblich an Wettbewerbsfähigkeit. Mit viel Rückenwind haben wir im ersten Halbjahr 2010 zum ersten Mal unser mittelfristiges Ziel, eine Konzern-EBIT-Marge von 10 Prozent, erreicht. Das ist eine starke Leistung."

Kapitalerhöhung verbessert Finanzierungsstruktur

Seit der Kapitalerhöhung Ende Juni 2010 haben Investoren erstmals die Möglichkeit, neben den bisher verfügbaren stimmrechtlosen Vorzugsaktien auch stimmberechtigte Stammaktien zu erwerben. "Mit dieser Entscheidung hat sich Dräger aus tiefer Überzeugung noch stärker dem Kapitalmarkt geöffnet", so Stefan Dräger. Der Nettoemissionserlös von rund 100 Mio. Euro hat die Finanzierungsstruktur von Dräger erheblich verbessert. Das Eigenkapital erhöhte sich - auch aufgrund des Halbjahresergebnisses von 55,9 Mio. Euro - in den ersten sechs Monaten 2010 um 184,4 Mio. Euro auf 578,2 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg auf 29,3 Prozent (31. Dezember 2009: 20,9 Prozent). Dräger: "Das ist eine solide Basis für künftiges Wachstum. Damit sind wir auch für konjunkturell schwierigere Phasen gut gerüstet."

Erwerb des 25-Prozentanteils an der Dräger Medical AG & Co. KG von Siemens abgeschlossen

Der Erwerb des 25-Prozentanteils an der Dräger Medical AG & Co. KG von Siemens wurde am 30. April 2010 abgeschlossen. Die Zahlung der Barkomponente des Kaufpreises von 175 Mio. EUR erfolgte ebenfalls an diesem Tag. Zudem wurde der größte Teil des Verkäuferdarlehens am 20. Juli 2010 vorzeitig aus dem Zufluss an liquiden Mitteln aus der Kapitalerhöhung zurückgezahlt.

Ausblick

Vor dem Hintergrund der ausgezeichneten Umsatz- und Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr bestätigt Dräger seine im Juni angehobene Prognose: Im Gesamtjahr strebt das Unternehmen unverändert an, den Umsatz um einen mittleren einstelligen Prozentwert zu steigern und die EBIT-Marge gegenüber 2009 mit 7 bis 8 Prozent nahezu zu verdoppeln.

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