Bachelor/Master nicht im Sparstreit zwischen Bund und Ländern zerreiben!

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Deutsches Studentenwerk (DSW) begrüßt Bologna-Konferenz von Bundesbildungsministerin Annette Schavan
- DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Studierende und Hochschulen brauchen gegen Sparpläne der Länder prinzipientreuen, starken Bund"
- Meyer auf der Heyde: Zur Not über Bundesregelung Bachelor/Master zum Erfolg führen

Zum heutigen "Bologna-Gipfel" der Bundesregierung, zu dem Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan die Länder, die Hochschulen und die Studierenden selbst nach Berlin eingeladen hat, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks:

"Die Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan setzt gerade angesichts der jüngsten Sparpläne der Länder das richtige Zeichen. Auch bei dramatischer Lage der öffentlichen Haushalte darf bei der Bildung nicht gespart werden. Dem Bund ist es offenbar ernst mit der Bildungsrepublik Deutschland. Der Bund macht klar: Bei allen Rettungsschirmen, die die Schuldenkrise noch verstärken, darf die Zukunftsinvestition in Bildung nicht unterbleiben."

"Gerade in diesen Tagen und angesichts der Sparpläne einiger Ministerpräsidenten zeigt sich: Studierende und Hochschulen brauchen einen prinzipientreuen, starken Bund. Zur Not muss der Bund über eine Bundesregelung einen verbindlichen Rahmen vorgeben, wie Bachelor- und Master-Studiengänge zum Wohle der Studierenden umzusetzen sind."

"Mit einem Pakt für die Lehre im Bachelor/Master-System will die Bundesbildungsministerin zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Die Länder sollten diesem Beispiel folgen und daraus eine Regelförderung machen. Die Länder müssen die Betreuungsrelation und die Lernbedingungen in den neuen Studiengängen verbessern und die soziale Infrastruktur für die Bachelor- und Master-Studierenden ausbauen. Wie Studierenden selbst, so bedauern auch wir als Deutsches Studentenwerk, dass die soziale Dimension des Bologna-Prozesses nach wie vor vernachlässigt wird."

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