DFG-Präsident: "Auch Studierende profitieren von der Exzellenzinitiative"

(PresseBox) (Berlin/Bonn, ) .
- Interview mit Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), im neuen DSW-Journal
- Kleiner: "Mehr Professuren, bessere Lehre, bessere Verwaltung: Davon profitieren auch Studierende"
- Kostenloser Download des Interviews unter www.studentenwerke.de

Die Auswirkungen der Exzellenzinitiative auf die wissenschaftliche Lehre und damit auch auf die Studierenden sind größer und positiver, als gemeinhin angenommen. Davon ist der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) überzeugt. Im aktuellen DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks (DSW) erklärt Prof. Dr. Matthias Kleiner, die Exzellenzinitiative bringe zusätzliche Professuren, "Universitäten, die sich neu aufstellen" sowie eine besser funktionierende Verwaltung. "Davon profitieren auch die Studierenden." Mit ihrer Forschungsförderung habe die DFG die Studierenden durchaus im Blick, betont Kleiner. "Wir nehmen die Studierenden ernst, sie sind für uns ein ganz wichtiges Element in der Förderkette des wissenschaftlichen Nachwuchses", sagt der DFG-Präsident.

Die DFG-Forschungsförderung habe auch einen "großen Einfluss auf die forschungsorientierte Lehre, also auf Masterstudiengänge, studentische Hilfskräfte, Studien- und Diplomarbeiten", so Kleiner. Allerdings müsse schon Bachelor-Studierenden das "Abenteuer Forschung" vermittelt werden, lautet Kleiners Credo. Der Maschinenbau-Professor von der TU Dortumund sagt: "Man muss nur einfach die innere Schwelle überschreiten, nach der die Lehre sich angeblich nur in Form von Vorlesungen und Seminaren vollziehen dürfe."

Das Humboldt'sche Ideal der Einheit von Forschung und Lehre hält Kleiner hoch: "Ich kann mir eine wissenschaftliche Hochschule ohne Forschung überhaupt nicht vorstellen." Oft werde Humboldt so gedeutet: Vergesst vor lauter Forschung die Lehre nicht! "Ich würde es andersrum formulieren", so der DFG-Präsident im DSW-Journal.

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