Dieter Timmermann: "Deutsches Studentenwerk ist sozialer Anwalt für die Studierenden"

(PresseBox) (Berlin, ) .

- Neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW) übernimmt heute Amt

- Dieter Timmermann: "Studentenwerke sind soziales Rückgrat im deutschen Hochschulsystem"

- Hochschulpolitische DSW-Agenda: Finanzierung Lebenslanges Lernen, Modernisierung des BAföG, Finanzierung der Studentenwerke, Kooperation mit Hochschulen und Städten

Mit einem Bekenntnis zur Rolle des Deutschen Studentenwerks als Anwalt für die sozialen Interessen der 2,2 Millionen Studierenden in Deutschland hat heute in Berlin Prof. Dr. Dieter Timmermann (68), ehemaliger Rektor der Universität Bielefeld, die Präsidentschaft des Deutschen Studentenwerks (DSW) offiziell übernommen.

Timmermann übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Prof. Dr. Rolf Dobischat (61) von der Universität Duisburg-Essen; Dobischat war seit 2006 DSW-Präsident.

Bei der Amtsübergabe sagte Timmermann vor rund 100 Gästen aus Politik, Bundes- und Länderministerien, Wissenschaft, Hochschulen und Studentenwerken: "Mit ihren vielfältigen Service- und Beratungsangeboten sind die 58 Studentenwerke das soziale Rückgrat im deutschen Hochschulsystem. Sie erfüllen ihren gesetzlichen sozialen Auftrag zum Wohle aller Studierenden und zum Wohle auch der Hochschulen."

Angesichts der Rekordzahlen von Erstsemestern und Studierenden appellierte Timmermann bei seinem Amtsantritt an Bund und Länder, die Studentenwerke stärker zu unterstützen. "Es kann nicht sein, dass die Studentenwerke immer mehr Aufgaben bei stets rückläufigen Landeszuschüssen erfüllen müssen", monierte Timmermann. Er wolle sich beim Bund und insbesondere bei den Ländern dafür einsetzen, dass die soziale Infrastruktur des Studiums gestärkt werde.

Die hochschulpolitische Agenda des Deutschen Studentenwerks für die kommenden Jahre umriss Timmermann so: "Wir werden Vorschläge für eine weitere Modernisierung des BAföG machen und Impulse geben, wie das Lebenslange Lernen finanziert werden kann. Die im Frühjahr 2012 anlaufende 20. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage wird uns im kommenden Jahr wichtige Daten für die politische Arbeit liefern, und wir wollen die Kooperation mit den Hochschulen sowie auch den Städten weiter vertiefen."

Dieter Timmermann, 1943 im mecklenburgischen Friedrichshof geboren, hat in Bonn Volkswirtschaft studiert. Er promovierte 1974 an der Technischen Universität Berlin habilitierte sich 1978 an der Universität Bielefeld. 1977/78 war er "Visiting Scholar" an der Stanford University. Seit 1982 hatte er eine Professur für Bildungsökonomie und Bildungsplanung an der Universität Bielefeld inne. Von 2001 bis 2009 war Timmermann Rektor dieser Universität.

Timmermann war für die OECD in Paris und für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) tätig; er ist Mitglied in zahlreichen Gremien und Beiräten. Von 2001 bis 2004 war er im Auftrag der damaligen Bundesregierung Vorsitzender der Expertenkommission "Finanzierung Lebenslangen Lernens".

Timmermann ist verheiratet und zweifacher Vater. In seiner Freizeit spielt er Fußball und Tennis, surft und walkt.

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