Hönle legt Zahlen für das erste Quartal vor

(PresseBox) (Gräfelfing/München, ) Die konjunkturelle Lage hat sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 spürbar verschlechtert. Von dieser Entwicklung sind alle Regionen und eine Vielzahl von Branchen betroffen. Insbesondere in der Druckindustrie gingen die Auftragseingänge deutlich zurück. Dieser negativen Konjunkturentwicklung konnte sich auch Hönle nicht entziehen. Die Umsatzerlöse der Hönle Gruppe stiegen im ersten Quartal des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr akquisitionsbedingt zwar um 75,1 % auf 12.751 T€; verglichen mit dem Vorquartal verringerten sie sich jedoch um 19,6 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank von 1.381 T€ im Vorjahr auf -592 T€ im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das Vorsteuerergebnis (EBT) ging von 1.562 T€ auf -594 T€ und das Konzernergebnis von 1.147 T€ auf -580 T€ zurück. Das Ergebnis je Aktie sank von 0,20 € auf -0,10 €.

Der Bestand an liquiden Mitteln, Wertpapieren und eigenen Aktien beläuft sich zum Ende des ersten Quartals auf 10.824 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,4 %.

Ausblick:

Die in weiten Bereichen vorherrschende Investitionszurückhaltung wird sich auch auf die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe auswirken. Ausmaß und Dauer der Investitionszurückhaltung, insbesondere in der Druckindustrie, sind jedoch derzeit kaum prognostizierbar. Im Februar hat die Hönle Gruppe die Kurzarbeit weiter ausgebaut, um die Fertigungskapazitäten den zurückgegangenen Auftragseingängen anzupassen. Von der Kurzarbeit sind derzeit rund 35 % der Mitarbeiter betroffen.

Das neue Geschäftsjahr steht nach der Akquisition mehrerer Gesellschaften ganz im Zeichen der Integration der neuen Unternehmen in den Hönle Firmenverbund. Wesentliches Ziel ist es dabei, Kosteneinsparungen durch den Ausbau der Wertschöpfungskette und die Zentralisierung von Funktionen wie einem gemeinsamen Einkauf zu realisieren. Das Kostensenkungsprogramm umfasst kurzfristig sowie mittel- und langfristig wirksame Maßnahmen.

Die Fertigung der Eltosch-Anlagen, die bisher in der Hand externer Dienstleister lag, wird im Laufe dieses Geschäftsjahres in die Dr. Hönle AG überführt. Eltosch und Hönle-Anlagen werden dann effizient und kostengünstig am gleichen Standort gefertigt. Panacol und Wellomer werden in ein neues gemeinsames Firmengebäude umziehen. Auch bei diesen Gesellschaften werden Produktionsprozesse zusammengelegt, um effizienter und kostengünstiger fertigen zu können. Darüber hinaus lassen sich die F&E-Kapazitäten so besser nutzen.

Einsparungen im Einkauf verbessern die Kostensituation. Die Materialbeschaffung im Anlagenbau und im Klebstoffsektor werden innerhalb der Hönle Gruppe zentralisiert und die Einkaufskonditionen so optimiert.

Insgesamt sind wir davon überzeugt, dass die Verbreitung der UV-Technologie trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage voranschreiten wird. Ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Trocknungs- und Härtungsverfahren werden dazu führen, dass sie in immer neuen Einsatzbereichen Verwendung findet. Die Hönle Gruppe hat sich nach den Firmenübernahmen in einem äußerst interessanten Marktumfeld stark positioniert: Sie ist nunmehr der weltweit zweitgrößte Systemanbieter für industrielle UV-Technologie. Damit bringt Hönle gute Voraussetzungen mit, um eine konjunkturelle Schwächephase zu überstehen und gestärkt aus der wirtschaftlichen Krise hervorzugehen. Die eingeleitete Umstrukturierung wird dazu

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