Dräger Medical am Standort Lübeck gesichert

(PresseBox) (Lübeck, ) Mit einem Investitionszuschuss von rund 7,8 Millionen Euro erhält die Dräger Medical AG & Co KG in Lübeck eine der höchsten Fördersummen der letzten Jahre. Wirtschaftsminister Dietrich Austermann übergab den Förderbescheid heute an Dr. Wolfgang Reim, Vorstandsvorsitzender Dräger Medical, im Beisein von Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender Drägerwerk AG, und Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe. Dies ist ein weiterer Beitrag zur Sicherung des Standortes Lübeck. Erst Anfang Dezember hatte die Stadt Lübeck einen Förderbescheid vom Wirtschaftsministerium über 4,8 Millionen Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes für den Ausbau der Moislinger Allee erhalten.

Austermann sagte heute in Lübeck: "Dräger Medical ist eines der wichtigsten Unternehmen in diesem Land. Lübeck ist ohne dieses Unternehmen nicht vorstellbar. Ich freue mich, dass es der Stadt und dem Land gelungen ist, alle Voraussetzungen zu schaffen, damit Dräger Medical hier weiterhin wettbewerbsfähig ist. Auch für alle Mitarbeiter ist dies eine gute Nachricht. Die Versprechen der Landesregierung und auch der Stadt Lübeck aus dem letzten Jahr sind eingelöst worden. Damit ist ein erhebliches Stück Sicherheit gewonnen."

Insgesamt wird Dräger für die neue Firmenzentrale rund 50 Millionen Euro investieren. Die neue Zentrale der Dräger Medical soll auf dem bisherigen Parkplatzgelände Finkenstraße entstehen und Ende 2007 bezugsfähig sein. Dann können auch die Arbeiten für den Umbau der Fertigung begonnen werden.

Für Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender Drägerwerk AG, ist die Unterstützung mit Fördermitteln durch das Land neben den Vereinbarungen, die mit den Arbeitnehmern und Gewerkschaften für mehr Flexibilität in punkto Arbeitszeit und Arbeitsentgelt getroffen werden konnten, eine wichtige Voraussetzung für den Verbleib der Dräger Medical in Lübeck gewesen.

Dr. Wolfgang Reim, Vorstandsvorsitzender Dräger Medical, ist überzeugt, dass mit dem Investitionsvorhaben die Wettbewerbskraft des Unternehmens deutlich gesteigert werden kann, u.a. durch effizientere, verkürzte und schnellere Informations- und Warenflüsse, die zu einer noch größeren Kundennähe führen. Gesteigert wird darüber hinaus die Attraktivität der Arbeitsplätze und damit insgesamt die Attraktivität von Dräger Medical als Arbeitgeber.

Insgesamt realisiert die Dräger Medical fast 80 Prozent ihrer Umsätze im Ausland, die Abhängigkeit vom Weltmarkt hat stetig zugenommen und fordert entsprechende Schritte, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.

Dräger Medical hatte 2004 zusammen mit Stadt und Land ein Paket geschnürt, um den Standort mit zurzeit rund 1.600 Mitarbeitern langfristig zu sichern. Die Hansestadt Lübeck konnte sich damit im nationalen wie internationalen Vergleich gegen starke Standort-Wettbewerber behaupten. Zu dem Paket gehört die Entwidmung von Teilen der Finkenstraße und Übereignung an Dräger sowie die Arrondierung des Dräger-Werksgeländes. Das Land hatte in diesem Zusammenhang seine Bereitschaft erklärt, die dringend erforderlichen Investitionsmaßnahmen mit dem höchstmöglichen Fördersatz von 18 Prozent zu unterstützen. Die Fördermittel stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".

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