Leiharbeit boomt: Mehr Qualität durch bessere Ausbildung

Masterstudium für Personaldienstleistungsmanagement an der Donau-Universität Krems

(PresseBox) (Krems, ) Wie aktuelle Zahlen belegen, geht es mit dem Arbeitsmarkt wieder steil bergauf - und besonders die Leiharbeit boomt. Arbeitsmarkt-ExpertInnen sagen der Branche für die kommenden Jahrzehnte enormes Entwicklungspotenzial voraus. Um dieses künftig besser ausschöpfen und die Qualität der Arbeit von Personaldienstleistungsunternehmen steigern zu können, sind hochqualifizierte ManagerInnen gefragt. Eine umfassende Ausbildung speziell für Führungskräfte in der Arbeitskräfteüberlassung bietet das berufsbegleitende Masterstudium "Professional Workforce Management" an der Donau-Universität Krems.

"Die Personaldienstleistungsbranche ist ein Konjunkturbarometer, sie spürt Krise und Aufschwung als erste", sagt Gerhart Zehetner, Unternehmer und Fachgruppenobmann der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Die aktuelle Entwicklung bestätigt das: Nach der Wirtschaftskrise steigt die Beschäftigung in Österreich im Moment stark an - und besonders Arbeitskräfteüberlasser profitieren vom Arbeitsmarktboom. "Leiharbeit: Vom Sonder- zum Normalfall" meldet etwa heute, Montag, das "Wirtschaftsblatt" und analysiert, dass Zeitarbeitsvermittler von der Unsicherheit auf dem Markt profitieren, da sie in turbulenten Zeiten flexibel agieren können. Diese Entwicklung wird vielfach kritisch gesehen, da LeiharbeiterInnen schlechter bezahlt und sozial abgesichert sind als Festangestellte. Der Trend zur Zeitarbeit wird jedoch angesichts mangelnder Flexibilität beim Stammpersonal der Unternehmen und des zunehmenden Fachkräftemangels kaum aufzuhalten sein.

"Enorme Entwicklungschancen"

ExpertInnen plädieren daher dafür, die Potenziale der Arbeitskräfteüberlassung bestmöglich auszuschöpfen und die Qualität der Branche zu steigern. "Die Arbeitskräfteüberlassung ist ein unverzichtbares Instrument im modernen Personalmanagement geworden", meint Zehetner. "Leider werden aber die Möglichkeiten, die uns die EU bietet, noch nicht ausreichend genutzt. So bieten etwa nur wenige österreichische Arbeitskräfteüberlasser ihre Dienstleistung über die Landesgrenzen hinweg an - hier gibt es noch enorme Entwicklungschancen."

Image verbessern durch mehr Qualität in der Ausbildung

Um diese künftig besser zu nutzen und das Image der Branche zu verbessern, muss vor allem in die Qualität der Ausbildung investiert werden, ist Michael Fleischhacker, Personal- und Kundenbetreuer der MCE IFAS Personalservices und seit September 2009 Student im ersten Jahrgang des Masterstudiengangs "Professional Workforce Management" an der Donau-Universität Krems, überzeugt. "Nur wer eine gute Ausbildung hat, kann mit Weitblick arbeiten und den Erwartungen der Beschäftiger, die einen immer größeren Mehrwert und Seriosität von den Zeitarbeitsunternehmen erwarten, gerecht werden. Strategisches und unternehmerisches Denken sowie Kompetenz in arbeits- und sozialrechtlichen Belangen sind für Führungskräfte in der Branche unabdingbar", so Fleischhacker.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang startet zum zweiten Mal im Herbst 2010 und dauert vier Semester. Auch eine dreisemestrige Kurzvariante mit dem Abschluss "Akademischer Experte/Akademische Expertin" wird angeboten.

Nähere Informationen unter www.donau-uni.ac.at/pwm

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