8. Sicherheitskonferenz an der Donau-Universität Krems

Prävention, Forschung und Vernetzung erweisen sich als die Sicherheitsthemen der Zukunft

(PresseBox) (Krems, ) Namhafte VertreterInnen der österreichischen Sicherheitsszene trafen sich vor kurzem im Audimax der Donau-Universität Krems. 130 TeilnehmerInnen hörten hochwertige Vorträge und diskutierten unter dem Motto "Sicherheitsforschung - eine Notwendigkeit für Prävention" über ein breites Themenfeld, das von Videoüberwachung und Informationssicherheit bis hin zur Wahrnehmung von Terrorismus in den Medien reichte.

"Sicherheit ist kein Produkt von Exekutive und Militär, sondern von allen Teilen einer Gesellschaft", betonte Mag. Erwin Hameseder in seinem Eröffnungsvortrag bei der 8. Sicherheitskonferenz im Audimax der Donau-Universität Krems. Der Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien und Präsident des Kuratoriums Sicheres Österreich sieht Sicherheit als einen immerwährenden Prozess, geprägt von ständigem Lernen und Forschen. "Das gemeinsame Ziel ist es, Sicherheit in allen Bereichen zu verbessern und nachhaltig zu gewährleisten."

Vorreiterrolle

An der Donau-Universität Krems wurde die Bedeutung von Sicherheitsforschung früh erkannt. Bereits 2001 nahm sie sich als erste Universität in Österreich dem Thema an, wie Rektor Univ.-Prof. Dr. Jürgen Willer betonte. Dr. Walter Seböck, Leiter des Departments für Governance und Public Administration, erklärte den Ansatz, der in Forschung und Lehre gegangen wird: "Nur eine ganzheitliche Betrachtung schafft letztendlich die Vorteile für die Wirtschaft. Wir sind in der Lehre bewusst weg von der Technologie gegangen und haben den Menschen in den Mittelpunkt gerückt."

Medien und Terrorismus

Der Bereich Sicherheit hat inzwischen 400 AbsolventInnen an der Donau-Universität Krems hervorgebracht, einer davon ist Mag. Andreas Wieselthaler, MSc, Direktor des Bundesamtes für Korruptionsprävention, der bei der Konferenz seine Master-These zu "Terrorismus und traditionelle Medien" vorstellte. Ausgehend von der Tatsache, dass Terrorismus Medien braucht, hat sich Wieselthaler die Veränderungen in der Darstellung von Terrorakten in ausgesuchten österreichischen Printmedien angeschaut. Zwei der Ergebnisse: "Die Ursachen und die Motive sind zunehmend in die Berichterstattung geflossen. Der Terrorismus setzt stärker auf visuelle Inhalte", fasste Wieselthaler zusammen.

Etablierte Veranstaltung Die 8. Sicherheitskonferenz Krems des Departments für Governance & Public Administration der Donau-Universität Krems wurde in Kooperation mit dem Verband der Sicherheitsunternehmen Österreich und dem Kuratorium Sicheres Österreich veranstaltet. "Sicherheitskonferenz Krems" ist die deutschsprachige Konferenz für Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft, Industrie, Betreiber sicherheitsrelevanter Infrastrukturen, sicherheitsverantwortliche Behörden und Organisationen und Ministerien und Generaldirektionen mit Verantwortung in Sicherheits- und Forschungsfragen.

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